Ubuntu - brauche ich eine Installations-CD?

02/11/2009 - 13:49 von Ralf . K u s m i e r z | Report spam
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Moin,

da ich ja nun keine Ahnung habe, habe ich mich von einem Kumpel
telefonisch beraten lassen:

Zuerst hatte ich Ubuntu mit UNetbootin auf einen USB-Stick gemacht,
was noch einigermaßen leidlich funktionierte (diverse Einstellung, z.
B. Sprache, funktionieren dann nicht, der Rechner zickt total rum,
wenn man den nach der Spracheinstellung angeblich erforderlichen
Restart macht und làßt sich nur mit dem Netzschalter in Ordnung
bringen - egal...).

Eigentlich ging es darum, meine neue externe 1,5-TB-Festplatte mit
Linux zu formatieren, um darauf ein bootfàhiges Linux-System zu
kriegen, falls man es mal braucht. Der Kumpel hat mich also ein
Terminal öffnen lassen, dann einen Haufen Befehle diktiert, und das
Ergebnis war das folgende:

Erste Partition mit ein paar GB (weiß nicht mehr, wieviele genau) als
Boot-/Root-Partition, dann noch ein paar GB als Swap-Partition,
schließlich eine größere Partition als Home-Partition, und die vierte
dann über den Rest der Platte als als "extended" und unterteilt in
vier größere Partitionen. Die Home-Partition wurde dann als "EXT3"
formatiert, die Extended-Partitionen als HP???/NTFS.

Gegentest: Unter Windows wurden die vier Extended-Partitionen als
USB-Laufwerke erkannt (von den ersten drei sieht es nichts), das sieht
also schon einmal in Ordnung aus.

So, und nun Ubuntu auf den ersten drei Partitionen (bzw. der
Boot-Partition) installieren (Kumpel sagt, die Platteneinteilung wàre
so in Ordnung). Tja, aber wie?

Er meinte, ich müßte dafür unbedingt eine CD brennen, wogegen ich
denke, daß sich die Installation eigentlich aus einem laufenden System
heraus machen lassen sollte.

Er meinte, ich sollte auf jeden Fall im Rechner die interne HD vorher
abklemmen, damit mir die kein wildgewordener Installer zerschießen
kann. Deswegen habe ich erst einmal das ISO-Image sowie die beiden
Versionen (Windows und Linux) von UNetbootin auf eine der
Windows-Partitions der externen Platte kopiert. Unter "System" (oben
in der Kopfleiste) gab es "USB Startup Disc Creator", das war aber
Mist, weil da als Ziellaufwerke nur der eingesteckte USB-Stick und
(wie gewünscht) die externe USB-Festplatte angezeigt wurde, letztere
aber als unformatiert mit der gesamten Größe von 1,5 TB und der
Aufforderung, sie zu formatieren, obewohl da làngst alles hübsch
partitioniert und formatiert war - war also nichts. (Natürlich hatte
Ubuntu die erste Partition der Festplatte im Rechner erkannt und
angezeigt, aber natürlich nicht die zweite, auf der ich das ISO-Image
geparkt hatte - die mußte erst einmal umstàndlich gemountet werden.)

Was ich jetzt machen könnte, wàre, entweder dieses "Install" vom
Desktop zu starten und zu hoffen, daß es vernünftig in die
vorbereiteten Partitions hinein installieren kann (wozu die ganzen
blöden Abfragen? Was geht das den Rechner an, wie der Benutzer heißt?
Was sollen irgendwelche bekloppten Meinungsumfragen? Wozu braucht man
Passworte, und wo ist der Knopf "brauche ich alles nicht" und die
Erklàrung, was da denn nun eigentlich passieren soll?), oder die
Linux-Version von UNetbootin zu starten und zu hoffen, daß das wwas
Vernünftiges wird. (Die auffindbaren Beschreibungen unter z. B.
<http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite> sind auch ziemlich daneben.)

Hatte ich erwàhnt, daß das ungeheuer nervt und der letzte Scheiß ist?
Wer denkt sich so einen Mist eigentlich aus?

Alleine dieses dàmliche Plattenpartitionieren hat - mit Anleitung von
dem Kumpel "mit Ahnung" - stundenlang gedauert, und dann hat der die
Installation prompt nicht hingekriegt (s. o.). Warum tu ich mir das
eigentlich an?


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus
 

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#1 Jakobus Schuerz - un
02/11/2009 - 13:57 | Warnen spam
Ralf . K u s m i e r z schrieb:

[...]
Warum tu ich mir das
eigentlich an?



Dann tu es dir nicht an und bleibe bei dem Betrübssystem deiner
bisherigen Wahl. Es zwingt dich niemand dazu Linux zu verwenden. Und
somit zwingt dich auch niemand dazu, die Konzepte dahinter zu begreifen
und zu verstehen.

lg jakob


The UNIX way of Sex:
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