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Ubuntu Server 12 Kernel unterschiede?

04/07/2015 - 11:14 von Kay Martinen | Report spam
Hallo

ich habe ubuntu server 12-amd64 installiert und der kam mit dem kernel
3.8.0.44

Aber die Hardware ist Serverhardware und darum frage ich mich ob es sinn
macht das meta-package linux-server zu installieren. Damit verbunden
wàre aber ein downgrade auf kernel 3.2.???

Wo liegt da jetzt der Vorteil oder Unterschied? Sollte nicht ein neuerer
Kernel mehr können? Oder gehts darum mit àlterer aber noch genutzter
Hard- und Soft-ware besser zusammen zu arbeiten?

Der Knackpunkt ist der: Das ist àltere Server-hardware (HP Proliant
DL380G4) und mit den von HP dazu angebotenen tools, speziell die
System-management Homepage und den datenlieferanten dazu hatte ich bei
früheren linux-installationen immer ein problem. Derart das sie beim
installieren einen fehler meldeten und als einziger hinweis ein
rückkehrcode und 'invoke-rc.d' als ursache angegeben wurde.

Die HW ersetzen ist keine Option und Hochnotwichtig ist das auch nicht
weil Privat. Aber die Kernfrage ist, was bringt mir der downgrade? Evtl.
das funktionieren der HP-SMH, und damit verbunden des Remote-Monitorings?

Daneben: Ich will dort div. VMs einrichten (Linux, OS/2, Win) und
Virtualbox scheint die einzig passende Wahl weil kein VT-Support da ist.
Aber der Versuch ein Linux (Eisfair-1) dort zu installieren scheitert
zuverlàssig mit gleichem Fehler. Das ist Virtualbox 4.1.12

Auf einem Laptop mit einem P4 der gleichen Art (Kein VT-Support)
funktioniert das allerdings problemlos. Mit der gleichen Version von
Virtualbox und ubuntu (aber non-server, 32-bit und Desktop-Variante)

Und ich weiß jetzt nicht in welche Richtung es erfolgreicher gehen könnte.

Kay
(Ratlos)
 

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#1 Marcel Mueller
04/07/2015 - 11:45 | Warnen spam
On 04.07.15 11.14, Kay Martinen wrote:
Aber die Hardware ist Serverhardware und darum frage ich mich ob es sinn
macht das meta-package linux-server zu installieren. Damit verbunden
wàre aber ein downgrade auf kernel 3.2.???

Wo liegt da jetzt der Vorteil oder Unterschied? Sollte nicht ein neuerer
Kernel mehr können?



Neuere Kernel kommen im wesentlichen mit neuerer Hardware besser klar.
Im Consumerbereich wechselt die (verkaufte) Hardware alle paar Monate.
Im Serverbereich ist das etwas konservativer.

Oder gehts darum mit àlterer aber noch genutzter
Hard- und Soft-ware besser zusammen zu arbeiten?



Es geht um weniger Bugs. Neuere Kernel bringen halt unweigerlich auch
ein paar neue Bugs mit. Und manche, systemnahe Software muss an neuere
Kernel erst angepasst werden.

Der Knackpunkt ist der: Das ist àltere Server-hardware (HP Proliant
DL380G4) und mit den von HP dazu angebotenen tools, speziell die
System-management Homepage und den datenlieferanten dazu hatte ich bei
früheren linux-installationen immer ein problem. Derart das sie beim
installieren einen fehler meldeten und als einziger hinweis ein
rückkehrcode und 'invoke-rc.d' als ursache angegeben wurde.



Da musst Du ganz gezielt nach der Unterstützung für deinen Server
gucken. Üblicherweise finden sich zu solchen Management-Tools angaben,
mit welchem Kernel das funktioniert. Ansonsten hilft nur Ausprobieren.

Die HW ersetzen ist keine Option und Hochnotwichtig ist das auch nicht
weil Privat. Aber die Kernfrage ist, was bringt mir der downgrade? Evtl.
das funktionieren der HP-SMH, und damit verbunden des Remote-Monitorings?



Das wàre denkbar.

Daneben: Ich will dort div. VMs einrichten (Linux, OS/2, Win) und
Virtualbox scheint die einzig passende Wahl weil kein VT-Support da ist.



Damit ist OS/2 unter VBox schon mal raus. AFAIK kann nur VirtualPC
(Microsoft) Ring 2 ohne Harwareunterstützung emulieren. Evtl. konnte es
noch Parallels. Ohne Ring 2 kommt der OS/2 Kernel nicht hoch und der
(virtuelle) Bildschirm bleibt schwarz.

Wenn Du VMs wirtschaftlich sinnvoll betreiben willst, brauchst Du
Hardware-Virtualisierung. Alles andere kostet Dich Strom, Performance
und vor allem viele Einschrànkungen im Betrieb.
Ein neuer VM-Server auf AMD-Basis kostet keine 300€, wenn man nur Board,
CPU und ECC-RAM neu kaufen muss. Falls der Server nahezu 24/7 laufen
wird (bei VM-Servern nicht ungewöhnlich), hast Du das nach spàtestens 2
Jahren alleine schon durch die Stromersparnis wieder raus.

Aber der Versuch ein Linux (Eisfair-1) dort zu installieren scheitert
zuverlàssig mit gleichem Fehler. Das ist Virtualbox 4.1.12



Was für ein Fehler? Und was ist denn das für ein komisches Linux? Nie
davon gehört.

Auf einem Laptop mit einem P4 der gleichen Art (Kein VT-Support)
funktioniert das allerdings problemlos. Mit der gleichen Version von
Virtualbox und ubuntu (aber non-server, 32-bit und Desktop-Variante)



64 Bit (Gast) geht ohne VT o.à. grundsàtzlich nie, da keine VM-Software
das je implementiert hat.

Und ich weiß jetzt nicht in welche Richtung es erfolgreicher gehen könnte.



Andere Hardware. Diese ist für VMs nahezu ungeeignet, weil HP AFAIK es
verkackt hat, den VT-Support im BIOS zu implementieren. Heißt, selbst,
wenn der Xeon es kann, wird das nichts. In der G5 Modellreihe besteht
das Problem AFAIK nicht mehr.


Marcel

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