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Wärmetauscher-Kraftwerk oder so

07/03/2008 - 13:21 von Benno Hartwig | Report spam
'Kraftwerk'-Idee:

eigentlich könnte man doch einfach ein 'kreisförmiges'
Rohrsystem nehmen, oben und unten Wàrmetauscher,
wobei oben und unten eine Höhendifferenz von vielen hundert
Metern bedeuten soll, und es würde doch
(nach einem kurzen Anstoß)
folgendes ins Laufen kommen:

/Wàrmetauscher\
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\Wàrmetauscher/

Unten ist die Luft im Rohr wàrmer als oben.
Wenn ich nun die Luft oder eine Flüssigkeit unten für
einen Moment z.B. nach rechts pumpe, so wàre im rechten
senkrechten Rohr leichtere Luft/Flüssigkeit als links,
sie würde aufsteigen, kalte Luft/Flüssigkeit würde links
heruntergesaugt, sich erwàrmen, rechts wieder aufsteigen...
Dies würde sich doch selbst so im Gange halten, wobei
ein Wàrmeausgleich zwischen unten und oben erfolgt.

Und theoretisch könnte ich versuchen, in den
Wàrmetauschern und auch durch die Mediumbewegung selbst
Energie abzuzwacken.

- Funktioniert diese Idee eigentlich?
Erstmal so ganz grundsàtzlich und losgelöst von
Wirkungsgraden?
- Wàren die Ausbeuten (bei vielleicht 1000m Höhendifferenz,
vielleicht auch einiges mehr) so gering, dass
das nicht lohnen kann? Oder doch?
- Oder wird ggf. sogar ernsthaft über sowas nachgedacht?
Prototypen?

Sollte ich Orte angeben, wo sowas betrieben werden könnte,
so fielen mir Steilhànge mit 1000m ein oder sogar vielleicht stillgelegte
Bergwerke, bei denen ja AFAIK Tiefen bis 4000m erreicht werden.

DICK sollte das Rohr sein, damit Reibungsverluste in Grenzen
bleiben, sehr _dick_. OK.

Benno
 

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#1 Ralf Kusmierz
07/03/2008 - 14:52 | Warnen spam
X-No-Archive: Yes

begin quoting, Benno Hartwig schrieb:

'Kraftwerk'-Idee:



... oder so - halt planlosi halt irgendwie, oder so.

eigentlich könnte man doch einfach ein 'kreisförmiges'
Rohrsystem nehmen, oben und unten Wàrmetauscher,
wobei oben und unten eine Höhendifferenz von vielen hundert
Metern bedeuten soll, und es würde doch
(nach einem kurzen Anstoß)
folgendes ins Laufen kommen:

/Wàrmetauscher\
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| /\ |
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| \/ |
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\Wàrmetauscher/

Unten ist die Luft im Rohr wàrmer als oben.
Wenn ich nun die Luft oder eine Flüssigkeit unten für
einen Moment z.B. nach rechts pumpe, so wàre im rechten
senkrechten Rohr leichtere Luft/Flüssigkeit als links,
sie würde aufsteigen, kalte Luft/Flüssigkeit würde links
heruntergesaugt, sich erwàrmen, rechts wieder aufsteigen...
Dies würde sich doch selbst so im Gange halten, wobei
ein Wàrmeausgleich zwischen unten und oben erfolgt.



Ein Gas als Medium ist nicht unbedingt eine so gute Idee: Es gibt
aufgrund seiner Dichte einen Druckgradienten, der mit einer
adiabatischen Temperaturànderung bei Höhenànderung verbunden ist. Und
rate mal, wie groß die wohl ist...

Und theoretisch könnte ich versuchen, in den
Wàrmetauschern und auch durch die Mediumbewegung selbst
Energie abzuzwacken.
- Funktioniert diese Idee eigentlich?
Erstmal so ganz grundsàtzlich und losgelöst von
Wirkungsgraden?



Grundsàtzlich lassen sich aus bestehenden Temperaturdifferenzen
zwischen Reservoiren mechanische Leistungen gewinnen - wieviel
maximal, verràt Dir bezüglich der umgesetzten Wàrmemengen der Herr
Carnot.

- Wàren die Ausbeuten (bei vielleicht 1000m Höhendifferenz,
vielleicht auch einiges mehr) so gering, dass
das nicht lohnen kann? Oder doch?



Mal nachrechnen?

- Oder wird ggf. sogar ernsthaft über sowas nachgedacht?



Wie ersnthaft machst Du es, oder so?

Prototypen?



Ja?

Sollte ich Orte angeben, wo sowas betrieben werden könnte,
so fielen mir Steilhànge mit 1000m ein oder sogar vielleicht stillgelegte
Bergwerke, bei denen ja AFAIK Tiefen bis 4000m erreicht werden.



Erdwàrme ist irgendwie nicht wirklich neu, oder so.

DICK sollte das Rohr sein, damit Reibungsverluste in Grenzen
bleiben, sehr _dick_. OK.



Bei der Erdwàrme (kaltes Wasser rein, Heißdampf raus) lassen sie die
Rohre gelegentlich auch einfach ganz weg. Oder so.


Gruß aus Bremen
Ralf
R60: Substantive werden groß geschrieben. Grammatische Schreibweisen:
adressiert Appell asynchron Atmosphàre Autor bißchen Ellipse Emission
gesamt hàltst Immission interessiert korreliert korrigiert Laie
nàmlich offiziell parallel reell Satellit Standard Stegreif voraus

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