USB-Stick als Linux-Festplatte, welches Dateisystem wegen limitierter write-cycles verwenden?

17/01/2012 - 08:31 von Edzard Egberts | Report spam
Tante Google ist echt zu fett - ich weiß eigentlich, was ein Dateisystem
ist und wie man einen USB-Stick partitioniert.

Ich will aber wissen, welches Dateisystem am Besten mit den limitierten
Schreibzugriffen von USB-Sticks umgeht und wie ext3 (wird gerade
verwendet) da abschneidet. Weiß das gerade mal jemand hier?

Gestern landete so etwa ein Jahr nach Auslieferung ein putziges kleines
Geràt auf meinem Schreibtisch, das Kernel panic hatte:

EXT3-fs error (device sda1): ext3_check_descriptors: Block bitmap for
group 16!
EXT3-fs: group descriptors corrupted!

Da das Geràt 125942 mal seinen Dienst erfüllt hat (etwa 10x mehr als für
durchschnittliche Nutzung erwartet), ist die Annahme nahe liegend, dass
irgendwo die mögliche Anzahl an Schreibzyklen überschritten wurde. Das
System schreibt noch Logdaten und löscht angelegte Dateien auch wieder,
ich denke, das man ziemlich sicher von 500.000 Schreibzugriffen ausgehen
kann und das ist eindeutig eine Zahl aus dem Bereich "maximum write cycles".
 

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#1 Stefan Enzinger
17/01/2012 - 10:03 | Warnen spam
On 01/17/2012 08:31 AM, Edzard Egberts wrote:

Ich will aber wissen, welches Dateisystem am Besten mit den limitierten
Schreibzugriffen von USB-Sticks umgeht und wie ext3 (wird gerade
verwendet) da abschneidet. Weiß das gerade mal jemand hier?



Bin auch auf Antworten gespannt.
Aber ich denke mir man könnte bei ext bleiben, aber mit noatime mounten.

Manche logs eventuell ganz abschalten, und andere, die kein reboot
überdauern müssen auf ein tmpfs schreiben lassen.

/tmp /var/tmp sind wohl auch kandidaten für ein tmpfs

lg

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