Verpolschutz fuer eine NiMH-Zelle

23/12/2007 - 19:34 von Thorsten Wahn | Report spam
Hallo,

für ein batteriebetriebenes Geràt mit 1 NiMH-Zelle möchte ich einen
Step-Up-Schaltregler einsetzen. Soweit kein Problem. Jedoch ist die
Zelle auswechselbar und es ist nicht auszuschließen, dass diese mal
jemand verkehrt herum in das Batteriefach einsetzt. Das Datenblatt des
Step-up-Converters gibt jedoch in den Maximum Ratings höchsten -0,3V
an.
Wie kann ich einen brauchbaren Verpolschutz realisieren? Bei
Spannungen ab 5V verwende ich gerne einen MOSFET reverse, bei noch
höheren Spannungen setze ich einfach eine Schottky- oder Silizium-
Diode in Serie - aber bei 1,2V ?!?

Das Einzige, was mir bisher eingefallen ist: Eine PTC-"Sicherung" von
Littlefuse und dahinter eine Leistungs-Schottky-Diode. Bei Verpolung
fließen dann kurzzeitig vielleicht 2 Ampere, bis der PTC anspricht.
Wàhrend dieser Zeit fallen an der Schottky-Diode allerdings ca. 0,45V
ab, was eigentlich auch schon außerhalb der Spec wàre.

Wer hat eine bessere Idee?

Gruß
Thorsten
 

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#1 Gerrit Heitsch
23/12/2007 - 19:56 | Warnen spam
Thorsten Wahn wrote:
Hallo,

Wie kann ich einen brauchbaren Verpolschutz realisieren? Bei
Spannungen ab 5V verwende ich gerne einen MOSFET reverse, bei noch
höheren Spannungen setze ich einfach eine Schottky- oder Silizium-
Diode in Serie - aber bei 1,2V ?!?



Sowas macht man mechanisch. Der Pluspol der Zelle ist ein recht
kleiner Knopf, der Minuspol hingegen eine Flaeche. Also legt man
um den Pluspol im Batteriefach einen Kragen aus Plastik der
verhindert dass der Minuspol dort Kontakt bekommt. Wer danach
noch eine Verpolung hinbekommt muss sich Vorsatz vorwerfen lassen.

Gerrit

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