Warum bin ich auf dieser Erde?

20/01/2008 - 00:28 von íÇåÇÏí ÃåÏäÇ æÃåÏí ÈäÇ (Ãã äÇÏÑ) | Report spam
Warum bin ich auf dieser Erde?


Wofür bin ich bestimmt?


Woher komme ich?


Wohin werde ich gehen?


Ich bin in Hamburg und stehe am Ende der Ost-West-Straße. Zu
meiner Linken ragt eine Statue aus dem Grün der Bäume hervor. Es
ist eine Abbildung des berühmten Bismarck...


Im Gedanken rief ich ihm zu: "O du großer Mann. Vor gar nicht
so
langer Zeit warst du der Herrscher über ganz Deutschland!" Und nun,
so
dachte ich weiter, ist er nichts weiter als eine Gestalt aus Stein,
die auf einem Hügel steht. Als er noch lebte, hatte er vielleicht ein
Zehntel der Größe jener Statue. Aber in der Geschichte
Europas war er ein großer Führer. Jetzt ist von dieser
Größe nichts mehr übrig geblieben. Sein Leben ist
dahingegangen. Deine Seele, die aus dem Menschen erst den Menschen
macht, ist nicht mehr da.


Was ist denn eigentlich diese Seele? Kann der Mensch, solange er auf
Erden lebt, seine Seele sehen? Und selbst wenn er sie nicht sehen
kann, darf er dann behaupten, dass er keine Seele habe?


Was ist dieser Mensch? Wer ist dieser Mensch? Woher ist er gekommen,
wohin wird er gehen?


Als Mensch rede ich von mir selbst!


Schaut euch Bismarck an, der nach Westen gewandt dasteht. Er will
wohl
sagen: "O mein Volk! O ihr Menschen! Auch ich habe als Mensch gelebt,
bin geboren worden, gestorben - das ist mein irdisches Ende."


Seht ihr nicht die Sonne? Morgens, beim Sonnenaufgang, ist sie
leuchtend rot. Abends aber, beim Untergang, wird die Sonne blass und
gelblich. Will sie euch damit nicht sagen: "Auch ich habe ein Ende.
Ich bin millionenfach größer als die Menschen. Aber es
gibt
eine Kraft, die auch mich verblassen lässt, die auch mich einmal
für immer untergehen lassen wird."


Was also ist diese Kraft? Welche Kraft ist es, die uns alle Lebewesen
geschaffen hat, die bewirkt, dass wir geboren werden, heranwachsen
und
eines Tages sterben werden?


Darauf gibt es nur eine Antwort: Es ist die Kraft Allahs... Einerlei
ob der Mensch gläubig ist oder nicht, er muss altern. Auch wenn
er nicht an die Kraft Allahs glaubt, die das zustande bringt, kann er
nichts dagegen tun. Kann der Mensch die Naturgesetze die Gesetze
Allahs überwinden?


Würde sich der Mensch ins Meer fallen lassen, die Wellen des Ozeans
über sich hinweggehen lassen in dem Glauben, dass der Versuch zu
schwimmen nicht nötig sei, weil das Meer ja kein Menschenleben
fordern würde, würde ihn dann schützen können? O nein die Wellen
und die großen Fische würden schon in wenigen Augenblicken dem
irdischen Dasein dieses Menschen ein Ende setzen.


Kann der Mensch ins Feuer springen mit der Annahme, das Feuer würde
ihn nicht verbrennen? Doch wer glaubt, dass Feuer den Menschen nicht
zu verbrennen vermag? Er möge seinen Finger nur dann kurz ins
Feuer halten!


Der Mensch ist nichts
Hat jemand das Buch "Der Mensch ist nichts" aus der Feder des
berühmten Schriftstellers Alexi Carl gelesen? Der Mensch ist heute in
der Lage, Sterne zu beobachten, die sich abertausende von Kilometern
entfernt im Weltraum befinden. Er lenkt Raketen ins All und errichtet
dort Satelliten. Wie ist es da möglich, dass der Mensch nichts
ist? Er vermag mittlerweile die bis vor kurzem noch als unsichtbar
geltenden Lebewesen zu entdecken und zu sehen. Wie kann man da sagen,
der Mensch wisse nichts von sich selbst?


