VueScan-Nerverei und Scannerempfehlung?

14/01/2014 - 11:36 von Volker Bartheld | Report spam
Hallo!

[sup: Typo]

Ich muß mal kurz Dampf ablassen. Folgendes:

Um meinem betagten HP ScanJet 6300C (nebst Dokumenteneinzugseinheit) noch
eine Chance unter Win7x64 zu geben, kaufte ich VueScan
(http://www.hamrick.com), die Professional-Version für 80$.

So weit, so gut.

Leider ist, wie ich erst spàter erkannte, die manuelle Farbanpassung mit
ihren prozentualen Werten für mich vollkommen unbrauchbar, da sie sich an
einen Prozentwert der in der gescannten Vorlage tatsàchlich vorkommenden
Graustufen orientiert. WTF?!? Das mag für ein Foto ja noch halbwegs
angehen - aber wenn ich, z. B. mit dem Feeder einen Stoß A4-Blàtter
einscanne, die im Schwàrzungsgrad nach oben und unten vom
Dr.-Grünert-Brief [1] nennenswert abweichen, dann bekomme ich
automagisch-ungefragt stàndig andere Helligkeitswerte. S. auch
http://bartheld.net/temp/20140114_1...apture.png und
http://bartheld.net/temp/20140114_1...pture.png.

Natürlich könnte ich das Material auch auf "Color Balance: None" scannen
und alles nochmal durch einen IrfanView-Batch jagen, was aber auf die Dauer
schon tierisch nervt.

Zudem tut sich der Scanner, sobald er nicht am SCSI-Interface [2] sondern
seiner USB-1.0-Schnittstelle betrieben wird, nicht gerade durch
atemberaubende Geschwindigkeit hervor, falls man etwas höhere Auflösungen
oder Flàchen scannen will und sàgt mit seinem Schlitten in überlappenden
Segmenten über die Vorlage.

Wenn ich die Sache im Modus "Flatbed" (d. h. manuelle Auflage) halbwegs
hingetunt habe (meist 150DPI, A4, 24-Bit, Farbe, was ja auch für
Archivierungszwecke von Papierkrieg ausreicht) und dann auf den
Vorlageneinzug umsteige, geht das Genörgle (bei exakt denselben
Einstellungen übrigens!) wieder los.

All das nàhrt in mir das Bedürfnis, den an sich noch funktionierenden HP
trotz aller Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in die
Elektroschrotttonne zu kloppen und hier zu fragen, was für einen
nervfreien, schnellen, zuverlàssigen Scanner man kaufen soll, wenn man
immer mal wieder einen Stoß A4-Dokumente automatisch einziehen will.

Empfehlungen? Insbesondere welche, für die ich keine Niere versteigern muß?

Nein, Negative, Filmmaterial, Dias & Co versuche ich gar nicht groß. Falls
das mal relevant werden sollte, erpresse ich beim Fachhàndler mit
Strumpfmaske und gezogener Waffe einen Nikon CoolScan 9000 ED nebst
Diaeinzug.

Danke und viele Grüße,
Volker

[1] ftp://ftp.heise.de/pub/ct/ctsi/gruenert.zip
[2] Meine Lust, für Win7x64 jetzt noch Treiber für den Adaptec 2940 zu
suchen und mit dem starren, notorisch zu kurzen SCSI-Kabel herumzutun, hàlt
sich in sehr engen Grenzen.

@: I N F O at B A R T H E L D dot N E T
3W: www.bartheld.net
 

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#1 Ka Prucha
14/01/2014 - 14:33 | Warnen spam
Am 14.01.2014 11:36, schrieb Volker Bartheld:
Ich muß mal kurz Dampf ablassen. Folgendes:

Um meinem betagten HP ScanJet 6300C (nebst Dokumenteneinzugseinheit) noch
eine Chance unter Win7x64 zu geben, kaufte ich VueScan
(http://www.hamrick.com), die Professional-Version für 80$.

So weit, so gut.

Leider ist, wie ich erst spàter erkannte, die manuelle Farbanpassung mit
ihren prozentualen Werten für mich vollkommen unbrauchbar, da sie sich an
einen Prozentwert der in der gescannten Vorlage tatsàchlich vorkommenden
Graustufen orientiert. WTF?!? Das mag für ein Foto ja noch halbwegs
angehen - aber wenn ich, z. B. mit dem Feeder einen Stoß A4-Blàtter
einscanne, die im Schwàrzungsgrad nach oben und unten vom
Dr.-Grünert-Brief [1] nennenswert abweichen, dann bekomme ich
automagisch-ungefragt stàndig andere Helligkeitswerte. S. auch
http://bartheld.net/temp/20140114_1...apture.png und
http://bartheld.net/temp/20140114_1...pture.png.

Natürlich könnte ich das Material auch auf "Color Balance: None" scannen
und alles nochmal durch einen IrfanView-Batch jagen, was aber auf die Dauer
schon tierisch nervt.



"None" ist ungünstig, die bessere Einstellung für Weiterbearbeitung ist
meist "Neutral" mit Black point und White point auf 0.01-0.02.

Empfehlenswerte Einstellungen für VueScan mit Flachbettscanner:
Input
<http://www.flickr.com/photos/opa_ji...32293/>
Output
<http://www.flickr.com/photos/opa_ji...40635/>
Color
<http://www.flickr.com/photos/opa_ji...88444/>
Color Manual (Automatisch aktiv nach einem Rechtsklick auf eine
möglichst neutralgraue Stelle im Bild [beliebig wiederholbar])

Zudem tut sich der Scanner, sobald er nicht am SCSI-Interface [2] sondern
seiner USB-1.0-Schnittstelle betrieben wird, nicht gerade durch
atemberaubende Geschwindigkeit hervor, falls man etwas höhere Auflösungen
oder Flàchen scannen will und sàgt mit seinem Schlitten in überlappenden
Segmenten über die Vorlage.



Ja, USB-1.1 ist für einen Scanner zu langsam, bei meinem alten Epson
ist es leider auch so.

Wenn ich die Sache im Modus "Flatbed" (d. h. manuelle Auflage) halbwegs
hingetunt habe (meist 150DPI, A4, 24-Bit, Farbe, was ja auch für
Archivierungszwecke von Papierkrieg ausreicht) und dann auf den
Vorlageneinzug umsteige, geht das Genörgle (bei exakt denselben
Einstellungen übrigens!) wieder los.



Unter dem Menü File gibt es dafür "save options" und "load options"
welche alle deine Einstellungen speichert und làdt.

All das nàhrt in mir das Bedürfnis, den an sich noch funktionierenden HP
trotz aller Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung in die
Elektroschrotttonne zu kloppen und hier zu fragen, was für einen
nervfreien, schnellen, zuverlàssigen Scanner man kaufen soll, wenn man
immer mal wieder einen Stoß A4-Dokumente automatisch einziehen will.

Empfehlungen? Insbesondere welche, für die ich keine Niere versteigern muß?



Epson, in deinem Fall vermutlich mit Dokumenteneinzug.

mfg Ka Prucha

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