UCC3957 geht kaputt

16/01/2012 - 00:15 von Robert Obermayer | Report spam
Hallo,

bin gerade dabei, an einer Li-Ion Schutzschaltung zu bauen, nach dem
Max1894-Fiasko (funktioniert hàtte es ja, nur nicht mehr beschaffbar)
jetzt mit dem UCC3957-2.
http://www.ti.com/lit/gpn/ucc3957-4
Die Schaltung ist eigentlich ziemlich 1:1 die 4-Zellen-Beispielschaltung
aus dem Datenblatt, abgesehen von einigen 10R-Schutzwiderstànden (die
sich spàter als durchaus sinnvoll rausgestellt haben).
http://i.imgur.com/FbMu0.png
So viel kann da ja kaum falsch sein?

Nach dem Aufbau dann auch getestet mit einer Widerstandskette als
Akkusimulator und einige Fehler daran simuliert, hat alles funktioniert.
Dann an den Akku angeschlossen, die Reihenfolge wie im Datenblatt (erst
- an gnd/AN4, dann +, und dann die Zwischenabgriffe). Jedesmal noch
vorher kontrolliert und nachgemessen, dass es sicher der richtige Draht war.
Nur beim Anschließen des letzten Abgriffs an AN1 hat der zugehörige
Widerstand einen kleinen Lichtblitz ausgesendet.
Also schnell wieder alles abgebaut, Ergebnis:
R4 hochohmig, und jetzt eine rel. niederohmige Verbindung zwischen AN1
und VDD.
Versuch #2 nach ausführlichster Kontrolle der Platine auf Kurzschlüsse
o.à. brachte das gleiche Ergebnis, wieder R4 durchgebrannt.
Beim zweiten Ablöten des jetzt wieder defekten (weitere Untersuchung:
zieht über 20mA an VDD bei AN1-3 offen) UCC ging dann die Platine mit
drauf, ###### RoHS Löterei.
Ist also eine gute Gelegenheit zu einer kleinen Überarbeitung der
selben, falls nötig...
Die UCC stammen aus Musterlieferung von TI, also definitiv keine Fakes
von irgendeinem zwielichtigen Broker, oder gar Reichelt.

Was iss da faul?

Gruss, Robert
 

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#1 Joerg
16/01/2012 - 01:03 | Warnen spam
Robert Obermayer wrote:
Hallo,

bin gerade dabei, an einer Li-Ion Schutzschaltung zu bauen, nach dem
Max1894-Fiasko (funktioniert hàtte es ja, nur nicht mehr beschaffbar)
jetzt mit dem UCC3957-2.
http://www.ti.com/lit/gpn/ucc3957-4
Die Schaltung ist eigentlich ziemlich 1:1 die 4-Zellen-Beispielschaltung
aus dem Datenblatt, abgesehen von einigen 10R-Schutzwiderstànden (die
sich spàter als durchaus sinnvoll rausgestellt haben).
http://i.imgur.com/FbMu0.png
So viel kann da ja kaum falsch sein?




Es scheint dass der Rsense falsch verschaltet ist. Der Snubber an der
Mitte der FETs fehlt auch.


Nach dem Aufbau dann auch getestet mit einer Widerstandskette als
Akkusimulator und einige Fehler daran simuliert, hat alles funktioniert.
Dann an den Akku angeschlossen, die Reihenfolge wie im Datenblatt (erst
- an gnd/AN4, dann +, und dann die Zwischenabgriffe). Jedesmal noch
vorher kontrolliert und nachgemessen, dass es sicher der richtige Draht
war.
Nur beim Anschließen des letzten Abgriffs an AN1 hat der zugehörige
Widerstand einen kleinen Lichtblitz ausgesendet.
Also schnell wieder alles abgebaut, Ergebnis:
R4 hochohmig, und jetzt eine rel. niederohmige Verbindung zwischen AN1
und VDD.
Versuch #2 nach ausführlichster Kontrolle der Platine auf Kurzschlüsse
o.à. brachte das gleiche Ergebnis, wieder R4 durchgebrannt.
Beim zweiten Ablöten des jetzt wieder defekten (weitere Untersuchung:
zieht über 20mA an VDD bei AN1-3 offen) UCC ging dann die Platine mit
drauf, ###### RoHS Löterei.
Ist also eine gute Gelegenheit zu einer kleinen Überarbeitung der
selben, falls nötig...
Die UCC stammen aus Musterlieferung von TI, also definitiv keine Fakes
von irgendeinem zwielichtigen Broker, oder gar Reichelt.

Was iss da faul?




Wenn es das oben nicht war, Layout vielleicht? Koennte was schwingen?
Seltsam ist das Abrauchen der AN-Widerstandes, denn das sind m.W.
Eingaenge mit einem kleinen Strom drauf um einen abgerissenen Kontakt zu
registrieren.

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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