Die Adern, die der Mensch in seinem Körper hat, sind viermal so
lang wie der Erdumfang.


Die Vögel, die das blaue Himmelszelt über uns durchfliegen, sie
wiederholen mit dem gleichmäßigen Schwingen ihrer Flügel-
huu, huu- unablässig "Allah... Allah..." die Millionen von
Fischen, die im Meer leben, verschaffen sich ihr tägliches Mahl
aus dem Wasser. Die Tintenfische stoßen, wenn sie in Not
geraten, zu ihrer Verteidigung eine dunkle Flüssigkeit aus, die sie
tarnt.


All das haben die Menschen inzwischen erforscht und begriffen. Sie
haben großartigsten Heilmittel entwickelt, die sie von
unzähligen lauernden Krankheiten wieder genesen lassen. Aber
können sie sich vom Todesengel der die Seele des Menschen in
seinen letzten irdischen Momenten hinwegnimmt befreien?


Nein das geht nicht. Für den denkenden Menschen gibt es keinen
anderen
Weg, keine andere Möglichkeit als sich voll Demut und
Ergebenheit
der Heiligen Kraft Allahs zu fügen.


Jeder, der hier auf Erden gelebt hat und geliebt wurde, muss eines
Tages wieder gehen. Jeder muss die Stufenleiter des Lebens erklimmen.
Es ist wie bei einer Rolltreppe. Niemand vermag sie zu stoppen. Die
Kraft, die sie antreibt, ist unsichtbar.


Es ist wie bei einer Mühle. Dem Menschen ergeht es nicht anders als
dem Weizen, der unter den Mahlsteinen zu Weizenmehl. Das muss uns
doch
zum Nachdenken bringen!


Aufforderung
Ich fordere mich selbst zum Überlegen auf. Ich suche nach meinem
Ursprung.


Aber ich suche auch "jene denkenden" Menschen, die sich selbst
verstehen wollen, mit meiner Aufforderung zu erreichen. Bevor die
Vorhänge sich schließen, möchte ich, dass sie diese
Weltbühne im richtigen Licht erblicken.


Alle Weltreligionen glauben letztlich daran, dass einmal die Zeit des
Weltuntergangs kommen wird. Auch ich glaube fest daran. Aber ich
glaube auch, dass wir die Zeit, die uns bis dahin verbleibt, nützlich
ausfüllen, unserer Aufgabe gerecht werden müssen. Wer aufrichtig mit
sich selbst ist, wird wohl eingestehen: "Weil ich nicht glaube, ist
es
stets möglich, dass mir meine inneren Gedanken etwas Falsches
eingeben. Meine Aufgabe besteht, darin den richtigen Weg zu suchen
und
zu finden."


Wer auf seine Geliebte wartet, muss oft lange auf diese geliebte
Seele
warten. Wo aber sollen wir eine nicht sterbliche und bloße
Geliebte finden?


Über diese irdische Liebe, dieses weltliche Gefühl hinaus
sollten
wir nach der richtigen Liebe, der Liebe zum Glauben streben. Wer sich
diesen Gedanken verschließt oder sie geheim hält, ist es
dem möglich, sie auch tatsächlich auszuschalten, zu
umgehen,
nichtexistent zu machen? Unmöglich... Ich will über dies
nachdenken... Doch ans Sterben will ich überhaupt nicht denken...
Aber
der Tod wird kommen...


