update-inetd ohne inetd?

20/09/2015 - 21:01 von Kay Martinen | Report spam
Hallo

ich bin auf meinem Raspi mit Rasbian Wheezy eben über ein Problem
gestolpert. Ich wollte den imap4d installieren und wundere mich das er
nicht startet. Nachforschungen in aptitude ergaben jetzt das der nur von
update-inetd abhàngt, nicht aber von inetd-superserver (virtuelles
Paket) was eigentlich sinnvoll wàre weil er offensichtlich darüber
gestartet wird, werden soll.

Und update-inetd hàngt wiederrum NICHT von inetd-superserver ab, obwohl
es keinen sinn macht diese paket zu haben wenn kein inetd da ist.

So konnte es passieren das ich keinen inetd installiert habe, damit auch
keine inetd.conf und damit der imap4d nicht gestartet werden kann.

Nebenbei nahm ich an das durch simples nachinstallieren der fehlenden
komponenten die sache làuft. Aber imap4d hat keine findbare config, die
mailutils.rc (mailutils-common?) ist nicht eingerichtet wie ich dachte
und eine 'mailutils-config' ist auch nicht da. ein 'dpkg-reconfigure'
mit diesen paketen hat auch nichts erbracht.

Ich finde das eine blödsinnige Abhàngigkeits-kette. Wo man andererseits
von vielfàltigen unnötigen abhàngigkeiten von init oder dessen ersatz
systemd lesen kann scheint mir das hier ein krasser fehler zu sein.

Oder?

Gut es gibt für diese virtuellen pakete (auch imap-server) mehrere
alternativen die das evtl. nicht brauchen, aber wenn imap4d nicht ohne
inetd startet dann sollte die abhàngigkeit DA sein - was sie nicht ist.
Oder wenigstens eine basis-config (was eigentlich debian-üblich ist) mit
der grundlegendes làuft.

Ich habe den imap4d zwar zum laufen bekommen (via inetd) aber er tut
nichts, nimmt keinen login an, gibt folglich keine mails raus und damit
ist die Idee den raspi als kleinen imap-server für interne mails zu
nutzen für mich erst mal gestorben. Denn der Versuch dovecot-imap als
alternative zu installieren hat erst mal minutenlang 100% Last erzeugt
(vmtl. Schlüsselgenerierung) und war auch bei Start und Stop seeehr zàh.
Andere habe ich darum gar nicht erst probiert.

Meinungen? Erfahrungen?

Kay


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#1 Marc Haber
20/09/2015 - 21:46 | Warnen spam
Kay Martinen wrote:
ich bin auf meinem Raspi mit Rasbian Wheezy eben über ein Problem
gestolpert. Ich wollte den imap4d installieren und wundere mich das er
nicht startet.



Den gibt es nicht in Debian wheezy, daher kann ich nicht prüfen wie
die Dependencies hier sind.

Denn der Versuch dovecot-imap als
alternative zu installieren hat erst mal minutenlang 100% Last erzeugt
(vmtl. Schlüsselgenerierung) und war auch bei Start und Stop seeehr zàh.



Seltsam, _so_ wenig wumms hat der Raspi doch gar nicht?

Andere habe ich darum gar nicht erst probiert.

Meinungen? Erfahrungen?



Ich habe hier einen kleinen Zoo aus Banana Pis, die tun mit normalem
Debian prima und auch von der Leistung her würde ich ihnen einen
IMAP-Server ohne weiteres zutrauen. Jedenfalls dann, wenn die Mails
auf einem halbwegs schnellen Medium (z.B. einer Platte[1] oder einem
Netzwerkfileserver liegt).

Es würde mich wundern, wenn der Raspberry Pi das nicht könnte.

Grüße
Marc

[1] der Banana Pi hat einen "richtigen" SATA-Port und "richtiges"
Netz.
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