Volldigitale Oszilloskope und Dämpfung

10/12/2009 - 20:05 von Johannes Bauer | Report spam
Hallo Gruppe,

ich habe mir gerade eine prinzipielle Frage zu volldigitalen
Oszilloskopen gestellt: In Beschreibungen wird immer die Bandbreite
angegeben, also die Frequenz, bei der die Dàmpfung 3dB betràgt.

Jetzt sind diese Oszilloskope ja mit einer ganz guten MCU ausgestattet,
die auch FFT zulàsst. Wàre es jetzt nicht möglich dass der Hersteller
eine Kalibrationskurve aufnimmt (Dàmpfung über Frequenz) und dann nach
einer Messung eine DFT gemacht wird, im Frequenzraum durch die
Kalibrationskurve dividiert und danach eine IDFT? Sollte es so nicht
möglich sein, über eine größere Bandbreite "echte" Werte zu sehen? Das
dass nicht unbegrenzt möglich ist, ist mir klar - aber Benutzen die
Hersteller solche Tricks möglicherweise schon intern?

Viele Grüße,
Johannes

"Aus starken Potentialen können starke Erdbeben resultieren; es können
aber auch kleine entstehen - und "du" wirst es nicht für möglich halten
(!), doch sieh': Es können dabei auch gar keine Erdbeben resultieren."
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#1 Rafael Deliano
10/12/2009 - 20:33 | Warnen spam
In Beschreibungen wird immer die Bandbreite
angegeben, also die Frequenz, bei der die Dàmpfung 3dB betràgt.



Samplefrequenz geben sie nicht an ?
Das alte Gould DSO400 hier hat "20MHz" ( was wohl die 3dB-Bandbreite
ist ) und "100Ms/sec" auf der Frontplatte stehen.
D.h. viel Abstand bis Aliasing ist da nicht.
Es macht bei Einstellung nahe Grenzfrequenz einen interpolierten
Kurvenzug. Der scheusslich ist, weil Bildaufbau langsam.

MfG JRD

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