Jedes Lebewesen wird den Tod kosten
Ist der Tod ein wohlschmeckendes süßes Bonbon? Oder ein
bitterer
Tag? Er ist so, wie du selbst ihn dir vorstellst, wie du an ihn
glaubst. Ich bin keine Statue. Ich denke. Ich lebe. Ich liebe. Werde
ich geliebt? Wer wird mich lieben? Derjenige, der mich von jeher und
noch immer in Seiner Liebe geborgen hält könnte ich ihn
lieben oder einen Weg zu Seiner Liebe finden? Wohin würde dieser Weg
führen? Müsste ich mich eines Tages fragen: "Was machst du in dieser
Sackgasse?"


Wer hat mich aus einer kleinen Zelle geschaffen? Ich bin aus einem
kleinen, dunklen Zimmer in eine große Welt gekommen. Wie kann
ich wieder in dieses kleine, dunkle Zimmer hineinkommen?


Doch ich möchte überhaupt nicht ans Grab denken. Aber ist es
tatsächlich möglich, dass ich nicht ins Grab zu gehen
brauche wenn ich nicht darüber nachdenke? Wer bringt uns überhaupt
dorthin?


Die Zeit, das Alter, die Sonne, die uns älter werden lässt,
ist es ihnen zuzuschreiben, sind sie damit beauftragt worden?


Ich bin 40 Jahre alt geworden. Ich möchte noch einmal 20 sein,
jung sein, ich würde gerne ganz verrückt leben... Aber es geht
nicht So...ja so...


Du kannst die Zeit nicht zurückdrehen, zum Gebieter musst du dich
hinwenden. Statt unter den Rädern Seines starken Wagens
umzukommen, kannst du beiseite gehen und auf diesen Wagen steigen,
dann bist du gerettet.


Ich denke...Ich werde diesen seelischen Tiefpunkt durchstehen. Die
todbringenden Krankheiten, all die pessimistischen Viren werde ich
ganz einfach nicht in mich aufnehmen.


Ich bin ein Bewunderer dieser heilen Welt.


Ich werde von hier zum Herrn, Der diese Welt geschaffen hat, gehen.
In
der Tiefe meiner Seele werde ich meinen Glauben, die Blüten meines
Glaubens dereinst finden.


Ich werde nicht immer jung bleiben. Die Verrücktheit meiner Jugend
werde ich irgendwann einmal abschütteln. Dann werde ich ein starker
Mensch sein.


Wenn mir auch meine Umgebung immer wieder sagen: "Glaube nicht",
werde
ich doch und trotzdem an meinen Gebieter glauben... Ich werde
irgendwann meine Geliebte, die ich tief in mein Herz geschlossen habe
finden...


Alkohol, Glücksspiel, Krankheit der fleischlichen Lust werde ich
eines
Tages los...Das einzige Krankenhaus für die Heilung aller Krankheiten
der Seele ist die Heimat Muhammads. Für alle seelischen Krankheiten
gibt es die Medizin, die sie heilt, in der Apotheke des Korans. Ich
suche noch, aber ich weiß, der Gebieter wird mir Heilung
gewähren.


Ich werde von dieser Krankheit befreit werden... Vom Tiefpunkt der
Seele werde ich dereinst in der endlosen Karawane dabei sein? Wo ist
diese Karawane? Auf welchen Horizont zu, wird sich meine Seele
bewegen? Durch wen, und wie werde ich aus dieser Leere befreit
werden?...


Ja, es liegt alles in meiner Hand...


Ich werde meinen eigenen Willen gebrauchen...


Ich muss erforschen, was ich zu tun habe, muss den richtigen Weg
finden... Den Weg, der in die Unendlichkeit, und die Unsterblichkeit
führt ihn muss ich entdecken, das Leben nach dem Tod finden...
Lösung aus der Angst vor dem irdischen Tod: Ist das der Glaube?
Stimmt das?


Was ist, wenn es nicht richtig ist?...


Ich muss den richtigen, den geraden Weg finden.


Am Ende muss ich es sein, der den stärksten Glauben hat.


