Wahrscheinlichkeitsrechnung, Prüfungs(?)aufgabe

17/05/2011 - 12:55 von Stephan Gerlach | Report spam
Folgende Aufgabe:

Ein Automobilhersteller bietet Autos an. In einem Zeitraum von 1 Monat
gehen insgesamt 224 Bestellungen ein. Dabei möchten 2 von 5 Kunden, daß
ihr neues Auto eine Differentialsperre (D) hat, 70% legen Wert auf einen
zuschaltbaren Allradantrieb (A) und jeder 8. braucht eine
Hangabfahrhilfe (H).
Ermitteln Sie rechnerisch die Anzahl der Fahrzeuge, die im oben
genannten Zeitraum mit genau 2 Zusatzausstattungen ausgeliefert werden.


Selbst unter der Annahne, daß *nur* die Zusatzausstattungen D, A und H
verfügbar sind:
Was erwartet man von den Schülern hier als Antwort?
"Die Aufgabe ist mit den gegebenen Informationen nicht (eindeutig)
lösbar", was IMHO tatsàchlich der Fall ist?
Einige Aufgaben weiter unten(!) wird fast beilàufig erwàhnt, daß die
Wahrscheinlichkeit für (D und A und H) 3,5% betràgt. Aber selbst diese
Angabe scheint die Lösung der ersten Aufgabe immer noch nicht eindeutig
zumachen.


Eigentlich sollte Brain 1.0 laufen.


gut, dann werde ich mir das morgen mal besorgen...
(...Dialog aus m.p.d.g.w.a.)
 

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#1 Roland Franzius
17/05/2011 - 13:50 | Warnen spam
Am 17.05.2011 12:55, schrieb Stephan Gerlach:
Folgende Aufgabe:

Ein Automobilhersteller bietet Autos an. In einem Zeitraum von 1 Monat
gehen insgesamt 224 Bestellungen ein. Dabei möchten 2 von 5 Kunden, daß
ihr neues Auto eine Differentialsperre (D) hat, 70% legen Wert auf einen
zuschaltbaren Allradantrieb (A) und jeder 8. braucht eine
Hangabfahrhilfe (H).
Ermitteln Sie rechnerisch die Anzahl der Fahrzeuge, die im oben
genannten Zeitraum mit genau 2 Zusatzausstattungen ausgeliefert werden.


Selbst unter der Annahne, daß *nur* die Zusatzausstattungen D, A und H
verfügbar sind:
Was erwartet man von den Schülern hier als Antwort?
"Die Aufgabe ist mit den gegebenen Informationen nicht (eindeutig)
lösbar", was IMHO tatsàchlich der Fall ist?
Einige Aufgaben weiter unten(!) wird fast beilàufig erwàhnt, daß die
Wahrscheinlichkeit für (D und A und H) 3,5% betràgt. Aber selbst diese
Angabe scheint die Lösung der ersten Aufgabe immer noch nicht eindeutig
zumachen.




Es gilt, falls die Wunschkombinationen statistisch unabhàngig
voneinander zustandekommen, die Kombinationen

D&&A 0.2*0.7
D&&H 0.2*0.125
A&&H 0.7*0.125

zusamenzuzàhlen
also 0.2525 * 224 ,765 mit Standardabweichung +-5.

Dass man die marginalen Verteilungen bei statistischer Abhàngigkeit auch
anders generieren kann, ist wohl für Schüler noch nicht so das Thema,
die benutzen Würfel- und Urnenmodelle.


Roland Franzius

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