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UPS-Paketautos lösen Autoalarmanlage aus

11/04/2014 - 23:56 von Wolfgang Schreiber | Report spam
Bei den 7er-BMW der Reihe E38 (gebaut ca. 1995 ff.) wird der Innenraumsensor der Alarmanlage sehr zuverlàssig von vorbeifahrenden UPS-Paketautos ausgelöst. 15m Annàherung reichen. E-plus-Handys sollen dasselbe bewirken.

Der Innenraumsensor ist ein Radardings, wohl àhnlich wie in Automatiktüren, und ist mittig im Dachhimmel montiert. In der Bastelpraxis empfohlene Hàrtung des Systems ist: Abschirmen des Sensors in einer Metallmülltonne, Leeren derselben durch die Müllabfuhr und Montage eines Ultraschallsensors einer anderen BMW-Baureihe.

Wenn das Auto '95 rauskam, ist der Entwicklungsstand 1990. Da hat EMV vielleicht bei Ronald Reagans SDI eine Rolle gespielt, aber sicher nicht in der Automobilindustrie. Außerdem waren aktuelle Mobilfunkfrequenzen etc. damals noch nicht vergeben.

Könnten Abschirmmaßnahmen (z.B. Ferritgedöns an der Zuleitung, bissel Weißblech auf der in Plastik sitzenden Elektronik) erfolgreich sein, oder ist davon auszugehen, daß da einfach eine ungünstige Frequenz voll reinblàst und alles vergebene Liebesmüh ist?

Einfach gegen Ultraschall austauschen will ich auch nicht, denn Ultraschall hat meiner Einnerung nach ebenso Nachteile: Fehlauslösung bei LKW-Vibrieren, Jacke rutscht von der Lehne usw.?
 

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#1 Joerg
12/04/2014 - 00:27 | Warnen spam
Wolfgang Schreiber wrote:
Bei den 7er-BMW der Reihe E38 (gebaut ca. 1995 ff.) wird der
Innenraumsensor der Alarmanlage sehr zuverlàssig von vorbeifahrenden
UPS-Paketautos ausgelöst. 15m Annàherung reichen. E-plus-Handys
sollen dasselbe bewirken.




Typisches Beispiel schlechter Elektronik im Automobilbereich :-(


Der Innenraumsensor ist ein Radardings, wohl àhnlich wie in
Automatiktüren, und ist mittig im Dachhimmel montiert. In der
Bastelpraxis empfohlene Hàrtung des Systems ist: Abschirmen des
Sensors in einer Metallmülltonne, Leeren derselben durch die
Müllabfuhr und Montage eines Ultraschallsensors einer anderen
BMW-Baureihe.

Wenn das Auto '95 rauskam, ist der Entwicklungsstand 1990. Da hat EMV
vielleicht bei Ronald Reagans SDI eine Rolle gespielt, aber sicher
nicht in der Automobilindustrie. Außerdem waren aktuelle
Mobilfunkfrequenzen etc. damals noch nicht vergeben.




Wenn Du an die Elektronik und Schaltbilder nicht rankommst, ist das kaum
zu verbessern.


Könnten Abschirmmaßnahmen (z.B. Ferritgedöns an der Zuleitung, bissel
Weißblech auf der in Plastik sitzenden Elektronik) erfolgreich sein,
oder ist davon auszugehen, daß da einfach eine ungünstige Frequenz
voll reinblàst und alles vergebene Liebesmüh ist?




Wenn das Dingen aehnlich wie Ultra Wide Band (UWB) Radar funktioniert,
koennte seitliche Abschattung der Antenne helfen. Aber wenn die im
Dachhimmel ist, hat das seine Grenzen und der WAF ist dann auch nicht so
der Hit. Immer dran denken, dass man bei einem Unfall dagegenknallen kann.

Was auch helfen koennte, ist eine heftig metallhaltige Folie zur
Scheibentoenung. Aber dazu muss man jung genug sein, die Kiste tiefer
legen, eine umgedrehte Baseball-Kappe tragen und tchk-tchk-BUMPF Musik
laufen lassen ...


Einfach gegen Ultraschall austauschen will ich auch nicht, denn
Ultraschall hat meiner Einnerung nach ebenso Nachteile: Fehlauslösung
bei LKW-Vibrieren, Jacke rutscht von der Lehne usw.?




Dann sollte man eine bessere Anlage nehmen. Wenn eine Ultraschallanlage
LKW-Vibrationen, eine rutschende Jacke oder Katzengetrappel nicht von
einem Einbrecher unterscheiden kann, sollte man deren Entwickler zwecks
Laeuterung in den Burggraben tunken.

Oder mache es wie ich, kaufe Dir ein Auto ohne solchen Firlefanz, mit
niedrigem Klaukoeffizienten :-)

Gruesse, Joerg

http://www.analogconsultants.com/

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