unnumbered Point2Point auf Etthernet?

26/05/2010 - 21:08 von Christoph Weber-Fahr | Report spam
Hallo,

kennt jemand einen Weg, auf BSD-Systemen unnumbered Point-2-Point
Links über Ethernet zu implementieren - am besten kompatibel mit
und so wie so wie das bei Ciscos mit

interface Fast0/0.1
encapsulation dot1q native
ip unnumbered Loopback1

oder àhnlich geht?

Und zwar bitte effizient im kernel - also ohne irgendwleche
tunneling-demons und anderen Userland-Kram? Mir ist auch
klar daß das mit ppp und tun und PPPoE und viel Konfig-Gebastel
irgendwie machhbar ist.

Hintergrund - in einem Address-armen umfeld brauche ich eine
solche Topologie...

Gruß

Christoph Weber-Fahr
 

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#1 Juergen Ilse
27/05/2010 - 06:42 | Warnen spam
Hallo,

Christoph Weber-Fahr wrote:
kennt jemand einen Weg, auf BSD-Systemen unnumbered Point-2-Point
Links über Ethernet zu implementieren - am besten kompatibel mit
und so wie so wie das bei Ciscos mit

interface Fast0/0.1
encapsulation dot1q native
ip unnumbered Loopback1

oder àhnlich geht?



Bei Cisco kannst du IIRC auch keine Ethernet-Interfaces unnumbered
konfigurieren ... Meines Wissens nmach geht das so nicht. Du koenntest
einen Ethernet-Link als Point-to-Point konfigurieren und dann gemaess
RFC3021 ein /31 Trasfernetz drauf legen. Mehr Adressen wirst du so
nicht einsparen koennen. Wenn die gewuenschte IP-Adresse bereits auf
einem Ethernet-Interface liegt, koennte man die Interface evt. zu einer
Bridge zusammenfassen und die IP-Adresse an die Bridge statt an die Einzel-
Interfaces vergeben ...

Und zwar bitte effizient im kernel - also ohne irgendwleche
tunneling-demons und anderen Userland-Kram? Mir ist auch
klar daß das mit ppp und tun und PPPoE und viel Konfig-Gebastel
irgendwie machhbar ist.



Das geht meines Wissens nach nicht (bei Ethernet auch nicht bei Cisco).

Hintergrund - in einem Address-armen umfeld brauche ich eine
solche Topologie...



Dann denk ueber den Vorschlag mit den Bridges nach oder nutze RFC1918
Transfernetze.

Tschuess,
Juergen Ilse ()
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