USV-Überwachungs-Software + USB/RS-232 Converter für Ubuntu?

14/09/2008 - 20:21 von Ralf Beyer | Report spam
Hallo NG,

ich betreibe einen Laptop (Dell Precision M6300) und eine externe eSATA-Platte
an einer etwas àlteren Inform Guard Series 600VA UPS. Die USV hat einen RS-232-
Port (kein USB), der Laptop dagegen nur USB und kein RS-232. Der Hersteller der
USV liefert eine CD mit Monitoring-SW für DOS...WinXP + Netware aus, aber kein
Linux. Der Laptop làuft unter Ubuntu 7.10 (gutsy) x86_64 und hat einen
funktioniernden Akku.

Da sich in letzter Zeit die Stromausfàlle hàufen und sich auch über mehrere
Stunden hinziehen können (30 min hàlt die USV locker), wollte ich auf dem Laptop
eine Überwachungs-SW installieren, welche im Falle eines Falles (Strom ist seit
mehr als 20 min weg) alle Prozesse killt, die auf die externe Platte zugreifen
und diese dann sauber unmountet (und evtl. anschließend den Laptop runterfàhrt).

Dazu folgende Fragen:

- Existiert für Ubuntu eine generische Open-Source USV Monitoring-SW, welche
mit x-beliebigen USVs klarkommt? Wenn ja, welche?

- Funktioniert das auch, wenn die USV über einen x-beliebigen USB/RS-232
Wandler angeschlossen ist? Bei seriellen Modems hatte ich mit
Noname USB/Serial-Convertern das öfteren Probleme (vorzeitige Verbindungs-
abbrüche, USB-Reset für Wiedereinwahl erforderlich), allerdings unter
Knoppix 3.x und SuSE 9.x.

- Eine Alternative wàre, _nur_ die eSATA-Platte über die USV laufen zu lassen
(der Laptop-Akku sollte selbst im Extremfall eine Stunde halten). Dann müßte
auf dem Laptop eine Art Fake-USV-Daemon laufen, welcher feststellt daß der
Laptop im Batteriebetrieb làuft _und_ gleichzeitig die externe Platte noch
ansprechbar ist. Falls dieser Zustand eine gewisse Zeit andauert, muß
entsprechend gehandelt werden. Gibt's für solche Aufgaben bereits fertige
Lösungen oder muß man sich das selbst zurechtfrickeln?

Eine weitere Frage, aber nicht so wichtig:

- Ich habe oft virtuelle Maschinen (hauptsàchlich diverse MS-Derivate) unter
VMware WS laufen. Die virtuellen Platten der VMs liegen alle auf der eSATA-
Platte. Für diesen Fall würde ich mir wünschen, daß die VMware-Prozese nicht
stumpf gekillt werden, sondern die VMs vorher remote runtergefahren werden.
Gibt's dafür auch eine Lösung?

Danke + VG Ralf
 

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#1 Paul Muster
15/09/2008 - 08:06 | Warnen spam
Ralf Beyer wrote:

- Existiert für Ubuntu eine generische Open-Source USV Monitoring-SW,
welche
mit x-beliebigen USVs klarkommt? Wenn ja, welche?



Sicherlich gibt es apcupsd und networkupstools (NUT) auch unter Ubuntu.
Funktioniert "apt-cache search ups" unter Ubuntu nicht?

- Funktioniert das auch, wenn die USV über einen x-beliebigen USB/RS-232
Wandler angeschlossen ist?



Das wirst du merken. Zumindest vom Kernel unterstützt werden muss dein
Adapter allerdings.

- Ich habe oft virtuelle Maschinen (hauptsàchlich diverse MS-Derivate)
unter
VMware WS laufen. Die virtuellen Platten der VMs liegen alle auf der
eSATA-
Platte. Für diesen Fall würde ich mir wünschen, daß die VMware-Prozese
nicht
stumpf gekillt werden, sondern die VMs vorher remote runtergefahren
werden.
Gibt's dafür auch eine Lösung?



Klar. Packe ich die "Strom ist weg und hàlt vrsl. nur noch 5
Minuten"-Skripte entsprechende Befehle.


mfG Paul, unsicher, wie der "interessante" Zeilenumbruch zustande kommt

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