Vodafone: "Festpreis->All-Inc." Was passiert mit dem Anschluss?

18/02/2009 - 17:28 von Hans Bartels | Report spam
Hallo Gemeinde,

folgende Situation: Seit April '08 besitze ich einen analogen Telekom
Anschluss, sowie von Vodafone das DSL 6000 Festpreis Paket (allerdings
nur mit 3000 geschaltet, dank Telekom sagt mir der Vodafone-Mensch).
Mehr war damals noch nicht verfügbar.
Mittlerweile bietet Vodafone aber auch bei mir das sog. All-Inc. 6000
Regio Paket an, das dann auch den analogen Telekomanschluss beinhalten
soll. Somit spart man sich monatlich 6,xx Euro.

Nun stellen sich mir ein paar Fragen:
- Was genau àndert sich technisch?
- Wird da was umgeschaltet (VF-Mensch meinte, ich könnte 1 Woche auf dem
Trockenen sitzen...)?
- Wird weiterhin die Telekom den physikalischen Anschluss betreiben?
- Oft liest man, dass höhere Bandbreiten möglich würden, wenn man den
Anbieter wechselt. Wàre das bei einer solchen Umschaltung hier auch der
Fall?

- Hat sich jemand schonmal nach gleichem Muster den Vertrag umstellen
lassen? Wie verhandelt man am besten, um auch in den Genuss der
Vergünstigung zu kommen, wie ihn auch die Neukunden bekommen? (6x20
statt 30.- usw.)

- Kennt jemand eine Durchwahl zu der einen ominösen Abteilung, die
Vertràge für Bestandskunden umstellen kann? Ich warte nach vielen
Telefonaten mit der Hotline in den letzten Tagen immernoch auf einen
Rückruf, um mal jemanden mit Ahnung an die Strippe zu bekommen. Die
Neukundenabteilung fühlt sich leider auch nicht zustàndig...

Gruß, Hans
 

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#1 Carsten Kreft
19/02/2009 - 13:57 | Warnen spam
Mittlerweile bietet Vodafone aber auch bei mir das sog. All-Inc. 6000
Regio Paket an, das dann auch den analogen Telekomanschluss beinhalten
soll. Somit spart man sich monatlich 6,xx Euro.

Nun stellen sich mir ein paar Fragen:
- Was genau àndert sich technisch?



Vermutlich wird der Anschluss auf NGN umgestellt, dann hast Du VoIP.
Auf der Doppelader kommt dann nur noch das DSL Signal an.

- Wird da was umgeschaltet (VF-Mensch meinte, ich könnte 1 Woche auf dem
Trockenen sitzen...)?



Hmm, das hört sich so an, als ob die nicht über die Telekom das DSL
realisieren, sondern über Hardware eines anderen Betreibers. Dann müsste
Deine Leitung dort umgeschaltet werden.

- Wird weiterhin die Telekom den physikalischen Anschluss betreiben?



Jein. Die Leitung in der Straße wird bleiben, also weiterhin von der Telekom
gemietet werden. Die Technik in der Vermittlung könnte dann von jemand
anderem kommen.

- Oft liest man, dass höhere Bandbreiten möglich würden, wenn man den
Anbieter wechselt. Wàre das bei einer solchen Umschaltung hier auch der
Fall?



Andere Anbieter haben andere Grenzen, bis zu denen sie bestimmte
Geschwindigkeiten schalten.
Da ist die Telekom wohl ziemlich konserativ.
Andere Anbieter schalten ggf. auch RAM, also keine feste Geschwindigkeit,
sondern die zum jeweiligen Zeitpunkt höchste verfügbare.
Rein physikalisch wàre eine schnellere Verbindung sonst nur möglich, wenn
die Lànge zur Vermittlung kürzer würde.

- Kennt jemand eine Durchwahl zu der einen ominösen Abteilung, die
Vertràge für Bestandskunden umstellen kann? Ich warte nach vielen
Telefonaten mit der Hotline in den letzten Tagen immernoch auf einen
Rückruf, um mal jemanden mit Ahnung an die Strippe zu bekommen. Die
Neukundenabteilung fühlt sich leider auch nicht zustàndig...



Tja, so einem Provider würde ich freundlich "Ade" sagen und keinesfalls
weiterhin mein Vertrauen schenken.
Aber das ist deine Entscheidung.

Die obigen Angaben zur Technik von Vodafone sind ins Blaue geraten - ich
weiß nun wirklich nicht, welche Technik von welchem Anbieter die an welchen
Orten einsetzen.
Am besten kann Dir das Vodafone sagen. Stichwort "Bieten Sie echtes ISDN an
oder setzen Sie NGN Technik ein?"
Ebenfalls Indiz: Die mitgelieferte Hardware. Wenn das keine VoIP Hardware
ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit "NGN" zu bekommen auch recht niedrig.

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