Wann kommt die Asteroidenabwehrsteuer?

15/02/2013 - 21:06 von Arne Luft | Report spam
Die Probleme mit größeren Gesteinsbrocken aus dem All sind heute
ziemlich deutlich zu erfahren gewesen. Um derlei in Zukunft zu
vermeiden, gibt es eine radikale Methode:

http://www.spiegel.de/wissenschaft/...83607.html

"Doch Michael Khan von der Esa schlàgt eine radikale Lösung vor, um
das Problem generell zu lösen: Man könnte alle Asteroiden, die in
absehbarer Zeit ein potentielles Risiko darstellen, in viele
Einzelteile zerlegen. Diese könnten diese zwar immer noch die Erde
treffen, aber die Konsequenzen wàren weniger schlimm. Das wàre ein
Mammutprojekt, "eine Aufgabe für das kommende Jahrhundert". "Aber ich
glaube, dass die Menschheit nicht dauerhaft mit diesem Risiko leben
will", meint Khan."



Selbstverstàndlich ist das keine Aufgabe, welche leicht und billig zu
erledigen ist. Das ist wie mit dem anthropogenen Klimawandel und dem
drohenden Ende der Rohstoffe: Es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung
der ganzen Menschheit, am besten unter deutscher Führung. Schließlich
sind wir es auch, die die Welt am retten sind, wàhrend der Rest weiter
vor sich hinschmutzt. Also sind wir pràdestiniert als Koordinatoren
für diese Aufgabe.

Zur Finanzierung sollte schon mal eine entsprechende Steuer angedacht
werden, die pro Industriestaat so ungefàhr 150 Mrd. € in 20 Jahren
einbringen sollte. Vielleicht als Aufschlag auf Energie. Dann würden
gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche erlegt, wie das bei solchen
Aufgaben üblich ist, wie zB beim EEG.

"Welche Klagen erheben die Sterblichen wider die Götter!
Nur von uns, wie sie schrein, kommt alles Übel; und dennoch
Schaffen die Toren sich selbst, dem Schicksal entgegen, ihr Elend."
(Zeus in "Odyssee" 1. Gesang)
 

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#1 Wolfgang Schwanke
15/02/2013 - 22:58 | Warnen spam
Arne Luft wrote in
news:511e953f$0$26925$c3e8da3$:

Selbstverstàndlich ist das keine Aufgabe, welche leicht und billig zu
erledigen ist. Das ist wie mit dem anthropogenen Klimawandel und dem
drohenden Ende der Rohstoffe:



Anders als beim "Klimawandel" und dem Ausgehen der Rohstoffe ist der
Einschlag eines größeren Himmelskörpers auf der Erde eine reale
Bedrohung, und eine die mit absoluter Sicherheit eintreten wird. Wir
wissen nur nicht wann.

Ebenfalls anders als bei den vorgenannten imaginierten Bedrohungen ist
der Meteoriten-Einschlag mit Sicherheit nicht anthropogen, und beim
derzeitigen Stand der Technik praktisch unabwendbar. Einfach nicht dran
denken und auf die àußerst geringe Wahrscheinlichkeit für das
Eintreffen wàhrend der eigenen Lebensspanne hoffen.

Es bedarf einer gemeinsamen Anstrengung der ganzen Menschheit,
am besten unter deutscher Führung.



Bitte nicht.

Zur Finanzierung sollte schon mal eine entsprechende Steuer angedacht
werden, die pro Industriestaat so ungefàhr 150 Mrd. € in 20 Jahren
einbringen sollte.



Die NASA forscht in die Richtung, aber die machen das billiger.

Tank nur das gute Super rein

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