Wann darf der Leiterquerschnitt kleiner sein, als von der Absicherung vorgegeben?

09/02/2009 - 13:12 von eTOM | Report spam
Hallo,

ich habe eine Fragen zu Kabelquerschnitten:

Oftmals sind innerhalb von Geràten, die an einer herkömmlichen Schuko-
Steckdose betrieben werden die Leitungsquerschnitte geringer
ausgeführt als durch die Absicherung nötig wàre. Dies betrifft ja
teilweise auch die Zuleitung (z.B. Rasierer-Zuleitung 0,75 mm² an 16 A
LSS).
Welche Vorraussetungen müssen gegeben sein, damit eine Leitung mit
einem geringeren Querschnitt dimensioniert werden darf, als die
Leitungsschutzmaßnahme davor verlangt?

Beispiel:
In ein Geràt mit Schuko-Stecker soll eine zusàtzliche Kontrollleuchte
eingebaut werden. Ist es nun erforderlich von einem Verteilpunkt bis
zur Kontrollleuchte 1,5mm² vorzusehen, obwohl Prinzipbedingt kein
höherer Strom zu erwartet ist, der die Leitung überlasten kann.
Innerhalb der Leuchte wird der Querschnitt ja auch irgendwann kleiner.

Wie sind hier die Grenzen definiert?
 

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#1 Dirk Ruth
09/02/2009 - 14:55 | Warnen spam
eTOMschrieb:
"
Hallo,

ich habe eine Fragen zu Kabelquerschnitten:

Oftmals sind innerhalb von Geràten, die an einer herkömmlichen Schuko-
Steckdose betrieben werden die Leitungsquerschnitte geringer
ausgeführt als durch die Absicherung nötig wàre. Dies betrifft ja
teilweise auch die Zuleitung (z.B. Rasierer-Zuleitung 0,75 mm² an 16 A
LSS).
Welche Vorraussetungen müssen gegeben sein, damit eine Leitung mit
einem geringeren Querschnitt dimensioniert werden darf, als die
Leitungsschutzmaßnahme davor verlangt?




Für den Querschnitt der Zuleitung ist der Bemessungsstrom des Geràtes
maßgebend. Bei Mindestquerschnitten < 0,5mm2 ist die Leitungslànge auf
2m beschrànkt DIN EN 60335-1 (VDE 0700 Teil 1).

Dirk

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