voids

15/01/2008 - 10:02 von Thomas Heger | Report spam
Hi NG

Ich möchte noch eine Idee zum Besten geben.

Um mir die Zusammenhànge der ART darzustellen benutze ich gerne ein Modell
der Raumzeit das man als expandierende Hyperkugel bezeichnen kann.

Ich wollte mal die Verhàltnisse für eine Galaxie aufmalen und dabei ist mir
etwas aufgefallen.
Gravitativ gebundene Objekte wie Galaxien expandieren nicht. Geht man -wie
ich- von einer Kugelform aus, so stellt sich das dar als gekrümmte Linie.
Nach einer Art Strahlensatz müsste aber eine Flàche mit dem Zeitablauf
expandieren. Bleiben nun aber Galaxien gebunden, so findet die Expansion
notwendig woanders statt. Es bilden sich danach Lücken und Haufen.

Jetzt muss man sich das noch so vorstellen, das dieser Prozess der
Lückenbildung im Zeitablauf mehrfach stattfindet und kummulativ ist. Es ist
etwas schwierig vorzustellen (und noch schwerer zu beschreiben) aber dieser
Vorgang liefert eine schaum- oder schwammartige Struktur. Große Lücken sind
demnach vor allem alt, genau wie Galaxieballungen.

Thomas Heger
 

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#1 Thomas Heger
17/01/2008 - 09:58 | Warnen spam
"Thomas Heger" schrieb im Newsbeitrag
news:fmhsqr$eg6$03$
Hi NG

Ich möchte noch eine Idee zum Besten geben.

Um mir die Zusammenhànge der ART darzustellen benutze ich gerne ein Modell
der Raumzeit das man als expandierende Hyperkugel bezeichnen kann.



Noch ein paar Ergànzungen zu meinem Modell.
Es geht von einer geometrischen Betrachtung aus. Annahme: Ein Stück Raumzeit
ist in einer Art Bewegung mit Geschwindigkeit c. Materielle Objekte sind
dagegen langsam und werden vereinfacht als in Ruhe angenommen. Sie
'schwimmen' wie Korkstückchen in wirbelndem Wasser. Es wird also nur die
Bewegung eines Stücks Raumzeit in Zeitrichtung betrachtet. Die Zeitachse
ist soetwas wie eine immaginàre Raumachse. Eine Bewegung eines Objekts im
(3d-)Raum entspricht dabei einer Drehung des Koordinatensystems, wobei dann
die reellen Raumachsen in eine etwas andere Richtung zeigen.

Ein Stück Raumzeit wird nun als in unabhàngiger (ballistischer) Bewegung
betrachtet. Es könnte sich also in jede beliebige Richtung entwickeln, tut
es aber nicht, da es Zukunft zu einem größeren Raumzeitbereich ist. Jeder
Bereich hat ja seinen gesamten Rückwàrtslichtkegel als Vergangenheit. Die
gesamte Vergangenheit bestimmt nun die Bewegung so eines Stücks. Allerdings
nicht gleich stark. Die Entfernung geht anscheinend umgekehrt quadratisch
ein (Strahlensatz).

Die relative Unabhàngigkeit macht es nun möglich, das das Universum eine
Struktur bildet die zeitlich betrachtet an einen Baum erinnert. Raumzeit ist
über die Historie verknüpft aber nicht über die Zukunft. Ein Raumgebiet wird
deshalb als völlig unabhàngig angenommen von anderen, da Gebiete nur
Wirkungen von ihrer eigenen Vergangenheit erfahren. Werden nun in dieser
Annahme Objekte in einer Region konzentriert, so folgt diese einem eigenen
Weg, d.h. die Objekte sind gravitativ gebunden und 'fliegen' als Einheit
einen eigenen Weg. Die nicht gebundenen Gebiete dehnen sich dann materielos
und ungebunden schneller aus. Die Ausdehnung ist dabei keine Bewegung, da
sie ja in einer Ebene senkrecht zur Zeitachse stattfindet. Die Expansion
schreitet voran und schafft dabei leere Ràume, die eben nicht gravitativ
gebunden sind.

Dieser Vorgang wiederholt sich u.U. mehrfach wobei ein irregulàrer Baum
entsteht. Dabei ist die Bildung eines Zweiges in etwa gleich
wahrswcheinlich, aber völlig unabhàngig von allen anderen. Gallaxien sind
danach in einer schaumartigen Struktur in etwa gleich verteilt aber völlig
irregulàr ausgerichtet und in unterschiedlicher Form und Größe. Die
Leerràume sind dabei teilweise sehr früh entstanden und seither nicht mehr
voller sondern nur noch größer geworden.

Thomas Heger

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