Toaster im Eimer

17/03/2008 - 00:10 von Ralf Kusmierz | Report spam
X-No-Archive: Yes

begin Thread


Moin!

*BUHEUL*, mein schöner alter Prometheus-Toaster Type KT-10
(geschàtztes Baujahr so ungefàhr 1970) ist im Eimer - nach langem
Suchen habe ich festgestellt, daß der Heizleiter der mittleren
Heizplatte unten an einem Anschluß abgebrochen ist; da sich das wegen
der Temperatur nicht weichlöten làßt und man da nicht vernünftig
drankommt, war das wohl, fürs Elektrogeràtemuseum ist der zu versifft.

Aber was mir bei der Gelegenheit beilàufig auffiel (abgesehen davon,
daß der Hersteller offenbar nichts unterlassen hatte, um das Ding so
kompliziert wie möglich zu bauen): Bestehen die weißen Platten, auf
denen die Heizleiter (geschàtzte Betriebstemperatur 600-800 °C)
montiert (drumgewickelt/durchgefàdelt) sind, etwa aus dem, wonach sie
aussehen?

Mit anderen Worten: *Ist das etwa ASBEST*?

Und wie entsorge ich das Teil jetzt und dekontaminiere die Wohnung der
Kleinkinder-Mutti, der ich das gute Stück geschenkt hatte und dann
nach einem Jahr mit der Bemerkung "Kaputt, bitte reparieren"
zurückbekam?


Gruß aus Bremen
Ralf, kreidebleich vom Asbest
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

Lesen sie die antworten

#1 gUnther nanonüm
17/03/2008 - 01:52 | Warnen spam
"Ralf Kusmierz" schrieb im Newsbeitrag
news:frk9c9$fi6$
..
*BUHEUL*, mein schöner alter Prometheus-Toaster Type KT-10
(geschàtztes Baujahr so ungefàhr 1970) ist im Eimer - nach langem
Suchen habe ich festgestellt, daß der Heizleiter der mittleren
Heizplatte unten an einem Anschluß abgebrochen ist; da sich das wegen
der Temperatur nicht weichlöten làßt und man da nicht vernünftig
drankommt, war das wohl, fürs Elektrogeràtemuseum ist der zu


versifft.

Hi,
nana, man wird doch wohl noch basteln dürfen. Versuchs mal mit einem
"Knoten", jaja, ein bißchen vom Draht ablösen, und mit dem Rest
verknoten. Hat bei meinem damals gefunzt, bis die Toastmode erlahmte.
Man könnte auch mit etwas Eisendraht, Nirosta oder so, die beiden Enden
zusammenbinden. Geeignete Metallfàden stecken etwa in
Antistatic-Teppichen oder in Alarm-Fenstern. Man kann sogar
Ersatz-Heizdraht kaufen, allerdings kommen da meist nur Handwerker
dran, Ofenbauer, solche.

Aber was mir bei der Gelegenheit beilàufig auffiel (abgesehen davon,
daß der Hersteller offenbar nichts unterlassen hatte, um das Ding so
kompliziert wie möglich zu bauen): Bestehen die weißen Platten, auf
denen die Heizleiter (geschàtzte Betriebstemperatur 600-800 °C)
montiert (drumgewickelt/durchgefàdelt) sind, etwa aus dem, wonach sie
aussehen?

Mit anderen Worten: *Ist das etwa ASBEST*?



Hi,
vermutlich nicht, eher Glimmer.


Und wie entsorge ich das Teil jetzt und dekontaminiere die Wohnung


der
Kleinkinder-Mutti, der ich das gute Stück geschenkt hatte und dann
nach einem Jahr mit der Bemerkung "Kaputt, bitte reparieren"
zurückbekam?



Wenn Du nicht dran herumgekratzt hast, ist vermutlich nie was
abgeschilfert, selbst wenn es Asbest sein sollte. Auch ist die Gefahr
beim Fressen wohl geringer als beim Einatmen, und sowieso ist die Art
des Pappendeckels eher eine langfaserige, die also wenig "Verlust"
haben kann. Beton und Eternit hat ja Asbest nur als
Strukturbeimischung, lose, recht kurze Fasern, die beim Verwittern
freigelegt werden und dann herumschweben.

mfg,
gUnther

Ähnliche fragen