Unverschämtheit! Power-MOS-FET Gate Vorwiderstand

29/08/2011 - 04:22 von Leo Baumann | Report spam
5 Jahre hat meine 20 W Schreibtisch-Halogenlampe unzàhlige Stunden am
Computer meine Tastatur beleuchtet und heute, ja heute, ausgerechnet heute
bemüht die mich weil das Glühobst verstorben ist.

Nà, das auf einem Sonntag!

Ach so, was Anderes.

Ich hab' viel an Literatur gelesen über diese MOS-FETs, jetzt spiel ich
damit 'mal selber herum.

Also...

Wer hat was dagegen einzuwenden wenn ich in der Gegentakt MOS-Endstufe die
Gate-Widerstànde weglasse? Die stören mich! Haben die einen besonderen Sinn,
alle bauen die ein?

mfG Leo
 

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#1 Michael S
29/08/2011 - 08:58 | Warnen spam
Am 29.08.2011 04:22, schrieb Leo Baumann:
5 Jahre hat meine 20 W Schreibtisch-Halogenlampe unzàhlige Stunden am
Computer meine Tastatur beleuchtet und heute, ja heute, ausgerechnet heute
bemüht die mich weil das Glühobst verstorben ist.

Nà, das auf einem Sonntag!

Ach so, was Anderes.

Ich hab' viel an Literatur gelesen über diese MOS-FETs, jetzt spiel ich
damit 'mal selber herum.

Also...

Wer hat was dagegen einzuwenden wenn ich in der Gegentakt MOS-Endstufe die
Gate-Widerstànde weglasse? Die stören mich! Haben die einen besonderen Sinn,
alle bauen die ein?



Schau Dir mit dem Oszi mal das Gate mit und ohne Widerstand an, vor
allem die hochfrequenten Anteile.
Die Widerstànde sind meist aus EMV-Gründen drin.

Auch wenn Jörg das immer angeblich ohne Widerstànde hinkriegt, meine
Erfahrung sagt eindeutig, dass es ohne fast nie geht.

Wenn man beliebig schnell schaltet, bekommt man enorme Probleme mit
Reverse-Recovery-Effekten der umgebenden Dioden, weitherin
Resonanzeffekte zusammen mit den 3 parasitàren Kapazitàten des FETs
(Miller, Gate, Drain-Source) und den Streuinduktivitàten der
Anschlussleitungen.
Funktional gehen die meisten Schaltungen auch ohne diese Widerstànde.
Aber man muss die EMV-Prüfung bestehen.

Michael

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