USB-Sticks (mal wieder)

23/06/2016 - 17:22 von Matthias Gerds | Report spam
Habe hier vor einer Weile erfolgreich eingerichtet, dass ein Stick
per Label gemountet wird (vorausgesetzt, er besitzt eines).
Zweite Vorausetzung ist eine Konfigurationsdatei namens

/etc/udev/rules.d/99-udisks2.rules

Inhalt:
ENV{ID_FS_USAGE}=="filesystem|other|crypto", ENV{UDISKS_FILESYSTEM_SHARED}="1"

Das Mounten klappt auf diese Weise auch nach wie vor, allerdings
kann ich jetzt aus irgendeinem Grunde die Dinger nicht mehr beschreiben.

Wie müssen die Rechte in fstab denn nun lauten? Ich lese überall was anderes.
Bisher hatte ich es so:

LABEL=USB1 /media/usb1 auto rw,user,noauto 0 0

Was meiner Meinung nach auch bisher funktionierte (das Beschreiben).
Was ist jetzt falsch an den Optionen?


M:

openSUSE 13.2_64 / KDE 4.19.x
openSUSE 42.1_64 / PLasma 5
 

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#1 Matthias Gerds
01/01/1970 - 01:00 | Warnen spam
Olaf Meltzer Wrote in message:
* Matthias Gerds schrieb:

Habe hier vor einer Weile erfolgreich eingerichtet, dass ein Stick
per Label gemountet wird (vorausgesetzt, er besitzt eines).



Wenn Du möchtest, dass der Stick unter seinem Label gemountet wird,
brauchst Du dazu nichts selbst einzurichten. Lass mal Deine udev-Regel
und den fstab-Eintrag weg. Wenn Du einen mit STICK-1 gelabelten Stick
benutzt, sollte der sich nun unter seinem Namen in einer Blase des
Geràtemanagers im Systemabschnitt der Taskleiste melden. Beim
Mounten, z.B. durch Klick in die Blase auf "STICK-1 > Mit Dateimanager
öffnen", taucht das USB-Teil als STICK-1 im Dolphin auf und ist
beschreibbar.

Der eigentliche Mountpoint ist /run/media/Username/STICK-1

So ein Mountpoint ist volatil, wird also beim Unmounten automatisch
wieder gelöscht. Du brauchst Dich darum nicht selbst zu kümmern.



Nun das ist halt genau das, was mich abgenervt hat, dass die
Dinger immer unter diesem komischen /run eingehàngt werden,
wenn's doch einen Ordner /media gibt. Bei ungelabelten
USB-Teilen, die auch nicht in /etc/fstab gelistet sind, geht das
auch nach wie vor. Ich will halt bei regelmàßig benutzten
USB-Geràten (z.B. externe Backup-Platte) auch nicht immer raten
müssen, wie das Ding nun aktuell heißt. Deshalb finde ich die
Sache mit dem Label genial einfach.

M:

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