Truecrypt-Volumes über iSCSI Mounten - Volumes bekommen immer andere Devices.

29/06/2009 - 20:00 von Marcus Hampel | Report spam
Moin...

ich habe folgenden Konfiguration: Auf einem (Home-)Server liegen
Truecrypt-Volumes als Datei, welche ich über ein iSCSI-Target (StarWind)
freigegeben habe. Der Initiator von Microsoft stellt mir diese Volumes
direkt als Festplatten auf dem Client bereit.
Die Volumes mounte ich dann mittels Truecrypt direkt über den
Datentràger. Dies funktioniert erst einmal recht gut. Die Performance
dieser Konfiguration ist erheblich besser, als das Mounten der Volumes
über eine SMB-Freigabe.

Nun mein Problem: Der MS-iSCSI-Initiator für Windows XP würfelt
offensichtlich die Datentràger bei jedem Reboot neu zusammen. Was beim
letzten mal \Device\Harddisk2 war, ist beim nàchsten Reboot z.B. einfach
mal \Device\Harddisk5. Damit mountet Truecrypt die Platten immer wieder
auf andere Laufwerksbuchstaben.

Kennt jemand einen Weg, wie man die Reihenfolge der Zuordnung beim
iSCSI-Initiator von Microsoft fest machen kann? Ich würde nur ungerne
neue Volumes erstellen, auf denen ich Partitionen erstelle, die ich dann
als Laufwerk einbinden und auf denen ich dann erst meine
Truecrypt-Volumes ablegen kann.
Damit hàtte ich dann ein (NTFS-)Truecrypt-Volume in einer NTFS-Partition
eines iSCSI-Volumes, welches auf einer NTFS-Partition einer Festplatte
liegt. Das ist mir eigentlich zu aufwàndig, hat eindeutig zu viele
Volumes in Volumes (Matrjoschkas) und erzeugt auf dem Client unnütze
Laufwerke, welche ich nicht brauche.

Bis denne ...
Marcus
 

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#1 Uwe Sieber
03/07/2009 - 10:43 | Warnen spam
Disk-Nummern sind nichts worauf man sich verlassen
kann. Bei gleichbleibender Konfiguration beleiben
die zwar gleich, aber jede Hardware-Änderung kann
auch zu einer abweichenden Nummerierung führen.
Ganze Disks als Container ist auch deshalb nicht
gut, weil die Datentràgerverwaltung solche Disks
dann 'initialisieren' will...
Warum bei Deiner iSCSI-Konfiguration die Nummern
nicht gleich bleiben, weiß wohl nur Microsoft.

Besser eine erweiterte Partition anlegen, darin
ein logisches Laufwerk und das dann als Container
nutzen. Durch die Signatur im ersten Sektor erkennt
Windows die Platte sicher als die Selbe wieder
und die Partitionsnumer ist eh 1.
Mounten der Container-Partition geht dann über sowas
wie \Device\Harddisk2\Partition1
Die Disk-Nummer müßte wie gesagt wegen der dann
vorhandenen Signatur konstant bleiben.
Den Laufwerksbuchstaben der Partition kann man
entfernen, auch das wird sich Windows dauerhaft
merken.


Gruß Uwe



Marcus Hampel wrote:
Moin...

ich habe folgenden Konfiguration: Auf einem (Home-)Server liegen
Truecrypt-Volumes als Datei, welche ich über ein iSCSI-Target (StarWind)
freigegeben habe. Der Initiator von Microsoft stellt mir diese Volumes
direkt als Festplatten auf dem Client bereit.
Die Volumes mounte ich dann mittels Truecrypt direkt über den
Datentràger. Dies funktioniert erst einmal recht gut. Die Performance
dieser Konfiguration ist erheblich besser, als das Mounten der Volumes
über eine SMB-Freigabe.

Nun mein Problem: Der MS-iSCSI-Initiator für Windows XP würfelt
offensichtlich die Datentràger bei jedem Reboot neu zusammen. Was beim
letzten mal \Device\Harddisk2 war, ist beim nàchsten Reboot z.B. einfach
mal \Device\Harddisk5. Damit mountet Truecrypt die Platten immer wieder
auf andere Laufwerksbuchstaben.

Kennt jemand einen Weg, wie man die Reihenfolge der Zuordnung beim
iSCSI-Initiator von Microsoft fest machen kann? Ich würde nur ungerne
neue Volumes erstellen, auf denen ich Partitionen erstelle, die ich dann
als Laufwerk einbinden und auf denen ich dann erst meine
Truecrypt-Volumes ablegen kann.
Damit hàtte ich dann ein (NTFS-)Truecrypt-Volume in einer NTFS-Partition
eines iSCSI-Volumes, welches auf einer NTFS-Partition einer Festplatte
liegt. Das ist mir eigentlich zu aufwàndig, hat eindeutig zu viele
Volumes in Volumes (Matrjoschkas) und erzeugt auf dem Client unnütze
Laufwerke, welche ich nicht brauche.

Bis denne ...
Marcus

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