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USB - Einwirkung der Kabellänge

12/10/2012 - 21:26 von Gerald Oppen | Report spam
Folgendes Problem:
Ein 32GB-Intenso Speicherstick làuft an einem "MP3-Player" nur
einwandfrei wenn die Kabellànge nur ca. 20cm-30cm betràgt. Kommt man in
den Meter-Bereich kommt es nach wenigen Sekunden zu Aussetzern und der
MP3-Spieler beginnt den Stick neu zu initialisieren um nach wenigen
Sekunden wieder die Musikwiedergabe zu unterbrechen.
Mit einem anderen Stick tritt dieses Problem auch bei mehreren Metern
Kabellànge nicht auf.
Der Intenso-Stick zieht etwas mehr Strom, die Spannungseinbrüche an der
5V-Leitung sind etwa 50% grösser. Als Ursache kommen sie aber nicht in
Frage da sich das Verhalten bei Fremdversorgung direkt am Stick nicht
àndert. Aufklemmen von Ferriten beeinflusste das Verhalten auch nicht.
An diversen PCs làuft der Stick mit dem selben Kabel ausserdem problemlos.
Auffàlligkeiten vom Pegel oder Signal waren am Oszi nicht zu erkennen
wobei die Messungen sicher nicht geeignet waren die tatsàchliche
Signalqualitàt zu beurteilen.
Ein Test mit einem aktiven Verlàngerungskabel verlief erfolglos.
Das sogenannte "aktive Kabel" ist ein langes USB-Kabel mit einem
angegossenen USB-Hub von dem nur ein Ausgang herausgeführt ist - und der
MP3-Player unterstüzt keinen Betrieb mit Hub...
Gibt es eigentlich auch "transparente" aktive Kabel die das Signal nur
auffrischen ohne das der Master davon datentechnisch etwas mitbekommt?
Die eigentliche Frage ist jetzt was diese Aussetzer bewirkt und wie man
dem entgegenwirken kann. Ist da etwas bekannt welche "Sünden" beim
Stick-Design hàufig begangen werden oder welche Chiptypen dafür anfàllig
sind?
Ziel ist ein problemloser Betrieb mit möglichst vielen USB-Stick-Typen
auch an einem làngeren Kabel. Selektierte Sticks zu verwenden ist also
nicht die gesuchte Lösung.

Gerald
 

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#1 gUnther nanonüm
12/10/2012 - 22:37 | Warnen spam
"Gerald Oppen" schrieb im Newsbeitrag
news:
Folgendes Problem:
Ein 32GB-Intenso Speicherstick làuft an einem "MP3-Player" nur einwandfrei
wenn die Kabellànge nur ca. 20cm-30cm betràgt. Kommt man in den
Meter-Bereich kommt es nach wenigen Sekunden zu Aussetzern und der
MP3-Spieler beginnt den Stick neu zu initialisieren um nach wenigen
Sekunden wieder die Musikwiedergabe zu unterbrechen.
Mit einem anderen Stick tritt dieses Problem auch bei mehreren Metern
Kabellànge nicht auf.
Der Intenso-Stick zieht etwas mehr Strom, die Spannungseinbrüche an der
5V-Leitung sind etwa 50% grösser. Als Ursache kommen sie aber nicht in
Frage da sich das Verhalten bei Fremdversorgung direkt am Stick nicht
àndert. Aufklemmen von Ferriten beeinflusste das Verhalten auch nicht. An
diversen PCs làuft der Stick mit dem selben Kabel ausserdem problemlos.
Auffàlligkeiten vom Pegel oder Signal waren am Oszi nicht zu erkennen
wobei die Messungen sicher nicht geeignet waren die tatsàchliche
Signalqualitàt zu beurteilen.
Ein Test mit einem aktiven Verlàngerungskabel verlief erfolglos.
Das sogenannte "aktive Kabel" ist ein langes USB-Kabel mit einem
angegossenen USB-Hub von dem nur ein Ausgang herausgeführt ist - und der
MP3-Player unterstüzt keinen Betrieb mit Hub...
Gibt es eigentlich auch "transparente" aktive Kabel die das Signal nur
auffrischen ohne das der Master davon datentechnisch etwas mitbekommt?
Die eigentliche Frage ist jetzt was diese Aussetzer bewirkt und wie man
dem entgegenwirken kann. Ist da etwas bekannt welche "Sünden" beim
Stick-Design hàufig begangen werden oder welche Chiptypen dafür anfàllig
sind?
Ziel ist ein problemloser Betrieb mit möglichst vielen USB-Stick-Typen
auch an einem làngeren Kabel. Selektierte Sticks zu verwenden ist also
nicht die gesuchte Lösung.



Hi,
weil ich sowas schon kenne, hàngt hier ein Spaghettiknoten aller möglicher
Kabelage herum. Irgendeins geht meist. Schirmungen mal andersherum gewickelt
probieren...kein Scherz, das!

Ansonsten gibts noch nen Hackentrick, "Usb-Verlàngerung" aka Printserver
etc., sogar über WLAN.

mfg,
gUnther

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