Von Visa in Auftrag gegebene Studie: Migration zu elektronischen Zahlungen in 70 Ländern hat BIP um fast 300 Milliarden US-Dollar erhöht

10/03/2016 - 13:42 von Business Wire
Von Visa in Auftrag gegebene Studie: Migration zu elektronischen Zahlungen in 70 Ländern hat BIP um fast 300 Milliarden US-Dollar erhöht

Visa Inc. hat heute die Ergebnisse einer neuen Studie von 2016 bekannt gegeben, die durch Moody’s Analytics durchgeführt wurde. Es wurden die Auswirkungen elektronischer Zahlungen auf das Wirtschaftswachstum in 70 Ländern zwischen 2011 und 2015 analysiert. Die von Visa in Auftrag gegebene Studie hat ergeben, dass sich das BIP durch die verstärkte Nutzung elektronischer Zahlungsprodukte wie Kredit-, Debit- und Prepaidkarten um 296 Milliarden US-Dollar erhöhte, während sich der private Verbrauch von Waren und Services im Durchschnitt um 0,18 Prozent pro Jahr erhöhte.

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Außerdem schätzen die Ökonomen von Moody’s, dass im Laufe der fünf Jahre infolge der verstärkten Nutzung elektronischer Zahlungen im Durchschnitt pro Jahr das Äquivalent von 2,6 Millionen neuen Arbeitsplätzen entstand. Die 70 in der Studie untersuchten Länder machen fast 95 Prozent des weltweiten BIP aus.

„Elektronische Zahlungen sind einer der entscheidenden Faktoren für den Verbrauch, eine verstärkte Produktion, Wirtschaftswachstum und die Schaffung von Arbeitsplätzen”, erklärte Mark Zandi, Chefökonom bei Moody’s Analytics. „In den Ländern, in denen sich die Nutzung von Karten erhöhte, gab es auch mehr Beiträge zum Gesamtwachstum der Wirtschaft.”

Die Ergebnisse der Studie wurden in dem Bericht „The Impact of Electronic Payments on Economic Growth” („Die Auswirkungen elektronischer Zahlungen auf das Wirtschaftswachstum”) beschrieben. Darin steht auch, dass die Elektronifizierung von Zahlungen nützlich für Behörden war und zu einem stabileren und offeneren Geschäftsumfeld beitrug. Außerdem trugen elektronische Zahlungen zur Minimierung des gemeinhin als Schattenwirtschaft bezeichneten Bereichs bei - wirtschaftliche Aktivitäten, die häufig auf Bargeld basieren und inoffiziell vonstatten gehen. Infolgedessen sorgten elektronische Zahlungen für eine höhere potenzielle Steuerbasis für Regierungen und brachten außerdem die zusätzlichen Vorteile geringerer Kosten für Bargeldabwicklungen, garantierter Zahlungen für Händler und größerer finanzieller Eingliederung für die Verbraucher mit sich.

„Diese Ergebnisse untermauern die vielen positiven Verbesserungen, die elektronische Zahlungen für die lokale Wirtschaft auf der ganzen Welt mit sich bringen”, sagte Charlie W. Scharf, Chief Executive Officer von Visa Inc. „Diese Studie legt außerdem nahe, dass durch die richtige öffentliche Politik ein offenes, wettbewerbsfähiges Zahlungsumfeld entstehen kann und Beiträge zum Wirtschaftswachstum und zur Schaffung von Arbeitsplätzen geleistet werden. Bei Visa arbeiten wir global mit Regierungen, Finanzinstituten, Händlern und Technologiefirmen an der Entwicklung innovativer Zahlungsprodukte und -services, mit denen die elektronische Annahme beschleunigt und der Handel gesteigert wird und dank derer mehr Menschen überall von den Vorteilen von Kartenzahlungen profitieren können.”

Die wichtigsten Punkten der Studie sind:

  • Wachstumschancen:
    Marktdurchdringung von Karten: Der tatsächliche Verbrauch stieg von 2011 bis 2015 im Durchschnitt um 2,3 Prozent. Davon sind 0,01 Prozent der verstärkten Marktdurchdringung von Karten zuzuschreiben. Das impliziert, dass die Kartennutzung etwa 0,4 Prozent des Wachstums beim Verbrauch ausmachte. Da das Wachstum des Verbrauchs im Durchschnitt als Schwellenländern schneller ist, haben diese Länder auch durch verstärkte Kartennutzung mehr Gewinne zu verzeichnen.

