Ubuntu 15.04: OpenStack einsatzbereit für Kilo und erster Einsatz von Snappy Core

23/04/2015 - 02:15 von Business Wire

Ergänzung um LXD, einen neuen Hypervisor mit unglaublicher Dichte und Geschwindigkeit Erstes Release von Snappy Ubuntu Core für Cloud-Container-Hosts und intelligente Geräte OpenStack „Kilo“ - Ubuntu mit Auswahl an SDNs, einfacher Installation und einfachem Management führend Aktualisierte Entwicklertools für Cloud und IdD.

Ubuntu 15.04 für Cloud und Server wird am Donnerstag, dem 23. April zum Download unter Canonical bereitstehen.

Dieses Release bietet für Cloud-Nutzer das neue Snappy Ubuntu Core für transaktionale Systeme wie Cloud-Container-Hosts, intelligente Geräte und einen neuen containerbasierten Hypervisor, LXD, der neue Maßstäbe hinsichtlich Dichte und Leistung setzt. Aufgrund der aktualisierten Entwicklertools und den aktuellsten Frameworks, Sprachen, Datenbanken und Paketen ist dies ein wichtiges Release für Ubuntu-Entwickler und -Profis.

Containerbasierter Hypervisor LXD setzt Bestmarken in puncto Dichte und Geschwindigkeit

LXD, der Hypervisor der nächsten Generation für Container, steht nun in Ubuntu 15.04 zur Verfügung. LXD bietet das gesamte Erlebnis virtueller Maschinen, die Sicherheit eines Hypervisors sowie Bare-Metal-Leistung und -Dichte.

„LXD beseitigt einige Nachteile herkömmlicher Hypervisoren in Bezug auf die Virtualisierung und macht Linux-on-Linux-Arbeitslasten weitaus schneller und dichter“, sagte Mark Shuttleworth.

„Container sind der neue Maßstab für Virtualisierung und Cloud. Wir freuen uns, mit LXD und der Integration von Containern in OpenStack führend zu sein.“

Zu den Erstanwendern zählen Einrichtungen, bei denen auf vielen virtuellen Linux-Maschinen gängiger Code ausgeführt wird, wie beispielsweise Tomcat-Anwendungen bei geringer Last. LXD bietet in diesen Situationen eine weitaus höhere Dichte als KVM, da der zugrundeliegende Hypervisor allgemeine Prozesse effizienter konsolidieren kann.

Arbeitslasten, die normalerweise auf Bare-Metal laufen, wie Hadoop, werden unter LXD mit nativer Geschwindigkeit ausgeführt, ohne den Overhead von 15 bis 20 Prozent, der bei KVM anfällt.

„Die LXD-Unterstützung in OpenStack bedeutet, dass Big-Data-Spezialisten nun OpenStack APIs für die Bereitstellung verwenden können und Bare-Metal-Leistung für ihre Analysen erhalten“, sagte Mark Baker, Product Manager für OpenStack in Ubuntu.

LXD bietet das ganze Erlebnis einer „virtuellen Maschine“, in der Administratoren Tools wie Docker ausführen können.

„LXD und Docker arbeiten zusammen. LXD bietet einen umfassenden System-Container wie eine virtuelle Maschine, während Docker auf den Applikations-Container für Prozesse ausgelegt ist“, sagte Baker.

Das neue Release von Ubuntu bietet Folgendes:

  • Live-Migration auf LXD-Container zwischen Hosts
  • Automatische, absolute Sicherheit für Container durch Kernel-AppArmor-Profile
  • Docker 1.5

Snappy Ubuntu Core - transaktionaler Host für Container und Dinge

„Snappy“ Ubuntu Core ist die neue, transaktionale Version von Ubuntu für leichtgewichtige Cloud-Container-Hosts, auf denen Docker läuft, und für intelligente Geräte. Sie enthält den gesamten bekannten Code sowie Updates von Ubuntu, befindet sich jedoch in dem neuen „snappy“ System, das garantierte Updates mit Rollback sowohl für das Betriebssystem als auch die Anwendungen, die darauf installiert sind, bietet.

