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Überprüfung eines Thyristors

09/05/2009 - 12:05 von Andreas Aigner | Report spam
Hallo liebe Leidensgenossen;-)

Ich habe hier einen Thyristor (KP20A600V). Um ihn endgültig als defekt
zu deklarieren brauche ich ein Datenblatt und/oder eure Hilfe.

Zwischen Gate und Katode messe ich etwa 40 Ohm in beide Richtungen. Alle
anderen Kombinationen ergeben einige zig-Megohm.

Das würde mich prinzipiell dazu verleiten ihn als defekt zu erkennen.
Aber...

Könnte es sein dass zwischen Gate und Katode ein Widerstand eingebaut
ist? Ich bilde mir ein, von dieser Möglichkeit einmal gelesen zu haben.

Für Datenblatt bzw. Kommentare bin ich euch sehr dankbar.


LG, Andreas.
 

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#1 Holger Bruns
09/05/2009 - 12:48 | Warnen spam
Am Sat, 09 May 2009 12:05:36 +0200 schrieb Andreas Aigner:

Hallo liebe Leidensgenossen;-)

Ich habe hier einen Thyristor (KP20A600V). Um ihn endgültig als defekt
zu deklarieren brauche ich ein Datenblatt und/oder eure Hilfe.

Zwischen Gate und Katode messe ich etwa 40 Ohm in beide Richtungen. Alle
anderen Kombinationen ergeben einige zig-Megohm.

Das würde mich prinzipiell dazu verleiten ihn als defekt zu erkennen.
Aber...

Könnte es sein dass zwischen Gate und Katode ein Widerstand eingebaut
ist? Ich bilde mir ein, von dieser Möglichkeit einmal gelesen zu haben.

Für Datenblatt bzw. Kommentare bin ich euch sehr dankbar.



Nachrechnen hilft. Der Thyristor ist lt. Typenkennzeichnung für 600 Volt
ausgelegt. Dann hat er einen ohmschen Widerstand von 40 Ohm in beide
Richtungen. Damit verbràt er an 600 Volt, egal wie herum gepolt er auch
immer sein mag, satte 9 kW an Wirkleistung. Solch ein Bauteil willst du
also ernsthaft betreiben? Am besten noch auf eine Platine löten? Und einen
Prozessorkühler dazu, damit das Ding nicht zu heiß wird? Bitte immer an die
Hausratsversicherung denken!

Holger

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