    Kartennutzung: In den Ländern mit der am meisten verstärkten Kartennutzung konnten die größten Beiträge zum Wachstum beobachtet werden. Zum Beispiel wurden starke Erhöhungen des BIP in Ungarn (0,25 %), den Vereinigten Arabischen Emiraten (0,23 %), Chile (0,23 %), Irland (0,2 %), Polen (0,19 %) und Australien (0,19 %) verzeichnet. In den meisten Ländern erhöhte sich die Kartennutzung unabhängig von der Wirtschaftsleistung.
  • Beitrag zur Beschäftigung:
    Durch erhöhte Kartennutzung kam in den zwischen 2011 und 2015 untersuchten 70 Ländern das Äquivalent von durchschnittlich fast 2,6 Millionen Arbeitsplätzen pro Jahr neu dazu. Bemerkenswerterweise waren die beiden Länder, in denen sich die Zahl der Arbeitsplätze im Durchschnitt am meisten erhöhte, China (427.000 neue Arbeitsplätze) und Indien (336.000 neue Arbeitsplätze). In beiden Ländern erhöhte sich Beschäftigung aufgrund der Verbindung schnell wachsender Arbeitsproduktivität und verstärkter Kartennutzung stark.
  • Schwellenmärkte und entwickelte Länder:
    Sowohl in Schwellenmärkten als auch in entwickelten Ländern konnten aufgrund der verstärkten Kartennutzung Zugewinne beobachtet werden. Durch die verstärkte Kartennutzung erhöhte sich der Verbrauch in Schwellenmärkten um 0,2 Prozent – im Vergleich zu 0,14 Prozent in entwickelten Ländern zwischen 2011 und 2015. Die entsprechenden Zahlen für das BIP waren 0,11 Prozent für Schwellenländer und 0,08 Prozent für entwickelte Länder. Dies legt nahe, dass sämtliche Märkte unabhängig vom Ausmaß der Marktdurchdringung von Karten vom erhöhten Verbrauch aufgrund verstärkter Kartennutzung profitieren können.
  • Potenzielles Wachstum in der Zukunft:
    Für die 70 in der Studie untersuchten Länder fand Moody’s heraus, dass jede Steigerung der elektronischen Zahlungen um ein Prozent im Durchschnitt für eine jährliche Steigerung des Verbrauchs von Waren und Services um ungefähr 104 Milliarden US-Dollar sorgte. Nimmt man an, dass sämtliche Zukunftsfaktoren gleich bleiben, dann könnte dies zu einer durchschnittlichen Erhöhung des BIP um 0,04 Prozent pro Jahr führen, die der Kartennutzung zuzuschreiben ist.

In dieser Studie wird herausgestellt, dass sich der Wohlstand eines Landes allein durch den Ausbau der elektronischen Zahlungen nicht zwangsläufig erhöhen wird - für die besten Ergebnisse sind Unterstützung durch ein gut entwickeltes Finanzsystem und eine gesunde Wirtschaft nötig. In dem Bericht wird auf der Makroebene empfohlen, dass die Länder zur Förderung der fortschreitenden Elektronifizierung von Zahlungen eine Politik voranbringen sollten, die eine Minimierung unnötiger Regulierungen mit sich bringt, eine stabile finanzielle Infrastruktur schafft und für mehr Verbrauch sorgt.

Die Studie sowie zusätzliche Materialien finden Sie unter www.visa.com/moodysanalytics

Über Visa Inc.

Visa Inc. (NYSE: V) ist ein global tätiges Unternehmen für Zahlungstechnologien, das Verbrauchern, Geschäften, Finanz instituten und Behörden in über 200 Ländern und Staatsgebieten schnellen, sicheren und zuverlässigen Zugang zu elektronischen Zahlungsmöglichkeiten ermöglicht. Wir arbeiten mit VisaNet, einem der fortschrittlichsten Bearbeitungsnetzwerke der Welt. VisaNet bewältigt über 65.000 Transaktionsmeldungen pro Sekunde, schützt Verbraucher vor Betrug und garantiert Händlern den Zahlungseingang. Visa ist keine Bank und gibt keine Karten aus, gewährt keine Kredite und legt auch keine Zinssätze und Gebühren für Verbraucher fest. Die Innovationen von Visa ermöglichen es jedoch den mit dem Unternehmen verbundenen Finanzinstituten, den Verbrauchern eine größere Auswahl zu bieten: Zahlungen können sofort mit Debit-, im Voraus mit Prepaid- oder im Nachhinein mit Kreditprodukten getätigt werden. Weitere Informationen finden Sie unter usa.visa.com/about-visa, visacorporate.tumblr.com und @VisaNews.

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Source(s) : Visa Inc.

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