Ubuntu und nfs

16/07/2015 - 19:15 von Holger | Report spam
So,

ein Beispiel dafür, weshalb man manche Distributionen mit spitzen
Fingern anfassen muß, liefert mal wieder Ubuntu.

Unter 14.04 funktioniert nfs einwandfrei.

Unter 15.04 wird jeder buchstabengleiche Mount-Befehl vom nfs-Server
zurückgewiesen.

Das meine ich damit, wenn ich sage, daß Linux eine ewige Baustelle ist,
auf welcher der Zeitaufwand für Wartungsarbeiten im Vergleich zum Nutzen
unverhàltnismàßig wird.

Man muß halt alles, was auf dem System ausführbar ist, testen und
verwerfen, wenn es wider Erwarten nicht funktioniert. Und danach kickt
man die Aktualisierungsverwaltung, damit da keiner mehr dazwischen
funkt, wenn ein funktionierendes System wichtiger ist als ein aktuelles.

Wenn man genug Muße hat, kann man auf einem weiteren Rechner oder einer
weiteren Festplatte ein Parallelsystem einrichten, mit laufender
Aktualisierungsverwaltung. Dann nimmt man die funktionierenden Pakete
und benutzt sie, den Rest verwirft man.

Ich weiß, daß Kritik hier der Auslöser von Beschimpfungen ist. Die
üblichen Verdàchtigen werden bei mir jedenfalls ausgefiltert. Vielleicht
hat ja jemand ein paar Ideen dazu. Mir schwebt vor, Aktualisierungen
nicht einfach so zuzulassen, sondern nur dann einzubauen, wenn das zur
Zeit verwendete Paket nicht erwartungsgemàß funktioniert. Was wiederum
bedeutet, daß man eine Liste neuer Pakete bekommt, aus der heraus man
sich aussucht, was man überhaupt geàndert haben will.

Holger
 

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#1 Norbert Möndjen
16/07/2015 - 20:18 | Warnen spam
Holger wrote:

So,

ein Beispiel dafür, weshalb man manche Distributionen mit spitzen
Fingern anfassen muß, liefert mal wieder Ubuntu.

Unter 14.04 funktioniert nfs einwandfrei.

Unter 15.04 wird jeder buchstabengleiche Mount-Befehl vom nfs-Server
zurückgewiesen.

Das meine ich damit, wenn ich sage, daß Linux eine ewige Baustelle ist,
auf welcher der Zeitaufwand für Wartungsarbeiten im Vergleich zum Nutzen
unverhàltnismàßig wird.



Seit die EDV existiert gibt es die Aussage: "Never change a running system".
Es hat schon Gründe warum Firmen viel Geld für professionelle Distributionen
ausgeben die bei unveràndertem System 10 Jahre Support geben.

Das selbe gilt aber auch für Windows. An jedem Patchday höre ich die
Windows-Jungs alle Götter vom Himmel holen und danach Überstunden machen bis
sie das Zeug so geflickt haben das man es an die paar Hundert Nutzer
verteilen kann.

Nimm dir ein LTS-System von Redhat, Suse oder Vergleichbaren und du bist ein
paar Sorgen los.

Ciao Nobbe

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