Verdacht auf Wahlmanipulation

01/05/2011 - 19:23 von Carsten Thumulla | Report spam
http://www.cicero.de/97.php?itemb04
"Das Thema war in Deutschland bisher tabu. Doch nun sind zwei
Politikwissenschaftler auf eindeutige Hinweise gestoßen, die auf
systematische Unregelmàßigkeiten oder möglicherweise auf Manipulationen
bei der Auszàhlung der Stimmzettel von Bundestagswahlen hindeuten."

http://www.achimgoerres.de/work/Bre...ctions.pdf


auf gruppen achten


Carsten
Herd ausgemacht
http://www.nichtlustig.de/toondb/081124.html
 

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#1 Ralf . K u s m i e r z
01/05/2011 - 22:33 | Warnen spam
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begin quoting, Carsten Thumulla schrieb:

http://www.cicero.de/97.php?itemb04
"Das Thema war in Deutschland bisher tabu. Doch nun sind zwei
Politikwissenschaftler auf eindeutige Hinweise gestoßen, die auf
systematische Unregelmàßigkeiten oder möglicherweise auf Manipulationen
bei der Auszàhlung der Stimmzettel von Bundestagswahlen hindeuten."
http://www.achimgoerres.de/work/Bre...ctions.pdf



Ich habe das jetzt richtig verstanden, daß die Auszàhlergebnisse in
den einzelnen Wahllokalen untersucht wurden?

Jo, daß da gemauschelt wird, ist nichts Neues - ab und zu werden auch
mal welche erwischt.

Daß sich da zuviele Parteianhànger hàufen (aus den Leserkommentaren),
ist erstens scheinheilig: Die Wahlàmter haben regelmàßig Mühe,
Wahlhelfer zu finden, die Parteien ein Interesse daran, "ihre" Leute
hinzuschicken, damit nicht "die anderen" mauscheln, und zweitens
unvermeidlich: das Wahlamt weiß doch nicht, welche Parteizugehörigkeit
ein Wahlhelfer hat.

Die leute nehmen halt mit einer gewissen Berechtigung Wahlen überhaupt
nicht mehr Ernst bzw. verstehen Ablauf und Bedeutung nicht - sie
glauben, daß das eine Veranstaltung ist, die "der Staat" durchführt,
so wie Fernsehen.

Wenn man dagegen etwas machen wollte (gegen das Mauscheln), dann müßte
man eine Zwangsdienstpflicht einführen: Zu jeder Wahl wird ein Haufen
Bürger ausgelost, die dann zum Zàhlen eingesetzt werden und sich nicht
drücken können (außer mit àrztlichem Attest und viel Tamm-Tamm), und
zwar muß dann von zwei verschiedenen Gruppen unabhàngig vor- und
nachgezàhlt werden (wobei richtig Zàhlen ohnehin verflucht schwierig
ist: Bei uns dürfte die - zufàllige - Fehlerquote doch oft im
Promille-Bereich gelegen haben, also bei ca. 1000 angegebenen Stimmen
pro Urne dann Zàhlfehler in der Größe von 2-3 Stimmen).

Irgendwann ist mir aber mal klar geworden, daß diese Art der Kontrolle
sowieso nicht funktioniert: Niemand überprüft unabhàngig das
Zusammenzàhlen (auch die Parteien nicht).

An sich müßte man mal Kontrollzàhlungen in repràsentativer
Stichprobengröße durchführen - die Wahlzettel werden immerhin bei den
Ämtern verwahrt (wie lange?).

Mit BL kann man sowieso höchstens einen kleinen Teil der
Manipulationen aufdecken - der gewiefte Fàlscher stopft vorangekreuzte
Stimmzettel in die Urne, und "verbesserte" Ergebnisse müssen nicht
statistisch auffàllig sein.

Aber wozu die Aufregung - die Wahlen werden doch ohnehin völlig
überbewertet.


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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