Vorderräder langsamer als Hinterräder

04/05/2009 - 19:45 von Hero | Report spam
Am Beginn der Relativitàtstheorie erfàhrt man, daß ein Zug,
der mit konstanter Geschwindigkeit gegenüber dem Bahndamm
fàhrt, verkürzt ist. War die Lokomotive in Ruhe 30 m lang,
so ist sie bei sehr hoher Geschwindigkeit nur noch 20 m
lang.
Dies ergibt sich aus einer Berechnung mit der Lorentz-Formel.

Damit haben nach Beginn der Fahrt in derselben Zeit die
Hinterràder 10 m mehr zurückgelegt als die Vorderràder, immer
vom Standpunkt des Bahndamms aus.
Wie erklàrt sich das, vor allem, wenn in dieser Zeit
beide Achsen ganz gleichartig angetrieben wurden?


Oder stellen wir uns zwei Magnetschwebebahnen im Vakuum auf
der Mondoberflàche vor, die mit 30 m Abstand auf parallelen
Bahnen gleichzeitig starten. Sie sollen ganz gleichartig
angetrieben werden. Haben beide nun die hohe konstante
Geschwindigkeit erreicht, dann hat der hintere Zug, vom Bahndamm
aus beurteilt, ebenso 10 m mehr zurückgelegt.
Wieviel wird nun eine dritte Bahn, sagen wir mal rechtwinklig
zu beiden angelegt, ebenfalls gleichzeitig gestartet und
gleichartig angetrieben, zurückgelegt haben?

Mit freundlichen Grüßen
Hero
 

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#1 DrStupid
04/05/2009 - 21:35 | Warnen spam
Hero schrieb:

Damit haben nach Beginn der Fahrt in derselben Zeit die
Hinterràder 10 m mehr zurückgelegt als die Vorderràder, immer
vom Standpunkt des Bahndamms aus.
Wie erklàrt sich das, vor allem, wenn in dieser Zeit
beide Achsen ganz gleichartig angetrieben wurden?



Gleichzeitig ist relativ.

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