Wärmestrahlung/ Konvektion

17/11/2007 - 20:35 von aMKay | Report spam
Hallo,

ich habe die "tolle" Aufgabe eine Energiebilanz für ein offenes Feuer
aufzustellen. Mein Prof möchte auch eine Abschàtzung wieiviel Prozent
der Energie beim Verbrennen des Brennstoffs (Butan-Propan-Gasgemisch,
Fichtenholz, Biomasse-Briquettes) in Form von Wàrmestrahlung und
Konvektion frei wird, bzw. welcher Prozentsatz davon in den Kochtopf
übergeht.
Kann mir jemand sagen auf Basis welcher Daten ich eine derartige
Abschàtzung halbwegs seriös durchführen kann?

Ich hab etwas über das Stefan-Bolzmann-Gesetz gelesen. Aber leider
sind meine Brennstoffe keine ideal schwarzen Körper. Und deren
brennende Flàche kenne ich auch nicht wirklich. Wie ich abschàtzen
soll wieviel Prozent dessen in meinen Topf, bzw. verloren gehen weiß
ich beim besten Willen nicht. Denn selbst wenn ich meine Nutzenergie
(Q = m*c*dT) anseh weiß ich ja nicht wieviel Prozent dessen durch
Konvektion, Strahlung oder gar von meinem im Abgas befindlichen
Wasserdampf, der am Topf kondenstiert, stammt.

Und da sagt einer: dem Ingenieur is nix zu schwör.

Wàr cool wenn ich ein paar Infos bekommen würde.

Dankeschön im Voraus,
Matthias
 

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#1 Peter Vogel
18/11/2007 - 12:51 | Warnen spam
aMKay wrote in news:f60eec95-dfef-4006-ab9e-
:

Hallo,

ich habe die "tolle" Aufgabe eine Energiebilanz für ein offenes Feuer
aufzustellen. Mein Prof möchte auch eine Abschàtzung wieiviel Prozent
der Energie beim Verbrennen des Brennstoffs (Butan-Propan-Gasgemisch,
Fichtenholz, Biomasse-Briquettes) in Form von Wàrmestrahlung und
Konvektion frei wird, bzw. welcher Prozentsatz davon in den Kochtopf
übergeht.
Kann mir jemand sagen auf Basis welcher Daten ich eine derartige
Abschàtzung halbwegs seriös durchführen kann?

Ich hab etwas über das Stefan-Bolzmann-Gesetz gelesen. Aber leider
sind meine Brennstoffe keine ideal schwarzen Körper. Und deren
brennende Flàche kenne ich auch nicht wirklich. Wie ich abschàtzen
soll wieviel Prozent dessen in meinen Topf, bzw. verloren gehen weiß
ich beim besten Willen nicht. Denn selbst wenn ich meine Nutzenergie
(Q = m*c*dT) anseh weiß ich ja nicht wieviel Prozent dessen durch
Konvektion, Strahlung oder gar von meinem im Abgas befindlichen
Wasserdampf, der am Topf kondenstiert, stammt.



Die Aufgabe ist m.E. etwas vage formuliert.
Aber vielleicht solltest du den Strahlungverlust und den
Konvektionsverlust einer Luftsàule mit dem Tofpdurchmesser und der Höhe
bis zum Topfboden annehmen.
Scheint mir aber schwierig praktische Werte anzunehmen. Man müsste
wahrscheinlich Erfahrungswerte einsetzen. Leider kann ich damit nicht
dienen.
Dabei kannst du berücksichtigen, dass der Konvektionsverlust ja erst ab
dem Topfboden nach oben beginnt. Durch diese Annahme kannst du
Strahlungsverlust und Konvektionsverlust sauber trennen.
Was von Q abzüglich der Verluste übrigbleibt geht in den Topf.
Dann kannst du noch den Strahlungsverlust des Topfes berücksichtigen.
Ich schàtze mal ganz unverbindlich, dass höchstens 50% in den Topf gehen.

Selber denken macht klug.

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