Forums Neueste Beiträge
 

Vom Adoptionsrecht der Homosexuellen - ein Kommentar

22/02/2013 - 22:42 von hildebrand | Report spam
Es sind Tage der Trübsal, die über die deutsche Familienpolitik
hereinbrechen: Sie ist gescheitert. Die gesellschaftliche Struktur und
Richtung gilt seit der Wiedervereinigung als extrem gefàhrdet. Das liegt
nicht zuletzt an Richtern, die über ihre Befàhigung hinaus entscheiden,
dass Kinder homosexuellen Lebensgemeinschaften in Zukunft angetragen, ja
anvertraut werden sollen. Mich erzürnt vor allem die Verlogenheit der
Medien im Umgang mit dem Recht zur Adoption. Ich bitte Sie als Leser:
Überprüfen Sie mal den folgenden Link des nàchsten Absatzes und schauen
sie es sich selbst an.

Die "Zeit" titelt groß: "Das Adoptionsverbot für Homosexuelle ist
absurd". In diesem Artikel meint der Autor großspurig, dass "die meisten
Deutschen es richtig fànden, wenn Homosexuelle Kinder adoptieren
dürften." Dies habe eine Befragung des Sterns ergeben, deren Link sie
gerne auf ihrer Seite (in demselben Absatz) teilen. Nun lese ich als
misstrauischer Bürger gegenüber der Existenz von Gehirn und Verstand im
deutschen Volkstum den Artikel des Sterns, weil ich es gar nicht glauben
konnte, dass überhaupt irgendwer das gut findet, dass Homosexuelle
Kinder adoptieren dürfen und prompt finde ich die Antwort: Der Artikel
behandelt gar nicht das Thema "Adoptionsrecht für Homosexuelle", sondern
das Ehegattensplitting. Die "Zeit" lügt den Leser einfach direkt an.

Es tut mir Leid, wenn ich an die Homolobby schreiben muss: Ihr seid gut,
aber bescheißen könnt ihr uns nicht. Die Medien sind verseucht von Lügen
und wollen Deutschland weiß machen, dass alle einfach dafür sind, wenn
Homosexuelle Kinder adoptieren. Dies ist nicht der Fall! Die wenigsten
Deutschen finden es gut, wenn zwei Mànner das Wohl eines Kindes
angetragen werden oder fühlen zumindest Unbehagen demgegenüber. Das geht
zum Beispiel aus den Leserkommentaren zu etwaigen Artikeln hervor, wo
jemand schreibt:

"Muss man, eigentlich alles tolerieren? Muss man aus ethischen
Gründen das Adoptionsrecht auch gleichgeschlechtlichen Paaren
zugestehen? Sollten homosexuelle Mànnerpaare das Recht bekommen Kinder
zu adoptieren? Man wird doch anzweifeln dürfen ob bei Beantwortung
dieser Frage alleinig um die Beurteilung des Kindeswohl geht - was das
einzige Kriterium für eine solche Gesetzesvorlage sein muss."

Es mag ja sein, dass die Vorbehalte gegenüber den 90er Jahren gesunken
sind, doch die Mehrheit der Deutschen findet, dass ein Kind beide Eltern
braucht. Dagegen wird gehalten, dass man dann ja alle bestrafen müsste,
die nur mit einer alleinerziehenden Mutter aufwachsen: stimmt.
Eigentlich sollten die Eltern, die ihren Egoismus und ihre
Selbstbestimmung über die des Kindes stellen, bestraft werden. Immerhin
gibt es bei den Ärzten noch die ICD-Diagnose "Scheidungskind" als
Krankheitsbild. Warum? Weil eine Scheidung an einem Kind einfach so
vorübergeht, ohne es zu tangieren? Bestimmt nicht. Nur ist eine Strafe
bei dem Ausmaß dieser familiàren Tragödien nicht mehr praktikabel.

