Untersuchung der GSMA zeigt, dass mobile Geldtransaktionen die Kosten für internationale Überweisungen erheblich senken

02/11/2016 - 17:02 von Business Wire

Untersuchung der GSMA zeigt, dass mobile Geldtransaktionen die Kosten für internationale Überweisungen erheblich senkenDurch die Senkung der Überweisungskosten für Migranten trägt mobiles Geld unmittelbar zum nachhaltigen Entwicklungsziel 10 der Vereinten Nationen bei.

Untersuchung der GSMA zeigt, dass mobile Geldtransaktionen die Kosten für internationale Überweisungen erheblich senken

Die GSMA hat heute einen Bericht mit dem Titel „Driving a Price Revolution: Mobile Money in International Remittances“ herausgegeben, der den Einfluss mobiler Geldtransaktionen auf die Senkung der Kosten für internationale Überweisungen untersucht1. Die Resultate zeigen, dass die Kosten für internationale Geldüberweisungen mithilfe mobiler Geldtransaktionen durchschnittlich mehr als 50 Prozent niedriger als die Inanspruchnahme weltweiter Geldtransferunternehmen (Money Transfer Operators, MTOs) sind. Konnten die Menschen zudem Überweisungen über ein mobiles Geldkonto tätigen, so lagen die durchschnittlichen Kosten für die Überweisung von 200 US-Dollar bei 2,7 Prozent, gegenüber sechs Prozent bei Inanspruchnahme weltweiter MTOs. Geringere Transaktionsgebühren können sich direkt in Form zusätzlicher Einkünfte für die Überweisungsempfänger bemerkbar machen.

Dieser Smart News Release enthält Multimedia. Vollständige Veröffentlichung hier ansehen: http://www.businesswire.com/news/home/20161102006350/de/

GSMA Research Shows Mobile Money is Significantly Reducing the Cost of Sending International Remitta ...

GSMA Research Shows Mobile Money is Significantly Reducing the Cost of Sending International Remittances (Photo: Business Wire)

Durch eine Stärkung des Wettbewerbs, die Nutzung bestehender Netze und Infrastruktur und die Überweisung kleinerer Beträge als traditionelle Akteure sind die Anbieter mobiler Zahlungsdienste der Untersuchung zufolge strategisch gut aufgestellt, um die internationalen Überweisungskosten zu senken. Diese niedrigeren Preise tragen wiederum direkt zur Erfüllung des nachhaltigen Entwicklungsziels (SDG) 102 der Vereinten Nationen bei, das klare Ziele zur Senkung der Überweisungskosten setzt.

„Mobiles Geld ist eine der spannendsten Innovationen der Finanzdienstleistungen. In mehr als 90 Ländern gibt es über 400 Millionen registrierte Verbraucherkonten“, sagte John Giusti, Chief Regulatory Officer, GSMA. „Während heutzutage mobile Gelddienstleistungen weitgehend für Inlandstransaktionen in Anspruch genommen werden, stellen internationale Überweisungen das am schnellsten wachsende Segment mobiler Gelddienstleistungen dar. In nur wenigen Jahren hat sich mobiles Geld von einer reinen Inlandsdienstleistung zu einem Service entwickelt, der es Migranten ermöglicht, Überweisungen in mehr als 20 Ländern weltweit zu tätigen.“

Der Weltbank zufolge leben mehr als 250 Millionen Menschen nicht in ihrem Geburtsland und schicken regelmäßig Geld in ihre Heimat. Damit unterstützen sie ihre Familien finanziell und leisten einen Beitrag für die Wirtschaft ihrer Herkunftsländer.3 2015 lag der Gesamtbetrag der weltweiten Überweisungen bei 581,6 Milliarden US-Dollar, von denen 431,6 Milliarden bzw. fast 75 Prozent in Entwicklungsländer geschickt wurden. Internationale Überweisungen spielen eine entscheidende Rolle in den Volkswirtschaften der Entwicklungsländer. Die Kosten für Auslandsüberweisungen sind jedoch nach wie vor hoch und wirken sich unmittelbar auf das Einkommen der Zahlungsempfänger aus. Hohe Gebühren für Überweisungsvorgänge führen zudem dazu, dass die Überweisenden informelle Überweisungskanäle in Anspruch nehmen, sodass anonyme bargeldbasierte Transaktionen zunehmen und neue Risiken für die finanzielle Integrität entstehen.

Giusti fuhr fort: „Durch mobile Gelddienstleistungen unterstützt die Branche unmittelbar das Ziel, die finanzielle Inklusion für Migranten und ihre Familien auszuweiten, indem die Kosten für Heimatüberweisungen gesenkt werden, wie in SDG 10.c der UN festgehalten ist. Würde dieses Ziel erreicht, könnte dies ein zusätzliches Einkommen von bis zu 20 Milliarden US-Dollar für die Überweisungsempfänger bedeuten.“

-ENDE-

Hinweise für Redaktionen

Den vollständigen Bericht sowie weitere Informationen zum Mobile Money Programme der GSMA finden Sie unter: www.gsma.com/mobilefordevelopment/programme/mobile-money/driving-a-price-revolution-mobile-money-in-international-remittances.

1Diese Untersuchung wurde mithilfe der Methoden erstellt, welche die Datenbank „Remittance Prices Worldwide“ der Weltbank anwendet. Dabei wurde der Preis für eine Auslandgeldüberweisung, die direkt von einem mobilen Geldkonto getätigt wird, mit dem Preis für die gleiche Transaktion über ein weltweites Geldtransferunternehmen verglichen.

2Nachhaltiges Entwicklungsziel 10.c - Bis 2030 die Transaktionskosten für Heimatüberweisungen von Migranten auf weniger als 3 Prozent senken und Überweisungskorridore mit Kosten von über 5 Prozent beseitigen. https://sustainabledevelopment.un.org/sdg10

3„Migration and Remittances Factbook 2016“ - Weltbank (2016) und „Remittances to Developing Countries Edge Up Slightly in 2015“ – Weltbank (13. April 2016)

Über die GSMA

Die GSMA vertritt die Interessen der weltweiten Mobilfunkindustrie. Die Organisation vereint fast 800 Netzbetreiber sowie nahezu 300 Unternehmen aus dem Umfeld der mobilen Kommunikation, darunter Mobiltelefon- und Gerätehersteller, Software-Unternehmen, Ausrüstungsanbieter, Internetfirmen und Unternehmen aus angrenzenden Branchen. Die GSMA organisiert zudem branchenweit führende Veranstaltungen wie den Mobile World Congress, den Mobile World Congress Shanghai, Mobile World Congress Americas und die Konferenzen der Mobile 360 Series.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website der GSMA unter www.gsma.com. Folgen Sie der GSMA auf Twitter: @GSMA.

Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

Contacts :

Medien:
Charlie Meredith-Hardy, +44 7917 298428
CMeredith-Hardy@webershandwick.com
oder
GSMA Press Office
pressoffice@gsma.com


Source(s) : GSMA