Update 11.0 auf 11.1 ==> Chaos ==> Wechsel zu Ubuntu?

03/02/2009 - 23:26 von Axel Potthoff | Report spam
Hallo miteinander,

ich arbeitete mit SuSE seit ca. Version 6 (KDE2) und denke jetzt immer mehr
daran, die Distribution zu wechseln.
Grund hierfür ist das kleine Update von 11.0 (Box gekauft) auf 11.1 (aus der
c't).
Eine Zwischenbilanz. Ich habe noch nicht alles testen können.
Es funktioniert nichts mehr:
* mein Netzwerkdrucker funktionierte erst wieder, nachdem CUPS neu aktiviert
wurde.
* webmin funktionierte erst wieder nach Deinstallation und Neuinstallation
* Installation von rpms werden einfach ohne Meldung abgebrochen. Teilweise
sind die Programme aber doch installiert.
* das Mailsystem (Postfix Fetchmail) funktioniert nicht mehr.
* Obwohl SuSE OpenOffice (11.0 ==> 2.4)nicht installiert war, sondern das
Original OOo 3.0 wurde wieder SuSE OpenOffice zusàtzlich installiert und
dràngt sich beim öffnen der Dokumente in den Vordergrund.
* Zugriff auf USB-Stick und Digitalkamera funktioniert nicht mehr.
* mein home Verzeichnis wird weder in dolphin, noch in koquerror
dargestellt. Ursache ist wahrscheinlich eine "neue" Datei (Ordner) .gvfs
mit Datum 1. Jan. 1970, welche in mc in rot mit einem Fragezeichen vor dem
Namen angezeigt wird. Nicht einmal root darf diese löschen. mc meldet
"Kann Datei /home/ap/.gvfs nicht löschen Ist ein Verzeichnis (21)"

Kleinere Update-Probleme ist man bei SuSE ja gewohnt. Die Arroganz
vorhandene aktuelle Software durch eigene teilweise àltere Software zu
ersetzen auch. Aber das was ich hier die seit dem Wochenende erlebe schlàgt
Alles.
Daher meine Frage:

Hat schon mal jemand eine Wechsel von SuSE auf Ubuntu vorgenommen? Was
bleibt da von der alten Installation (Userkonten, installierte
Software, ...) übrig?

Axel
 

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#1 nospam-mbx
01/01/1970 - 01:00 | Warnen spam
* Juergen Ilse schrieb:

Apropos gentoo: das ist eine der distributionen, die sich in einigen
Punkten tatsaechlich *erheblich* von nahezu allen anderen Distributionen
unterscheiden (so sucht man dort die "rc*.d" Verzeichnisse vergleblich:
das Konzept der init-scripte unterscheidet sich bei gentoo doch recht
deutlich von so ziemlich *jeder* anderen Linux-distribution, auch wenn
vielleicht viele Anwender damit nur bedingt in Beruehrung kommen werden).



Hmm. Ich meine, irgendwo mal aufgeschnappt zu haben, daß sich gentoo in
dieser Hinsicht stark an FreeBSD anlehnt.

Könntest Du oder jemand, der beide Systeme kennt, vielleicht so nett
sein, dazu einmal kurz Stellung zu nehmen?

Hintergrund: Ich hab' vor, mir auch mal wieder Linux anzuschauen. Dabei
würde ich natürlich gern eine Distribution verwenden, die von mir eine
geringere Einarbeitungszeit bzw. eine geringere Umgewöhnung verlangt.
(Meine letzte Distribution war, IIRC, eine SuSE 6.irgendwas.)

Denn dieses 'init'-Zeug von Linux habe ich, offen gestanden, ohnehin
noch nie kapiert.
Und Compiler-Orgien, wie offenbar bei gentoo nötig, sind für mich als
FreeBSDler ja ebenfalls nichts Ungewöhnliches. Bei FreeBSD gibt es
aber zusàtzlich die Möglichkeit, Programme als bereits kompilierte
'packages' aus dem STABLE-Zweig herunterzuladen und zu installieren.
Ist das bei gentoo ebenso?
Oder muß dort tatsàchlich *alles* (an Anwendungssoftware) durch den
Compiler gejagt werden?

Wie auch immer: Jemand schrieb hier kürzlich nett und sinngemàß: 'Beim
Kompilieren von OpenOffice solltest Du Dir keine Tasse Kaffee holen, da
kannst Du Dich gleich schlafen legen.' Das kam mir irgendwie so bekannt
vor :)

TIA & viele Grüße,
Thomas

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