Totaler Newbie hat Virtual Box Frage

04/05/2009 - 11:58 von Alex Regh | Report spam
Hallo zusammen!

Meine Kiste bricht so langsam zusammen (wohl Hardwarefehler) und
Update der Hardware war eh fàllig. Allerdings hatte ich beim Planen
das Problem, daß ich eigentlich keine Lust hatte (und mir auch nicht
so recht leisten könnte) eine Woche lang nicht erreichbar zu sein, nur
weil ich das OS samt sàmtlicher Programme neu aufsetzen muß, weil für
die meisten Hardware kein W2K-Treiber mehr existiert. Und ich hatte
mir eh geschworen, W2K würde mein letztes M$-OS sein.

Bis mir jemand sagte: Laß doch einfach deine alte Konfiguration als
Virtual Machine unter Linux laufen, dann kannst du erstmal
weiterarbeiten, und in Ruhe alles was geht nach Linux umziehen lassen.
Prima Idee. Wenn das denn so klappt ...

Linux klingt ja gut, hatte ich schon lange im Auge, alleine, das W2K
lief ja, ein paar Anwendungen gibts nicht unter Linux, da wirds auch
noch lustig, aber das meiste, was ich verwende, gibts mittlerweile
auch als Linux-Programm, oder es làuft (angeblich) unter Wine. Nur,
wie gesagt, ein langes nicht-erreichbar-sein oder
nicht-arbeiten-können kann ich mir im Moment nicht leisten.

Vorgeschlagen wurde mir, doch einfach meine alte Platte zu nehmen,
einzubauen als Drittplatte oder so (ist eh noch eine IDE, es soll
sowieso eine größere SATA Hauptplatte werden), und diese in Virtual
Box genauso weiterlaufen zu lassen, wie sie war. Als Distribution
wurde mir Ubuntu nahegelegt; dem scheint auch nichts entgegenzustehen.
Kann das überhaupt funktionieren, und wenn ja, wie gut wird es
vermutlich funktionieren?

Das W2K muß ja erstmal damit klarkommen, daß es seine gewohnte
Hardware nicht vorfindet; da soll angeblich VB problemlos Treiber
bereitstellen, und die genauso problemlos installierbar sein. Ich bin
immer etwas beunruhigt, wenn ich das Wort "problemlos" höre.

Eine physische HD für VB zur Verfügung zu stellen wird im aktuellen
VB-Handbuch dick und fett als experimentell beschrieben. Auch das ist
nicht sonderlich beruhigend, auch wenn es eine komplette HD mit zwei
Partitionen wàre, auf der Linux gar nix zu suchen hàtte, zumindest zu
Anfang. (Auf der Systempartion auch spàter nicht; ich nehme an, spàter
mal einen Film oder eine PDF von der Datenpartition zu öffnen ist kein
großes Problem.)

Ehe ich mich jetzt in diese Lösung verrenne, darum die Frage: Kann das
überhaupt gutgehen, wenn ja, wie groß sind die Chancen, daß es
gutgeht, und was muß ich sicherheitshalber beachten, im Voraus klàren
usw.?

Danke schonmal,
Alex
 

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#1 Paul Muster
04/05/2009 - 12:13 | Warnen spam
Alex Regh schrieb:

Ehe ich mich jetzt in diese Lösung verrenne, darum die Frage: Kann das
überhaupt gutgehen, wenn ja, wie groß sind die Chancen, daß es
gutgeht, und was muß ich sicherheitshalber beachten, im Voraus klàren
usw.?



Prinzipiell geht das alles durchaus.

Zusammenfassend ist deine Frage, ob und wie man Windows2000 auf neue
Hardware umziehen kann, richtig? Ausgangshardware ist dabei geheim, Ziel
ist VirtualBox. Die von VB emulierte Hardware findet man sicherlich
online. Ebenso Berichte, wie und ggf. mit welchen Treibern W2k in VB làuft.


mfG Paul

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