Snappy Ubuntu Core ist das kleinste verfügbare Ubuntu und ist auf Sicherheit und Effizienz in Geräten oder der Cloud ausgerichtet.

„Snappy Ubuntu Core bietet alles, was Entwicklern an Ubuntu gefällt, und darüber hinaus transaktionale Updates“, sagte Dustin Kirkland, Product Manager für Ubuntu Server von Canonical. „Snap-Pakete stellen Apps sicher auf Geräten und in Cloud-Hosts bereit, mit Isolierung der App-Daten und der Garantie, dass ein Update rückgängig gemacht werden kann.“

Diese erste Version von Snappy Ubuntu Core beinhaltet einen sicheren App-Einschluss und Docker 1.6 (1.5 im Haupt-Release) und steht in größeren öffentlichen Clouds und für ARM- und x86-Geräte in einer Reihe populärer Boards für das IdD zur Verfügung. Snappy Ubuntu Core läuft bereits auf der nächsten Generation von Netzwerk-Switches, Heim-Routern, intelligenten Drohnen und Robotern.

Ubuntu stellt OpenStack Kilo zuerst bereit

Die Ubuntu-OpenStack-Distribution von Canonical ist weiterhin die beliebteste Methode, um den neuesten OpenStack zu nutzen, wobei 64 Prozent der OpenStack-Nutzer für den produktiven Einsatz Ubuntu wählen.

Führende Telekommunikationsanbieter wie AT&T, NTT und Deutsche Telekom, große Unternehmen wie Time Warner und SKY sowie Provider wie NEC und Yahoo! Japan haben Ubuntu OpenStack als bevorzugte Plattform für die Cloud übernommen. Die professionellen Serviceteams von Canonical arbeiten gemeinsam mit ihnen daran, Höchstmaße an Skalierbarkeit und Effizienz aus OpenStack zu erzielen.

Ubuntu OpenStack beinhaltet ein sehr umfassendes Ökosystem zertifizierter, softwaredefinierter Netzwerke und softwaredefinierter Speicher aus einer Partnerliste, die Juniper, Cisco, Nuage, PLUMgrid, Midokura, MetaSwitch und viele weitere Anbieter umfasst.

Canonical führt die OpenStack-Entwicklung in zahlreichen Bereichen an, insbesondere bei containerbasierten Hypervisoren (LXD) für Performance und Techniken für die Cloud-Skalierbarkeit. Das Unternehmen hat in diesem Release ZeroMQ (0MQ) als brokerloses Benachrichtigungssystem integriert, um Engpässe beim Messaging zu beseitigen, während die Cloud-Infrastruktur wächst. ZeroMQ ist eine intelligente Transportschicht für verteilte Anwendungen. Canonical hat den Weg für die Nutzung von 0MQ bereitet, um die Skalierbarkeit der Kerninfrastruktur selbst zu verbessern.

Matthew Smith, Infrastructure Design Manager von Sky, sagte: „Sky bietet innovative neue Dienste basierend auf Ubuntu OpenStack und jedes Release wird von Mal zu Mal besser. Ein rascher Zugang zu neuen Technologien wie LXD für Container ist einer der Gründe, aus denen wir uns für den Einsatz von Ubuntu entschieden haben.“

Ubuntu wird die weltweit erste OpenStack-Distribution sein, die den Benutzern das aktuellste „Kilo“-Release zur Verfügung stellt, ein entscheidender Schritt in Richtung Skalierbarkeit für virtuelle Netzwerke in OpenStack.

Neutron ist in Kilo um eine Vorschau von „DNS as a Service“ aus der neuen „Designate“-Komponente sowie um Distributed Virtual Routing (DVR) ergänzt worden, sodass Neutron effizienter skalieren kann.

