Update zerschiesst GRUB

20/01/2009 - 20:10 von Volker Gringmuth | Report spam
Tach,

System hier: Debian Lenny mit KDE auf 11 Jahre alter Hardware.

Nach einem heute morgen per apt-get gefahrenen Upgrade wollte das System
heut abend erst nicht mehr booten. Grund: der Eintrag im Bootmenü für die
Festplatte stand auf 1,0 statt auf 0,0, wie sich's gehört (daß die dort
eingetragene root-Partition von /dev/sda1 auf /dev/sdf1 geàndert war, warum
auch immer, sei nur am Rande erwàhnt).

Ich weiß zwar, wie ich das im Bootvorgang manuell umgehen kann, aber ich
habe schon so einigen Leuten Debian installiert, die technisch nicht so
bewandert sind - muß ich die jetzt global vor einem Update warnen?
Geradeheraus gefragt: Warum làßt das Update verd*** nochmal nicht die
Finger von meiner /boot/grub/menu.lst? Was hat es dort verloren?


vG

Ceterum censeo Popocatepetlum non in Canada sed in Mexico situm esse.

<http://einklich.net>
 

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#1 Martin Schnitkemper
20/01/2009 - 20:51 | Warnen spam
· Volker Gringmuth schrieb:

Geradeheraus gefragt: Warum làßt das Update verd*** nochmal nicht die
Finger von meiner /boot/grub/menu.lst? Was hat es dort verloren?



Das kommt auf das Update an. Soweit ich mich erinnern kann, war bei den
Updates der letzten Tage auch ein Kernel-Update dabei. Dann muß auch die
menu.lst geàndert werden, um den neuen Kernel booten zu können (was hier
übrigens nach dem letzten Update auch problemlos funktionierte).

Wenn du deine Boot-Abschnitte außerhalb der "AUTOMAGIC KERNELS LIST"
anordnest, bleiben diese bei einem Update unberücksichtigt. Dann bist du
allerdings auch selber dafür verantwortlich, nach einem relevanten Update
die Eintragungen selber an den neuen Kernel und die initrd anzupassen.

Martin.
OS: openSUSE 10.2 (i586)
Kernel: 2.6.18.8-0.13-default
KDE: 3.5.9 "release 65.2"

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