Treiber/Empfängerimpedanz

02/11/2012 - 15:41 von Roland Ertelt | Report spam
Ich stehe hier gerade vor einem kleinen Ràtsel:

Ich habe einen TI SN75HVD080D an einem MSP430F2617 (P3.6/3.7)
angeschlossen.

Aus alter Gewohnheit bei experimental angelegten Baugruppen nicht
direkt, sondern über einen 1kOhm-Widerstand. Theoretisch sollte das ja
bei einem CMOS-Treiber auf einen CMOS-Emfànger keinen nennenswerten
Einfluss haben. Denn theoretisch fließt ja kein Strom...

Praktisch habe ich aber jetzt das Phànomen, dass das 'R' am MSP gemessen
ein "Low" nur auf ~1,6V vom SN75 runtergezogen wird, wenn das KiloOhm
dazwischen liegt. VCC ist 3,3V. Der SN75 soll lt. Datenblatt 8mA
"versenken" können.

Habe ich im Datenblatt vom MSP irgend was über die Eingangsimpedanz und
den Pull-Up der UART-Schnittstelle übersehen? (Der Messwert würde zu
einem internen Pullup von 1k im UART-Modul passen...)
Oder sind das sogar übliche Werte?

Roland
 

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#1 Matthias Weingart
02/11/2012 - 16:06 | Warnen spam
Roland Ertelt :

Ich habe einen TI SN75HVD080D an einem MSP430F2617 (P3.6/3.7)
angeschlossen.

Aus alter Gewohnheit bei experimental angelegten Baugruppen nicht
direkt, sondern über einen 1kOhm-Widerstand. Theoretisch sollte das ja
bei einem CMOS-Treiber auf einen CMOS-Emfànger keinen nennenswerten
Einfluss haben. Denn theoretisch fließt ja kein Strom...

Praktisch habe ich aber jetzt das Phànomen, dass das 'R' am MSP gemessen
ein "Low" nur auf ~1,6V vom SN75 runtergezogen wird, wenn das KiloOhm
dazwischen liegt. VCC ist 3,3V. Der SN75 soll lt. Datenblatt 8mA
"versenken" können.



Poste doch mal die Registersettings des Ports (alle 5 oder 8 Register). Sieht
so aus, als ob du PxREN auf 1 gesetzt hast und der Port auf Ausgang steht.
Setz mal PxREN=0 und die Portrichtung auf Eingang. Es reicht nicht nur PxSEL
zu setzen. Bei manchen MSP's passiert es, dass er den R dann in Reihe zum
Ausgang legt, ob es beim 2617 so ist, weiss ich aber nicht.

M.

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