Und die AV-Software-Ablehner hier haben dann doch Recht?

04/06/2012 - 13:30 von Uwe Premer | Report spam
http://heise.de/-1589640

Die AV-Hersteller seien so ziemlich machtlos gegen staatlich
hergestellte Schadsoftware, weil diese mit dermassen riesigen Budgets
erstellt worden seien, dass AV-Software einfach überrannt würde.

Heise meint zudem, dass wohl langsam auch nicht-staatliche AV-Ersteller
dermassen grosse Ressourcen zur Verfügung hàtten, dass Entwicklungen von
Viren möglich seien, die von den AV-Herstellern nicht mehr entgegnet
werden könnten.

Die Frage ist, wo soll das letztendlich hinführen?

Uwe
 

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#1 Lars Gebauer
04/06/2012 - 14:26 | Warnen spam
* Uwe Premer:
http://heise.de/-1589640

Die AV-Hersteller seien so ziemlich machtlos gegen staatlich
hergestellte Schadsoftware, weil diese mit dermassen riesigen Budgets
erstellt worden seien, dass AV-Software einfach überrannt würde.



Einsicht ist der 1. Schritt zur Besserung?

| Der Virenexperte folgert aus den bisher bekannten Fàllen, dass die
| Antivirenhersteller Ihre Nutzer zwar gegen alltàgliche Bedrohungen
| wie Bank-Trojaner, Key-Logger oder E-Mail-Würmer schützen können,

Na ja. Was man eben alles so "Schutz" nennt ...

| nicht jedoch gegen spezielle Angriffe, die von Staaten mit nahezu
| unlimitierten Budgets ausgehen.

Nicht das Budget ist das Problem, sondern die simple Tatsache, daß es
sich um Malware handelte, die sich höchst unauffàllig verhielt. Eine
Malware, mit der massenhaft Computer infiziert werden und die irgendwas
tut, was jedem Anwender ziemlich schnell sauer aufstößt ist natürlich
bedeutend auffàlliger als eine Malware, die immer hübsch unter dem Radar
bleibt.

Das ist aber nicht neu. Mit den gàngigen Standardmaßnahmen, beginnend
bei einer sinnvollen Konfiguration, konnte man sich schon immer gegen
die üblichen, ungerichteten Attacken schützen. Ein gezielter Angriff
hingegen hat das Problem schon immer auf eine ganz andere Ebene gehoben.

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