USB 2.0 - Kurzschlussschutz

14/05/2011 - 11:21 von Mark | Report spam
Hallo,

ich hab in der USB 2.0 Spezification gelesen, dass der Kurzschlusses der
Datenleitungen nach Plus, Minus oder Schirm abgesichert sein muss und
nachdem er nicht mehr besteht, alles wieder laufen muss.
Ich fand aber nichts darueber, was bei einem Kurzschluss Plus nach Minus
passiert/passieren soll/darf.
Ist das auch abgesichert?

Bei allen meinen USB Schnittstellen ist es problemlos moeglich 400mA zu
ziehen. In der Spec. steht aber dass das Geraet sich nur 100mA genemigen
dart und um 500mA erst "betteln" muss.
Wie sieht denn das "Betteln" aus?
Muessen da bestimmte Level an den Datenleitungen anliegen?
Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Kommunikation, die auf den
Datenleitungen laeuft?

Grund meiner Ueberlegungen ist Folgender:
Ich habe ein FPGA board mit einiger Perepherie dran. Das ganze lauft von
4.5V bis 18V und verbraucht im Moment genau 2 Watt.(400mA an 5V).
Jetzt wollte ich es universell machen und einfach Dioden in die
Spannungsversorgungsleitungen legen. Also kann man es dann wahlweise
exter oder ueber USB betreiben. Je nach Beschaltung der Ausgaenge
koennte es aber mal passieren, dass das gesamte Board mal mehr als 500mA
braucht. Wenn dem USB Anschluss dann nix passiert, dann braechte ich mir
keine Gedanken weiter machen. Dann geht es einfach nicht an USB und man
muss extern Power zufuehren. Ansonsten muesste ich da auch noch Vorsorge
treffen.
Ich hab auch schon gelesen, dass es manchen USB Anschluessen offenbar
nix ausmacht, mehr als 500mA zu entnehmen. Das kaeme mir natuerlich
entgegen. Da ich ein Macbook habe und da problemlos 1A ziehen kann,
werde ich diese Moeglichkeit mal im Auge behalten. :-)



Gruss
Mark
 

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#1 Waldemar Krzok
14/05/2011 - 12:28 | Warnen spam
Mark wrote:

Hallo,

ich hab in der USB 2.0 Spezification gelesen, dass der Kurzschlusses der
Datenleitungen nach Plus, Minus oder Schirm abgesichert sein muss und
nachdem er nicht mehr besteht, alles wieder laufen muss.
Ich fand aber nichts darueber, was bei einem Kurzschluss Plus nach Minus
passiert/passieren soll/darf.
Ist das auch abgesichert?



Ob es ist steht auf einem anderen Blatt. Es soll aber abgesichert sein. Bei
550mA soll die Schnittstelle abschalten.

Bei allen meinen USB Schnittstellen ist es problemlos moeglich 400mA zu
ziehen. In der Spec. steht aber dass das Geraet sich nur 100mA genemigen
dart und um 500mA erst "betteln" muss.
Wie sieht denn das "Betteln" aus?
Muessen da bestimmte Level an den Datenleitungen anliegen?
Hat das irgendwelche Auswirkungen auf die Kommunikation, die auf den
Datenleitungen laeuft?



Das Verfahren heißt enumeration und ist Kommunikation. D.h. die 500mA müssen
vom Host zugewiesen werden.

Grund meiner Ueberlegungen ist Folgender:
Ich habe ein FPGA board mit einiger Perepherie dran. Das ganze lauft von
4.5V bis 18V und verbraucht im Moment genau 2 Watt.(400mA an 5V).
Jetzt wollte ich es universell machen und einfach Dioden in die
Spannungsversorgungsleitungen legen. Also kann man es dann wahlweise
exter oder ueber USB betreiben. Je nach Beschaltung der Ausgaenge
koennte es aber mal passieren, dass das gesamte Board mal mehr als 500mA
braucht. Wenn dem USB Anschluss dann nix passiert, dann braechte ich mir
keine Gedanken weiter machen. Dann geht es einfach nicht an USB und man
muss extern Power zufuehren. Ansonsten muesste ich da auch noch Vorsorge
treffen.
Ich hab auch schon gelesen, dass es manchen USB Anschluessen offenbar
nix ausmacht, mehr als 500mA zu entnehmen. Das kaeme mir natuerlich
entgegen. Da ich ein Macbook habe und da problemlos 1A ziehen kann,
werde ich diese Moeglichkeit mal im Auge behalten. :-)



Wenn man mehr als 500mA ziehen kann, dann ist es formell keine USB 2.0
Schnittstelle mehr.
Die einfachste Methode alles legal zu machen ist ein USB-Chip anzuschliessen
und ihn die Enumeration machen lassen. Dann kannst du die 500mA aushandeln
und gut isses. So ein FT232R kann so was (als Beispiel).

Waldemar
My jsme Borgové. Sklopte štíty a vzdejte se. Odpor je marný.

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