Die Cloud-Federation ist in Kilo ebenfalls einen großen Schritt vorangekommen, da Ubuntu OpenStack nun in der Lage ist, Identitäten in verschiedenen Cloud-Regionen zu teilen. Dies ermöglicht es Unternehmen mit mehreren OpenStack-Implementierungen, Identitäten effizienter zu verwalten, und macht das hybride Cloud-Computing mit OpenStack vor Ort und öffentlichen OpenStack-Clouds einfacher. Canonical setzt sich mit zusätzlichen Ubuntu-OpenStack-Clouds und mit den Distributionen weiterer Unternehmen für die Cloud-Federation ein.

Das OpenStack Interoperability Lab (OIL) von Canonical setzt weiterhin Maßstäbe für die Multi-Vendor-Interoperabilität, Zertifizierung und das Testen von OpenStack. Canonical testet jeden Monat die Qualität und Interoperabilität in mehr als 3.000 Cloudkonfigurationen bei 33 einzelnen OIL-Partnern in Ubuntu OpenStack, darunter Quanta, MetaSwitch, Nuage Networks, PMC Sierra und Coho Data. Die Teilnahme an OIL gibt den Kunden die Sicherheit, dass Komponenten einer OpenStack-Cloud gut zusammenarbeiten, sodass Cloudressourcen einfacher installiert und genutzt werden können.

Ubuntu in öffentlichen Clouds

Das Programm Certified Public Cloud (CPC) von Canonical beinhaltet die weltweit führenden Cloud-Anbieter wie Amazon AWS, Microsoft Azure, Google Compute Engine, Brightbox, Cloudsigma, Fujitsu und weitere Firmen. Das CPC-Programm garantiert ein einheitliches Ubuntu-Erlebnis für Entwickler und Benutzer in allen Partner-Clouds von Canonical. Alle Certified Public Clouds bekommen Abbilder für Ubuntu 15.04 im herkömmlichen Serverformat sowie neue „snappy“ Editionen.

Jeremy Jarvis, Mitbegründer von Brightbox, sagte: „Neben unseren offiziellen Cloud-Server-Abbildern für Ubuntu haben wir jüngst damit begonnen, Abbilder von Snappy Ubuntu Core für Kunden auf unserer Cloud-Plattform für Containerbereitstellungen anzubieten. Wir freuen uns, als ‚Ubuntu-by-default‘-Anbieter mit dem frühzeitigen Zugriff auf 15.04 daran anknüpfen zu können.“

Ubuntu Server 15.04 steht ab dem 23. April 2015 unter www.ubuntu.com/download zum Download bereit.

Für einen vollständigen Kommentar zum Ubuntu 15.04 Release, darunter Desktop und Geräte, klicken Sie hier.

Weitere Informationen:

Juju https://juju.ubuntu.com/

MAAS http://www.ubuntu.com/cloud/tools/maas

OpenStack Interoperability Lab http://partners.ubuntu.com/partner-programmes/openstack

Snappy Ubuntu Core: http://www.ubuntu.com/snappy

Über Canonical

Canonical ist der kommerzielle Sponsor des Ubuntu-Projekts und führender Anbieter von Unternehmensdienstleistungen für Ubuntu-Cloud-Bereitstellungen. Ubuntu sorgt für Zuverlässigkeit, Performance und Interoperabilität für die Cloud und skalierbare Umgebungen. Telekommunikationsfirmen und Cloud-Provider vertrauen auf Ubuntu für OpenStack und die öffentliche Cloud und es wird von weltweiten Unternehmen wie AT&T, Comcast, Cisco WebEx, Deutsche Telekom, Ericsson, China Telecom, Korea Telecom, NEC, NTT, Numergy und Time Warner Cable eingesetzt.

Die Tools Juju und MaaS von Canonical erhöhen die Messlatte für die skalierbare Orchestrierung in Cloud-Umgebungen. Mit Entwicklern, Support-Teams und technischen Zentren rund um den Globus ist Canonical einzigartig positioniert, um seine Partner und Unternehmenskunden zu unterstützen, den größtmöglichen Nutzen aus Ubuntu zu ziehen. Canonical ist ein Unternehmen in Privatbesitz.

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Source(s) : Ubuntu