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Uhrzeiten von Dateien auf die Nano-Sekunde mit verschiedenen Programmiersprachen?

20/03/2013 - 21:39 von Jörg Weule | Report spam
Hallo,

ich habe gesehen, dass "ls --full-time" die Modifikations-Zeiten bis auf
9 Stellen nach dem Komma anzeigt.

In Java bekomme ich die Zeiten nur auf die Sekunde genau, obwohl der
Wert eine Zeit in Millisekunden verspricht.

Meine Frage: Welche Methode ruft "ls" auf um die Zeiten so genau zu
ermitteln? Kann man die Zeiten auch in Java genauer ermitteln?
Wie genau kann ext4 die Zeiten darstellen?

Anmerkung: 'strace' hat mir nicht geholfen und 'futimens' ist nicht zum
auslesen der Zeiten.

Dank und Grüße

Jörg
 

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#1 Tilman Ahr
20/03/2013 - 22:46 | Warnen spam
Jörg Weule writes:

ich habe gesehen, dass "ls --full-time" die Modifikations-Zeiten bis
auf 9 Stellen nach dem Komma anzeigt.



Wieder was dazugelernt.

In Java bekomme ich die Zeiten nur auf die Sekunde genau, obwohl der
Wert eine Zeit in Millisekunden verspricht.



Da ls --full-time bei mir immer glatte Sekundenwerte auswirft (wenn auch
mit vielen hübschen Nullen 'hinter), nehme ich stark an, daß es auf
Kernel- und Dateisystemeinstellungen ankommt, wie genau die Werte
tatsàchlich gespeichert werden.

Meine Frage: Welche Methode ruft "ls" auf um die Zeiten so genau zu
ermitteln?



Kann ich Dir leider nicht sagen.

Kann man die Zeiten auch in Java genauer ermitteln? Wie genau kann
ext4 die Zeiten darstellen?



Laut Wikipedia werden timestamps in ext4 mit Nanosekunden-Auflösung
gespeichert anstatt mit Sekunden-Auflösung bei ext3.

Was erklàrt warum auf meinem (ext3) System nur glatte Sekunden angezeigt
werden.

Grüße aus Berlin,
Tilman

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