Ich bin immens traurig darüber, dass ein paar Menschen in unserem Land
es als politisch korrekt verstehen, wenn Homosexuelle auf einmal alles
dürfen, was Heterosexuelle dürfen. Die Tragweite ist größer als wir uns
das vorstellen können. Es geht vielmehr um die Grundlegende Frage: Darf
der Einzelne sein Recht auf Selbstbestimmung über das eines Unmündigen
stellen? Diese Frage wird implizit beantwortet durch dieses
Gerichtsurteil und andere àhnliche: Ja. Wir dürfen töten, adoptieren,
selektieren und importieren, solange es meinem Wohl dient. Denn meinem
Wohl darf die Gesellschaft nicht widersprechen, sonst befindet sie sich
außerhalb des Rahmens von politischer Korrektheit.

Damit wird konsequent ignoriert, was das "Deutsche Institut für Jugend
und Gesellschaft" zu dem Thema sagt. Sie werfen der bekanntesten Studie
- von Frau Zypries in Auftrag gegeben - bewusst Manipulation vor:
Wàhrend Zitate lesbischer Mütter ausgedehnt Platz finden werden die
Aussagen von Kindern bewusst gekürzt; von der Auswahl der Stichproben
bis hin zum Verletzen wissenschaftlicher Regeln wie Objektivitàt oder
Reliabilitàt. Und als Schlusssatz unter ihr Plàdoyer für eine
Vater-Mutter-Familie steht: "Genau diesen Eindruck wird man beim Lesen
der Studie nicht los: dass es eben doch um die gesellschaftliche
Anerkennung homosexueller Lebensweisen geht und nicht um das Wohl des
Kindes."

Warum wird so dreist gelogen, wenn es um Gesellschaft und Homosexualitàt
geht? Weil hinter der Diskussion nicht die Kràfte Homosexueller stecken,
sondern die Urfrage des Menschen: Wieviel Selbstbestimmung darf es sein?
Herr über Leben und Tod, en Detail. Das ist der Kern der Botschaft einer
Gesellschaft, die von der Pràambel des Grundgesetzes so weit
weggedriftet ist wie das Nazireich von der Nàchstenliebe. Ja, dieser
Satz ist politisch inkorrekt. Und das ist gut so.

http://www.zeltmacher-nachrichten.e...-kommentar




Hildebrand







news://freenews.netfront.net/ - complaints: news@netfront.net
 

Lesen sie die antworten

#1 Frank \Panzerschaffer\ Schaffer
22/02/2013 - 23:14 | Warnen spam
On 22 Feb., 22:42, (Hildebrand
Pflugschar) wrote:
Es sind Tage der Tr bsal, die ber die deutsche Familienpolitik
hereinbrechen: Sie ist gescheitert. Die gesellschaftliche Struktur und
Richtung gilt seit der Wiedervereinigung als extrem gef hrdet. ...




Das mag sein, das liegt aber eher daran, dass der Staat sich anmasst,
ueberhaupt etwas wie "Familienpolitik" zu betreiben. Das gehoert
komplett abgeschafft. Der Staat hat sich aus den Familien
rauszuhalten.

Dabei ist es egal, wie diese Familie nun genau aussieht. Wenn der
Staat sich raushaelt, nivelliert sich das am ehesten wieder auf die
natuerliche Familie.
Aber wenn Erwachsene sich freiwillig fuer andere Konzepte
entscheiden, dann sollen sie das tun. Es geht mich naemlich NICHTS an,
was andere Leute in ihren Schlafzimmern treiben.

Wenn jetzt ein schwules Paerchen ein Kind adoptieren will, so geht
mich das ebensowenig etwas an, wie bei nem Hetenpaar. Also lasst sie
doch.
Dem Kind wirds erst mal schnuppe sein und spaeter wird es das als
normal ansehen, weil es das eben so kennt.

Ja, ich weiss auch, was die Thora zur Schwuchtelei sagt, aber
ebensowenig wie wir zivilisierten Menschen heute noch Hexen
verbrennen, sollten wir uns in die Privatangelegenheiten von anderen
Leuten reinhaengen, auch wenn wir deren Praktiken nicht mal
ansatzweise nachvollziehen koennen. Solange, wie dabei niemand anders
geschaedigt wird, ists mir sowas von latte, wer mit wem und wie pennt.
Echt. Ich hab mein Leben und die haben ihres. Fertig. Der Staat hat in
den Schlafzimmern und in den Kinderzimmern NICHTS zu suchen, sofern es
hier nicht um echte Straftaten geht.

Ähnliche fragen