Übersinnliches und Statistik

19/01/2012 - 12:17 von Manfred Ullrich | Report spam
Vor ein paar Tagen kam im TV eine Sendung zu Übersinnlichem. Da sollte z.B. ein Mann
beweisen, dass er - wie er behauptet - Gedanken zu seiner Frau übertragen kann.
Das sollte dann so gehen: Zu 50 Fragen, die die Frau nicht kannte und die zu Fifty-Fifty
mit Ja oder Nein zu beantworten sind, sollte er seiner Frau - im Nebenraum auf einer
Liege liegend - seine Gedanken übertragen, die dann per "unwillkürliche"? Armbewegung
die Antwort kundtat. Er sollte so mindestens 40 richtige Ja bzw. Nein bei seiner Frau
auslösen, damit sein Beweis als gelungen angesehen werden kann.

Tatsàchlich kam er nur auf 32 Richtige, damit wurde er als gescheitert angesehen. Nun
habe ich mir Gedanken zu dem Prozedere gemacht und bin zur Meinung gekommen, dass die
40 Richtigen viel zu hart ist, auch 32 Richtige würde mit 30 zu 1 aussagen, dass etwas
dran ist an seiner angeblichen Fàhigkeit.

Ich will ja gar nicht sagen, dass ich an seine Fàhigkeit tatsàchlich glaube, aber was
meint Ihr dazu, wie sein Beweis bewertet worden ist?

Gruß
Manfred
 

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#1 wernertrp
19/01/2012 - 13:15 | Warnen spam
On 19 Jan., 12:17, "Manfred Ullrich" wrote:
Vor ein paar Tagen kam im TV eine Sendung zu Übersinnlichem. Da sollte z.B. ein Mann
beweisen, dass er - wie er behauptet - Gedanken zu seiner Frau übertragen kann.
Das sollte dann so gehen: Zu 50 Fragen, die die Frau nicht kannte und die zu Fifty-Fifty
mit Ja oder Nein zu beantworten sind, sollte er seiner Frau - im Nebenraum auf einer
Liege liegend - seine Gedanken übertragen, die dann per "unwillkürliche"? Armbewegung
die Antwort kundtat. Er sollte so mindestens 40 richtige Ja bzw. Nein bei seiner Frau
auslösen, damit sein Beweis als gelungen angesehen werden kann.

Tatsàchlich kam er nur auf 32 Richtige, damit wurde er als gescheitert angesehen. Nun
habe ich mir Gedanken zu dem Prozedere gemacht und bin zur Meinung gekommen, dass die
40 Richtigen viel zu hart ist, auch 32 Richtige würde mit 30 zu 1 aussagen, dass etwas
dran ist an seiner angeblichen Fàhigkeit.

Ich will ja gar nicht sagen, dass ich an seine Fàhigkeit tatsàchlich glaube, aber was
meint Ihr dazu, wie sein Beweis bewertet worden ist?

Gruß
Manfred



Würde man diesen Vorgang jedoch fünfzigmal mit fünfzig verschiedene
Personen wiederholen,
so würden schon 51% Übertreffer genügen um das Paranormale zu
beweißen.
Das Paranormale ist jedoch àußerts gerissen und wehrt sich verzweifelt
gegen jede Wiederholung.
Dieses Miststück.

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