Die wahre Religion bei Gott ist der Islam
Der Mensch hat Aufgaben gegenüber seiner Familie. Das sind: Versorgen
seiner Familienangehörigen, Bildung seiner Kinder usw. Die
Eltern
sind verpflichtet, dass ihre Kinder gläubig aufwachsen. Im Islam
wird die Kindererziehung großgeschrieben. Im Qur'an wird
befohlen, mit einem Beispiel des Propheten Lokman, dass wir unsere
Kinder gut erziehen müssen. Die Religion hat die Aufgabe eine gute
Gesellschaft zu bilden, in der die Gerechtigkeit herrscht. Deswegen
ist die Kindererziehung sehr wichtig. In dieser Gesellschaft achten
sich die Menschen und sie helfen sich gegenseitig. Ihr Privatbesitz
bleibt unangetastet. In der Nacht werden die Nachbarn nicht
gestört. Nicht nur bei einer Krankheit, sondern bei jeder
Gelegenheit werden die Nachbarn besucht. In finanziellen
Notfällen muss geholfen werden. All dieses hängt von der
Erziehung ab.


Im Islam muss jeder reiche Mensch ein Vierzigstel (2,5%) seines
Vermögens an die armen abgeben. Das nennt man Almosen- oder
Armensteuer. Das ist das Recht der armen Menschen bei Allah.
Zusätzlich gibt jeder begüterte Muslim jedes Jahr eine bestimmte
Menge von seinen Lebensmitteln an Bedürftige ab. Das nennt man
"Sadaka-
i Fitir".


Im Islam ist sogar das festgehalten, wie man auf der Straße
gehen soll. Immer auf der möglichen Seite, wo niemand
gestört wird. Den Alten und Behinderten macht man immer Platz,
ob
auf der Straße, in der Bahn oder im Bus ist zwar alles
selbstverständlich, aber heutzutage ist es nicht der Fall.
Mitten
auf der Straße stehen und die anderen stören, ist für
jeden
vernünftigen Menschen eine unschöne Sache. Dagegen eine auf der
Straße liegende Dose aufzuheben und in einen Papierkorb zu
werfen oder bevor man zu Essen anfängt, erst dem nächsten
Freund oder Nachbarn anzubieten, ist eine sehr gute Sache.


Das alles gebietet der Islam. Die Vorteile der Gesellschaft kommen in
erster Linie, erst dann die persönlichen Vorteile. "Wenn sein
Nachbar verhungert, aber er selbst satt ist, kann jemand kein Muslim
sein", sagt unser Prophet Muhammed (S.A.V.). Wenn man die Religionen
zusammenfasst, sind überall in jeder Zeit Gesetze vorgeschrieben. Der
Islam hat keine Frage unbeantwortet gelassen, z.B. wie man sich
bekleiden soll, sogar wie die Frauen und Männer sich bekleiden
sollen. Wie ein Beamter in seinem Amt sich benehmen soll. Vom
Privatleben des einfachen Menschen bis zu den Präsidenten hat
der
Islam vorgeschrieben, wie sie sich verhalten sollen. Warum ein Mensch
zur Welt kommt, warum man stirbt, hat Allah alles erklärt. Islam
hat die unbegrenzte Freiheit ausgeschlossen. Er hat überall die
Grenzen gezeigt.


Im Islam sind Religion und Staat nicht auseinander zu halten. Die
Religion ist der Kern von allen, sie ist die Seele. Ohne Seele gibt
es
keinen Menschen und ohne Religion ist kein Staat vorzustellen. Aus
dem
Grund hat das Leben mit dem Adam (AS.) angefangen. Er war ein so
gläubiger Mensch, dass Allah ihn zum Propheten machte. Die
Propheten Salamon, David und viele anderen Propheten waren sowohl
Propheten als auch Staatschefs. Unser Prophet Muhammed (S.A.V.) der
alle anderen Propheten anerkennt und achtet, war ebenfalls
gleichzeitig ein Staatschef.


Die Religionen sprechen nicht einige bestimmte Personen an, sondern
die ganze Gesellschaft. Der Islam ist eine vollständige
Religion.
In Ihr fehlt nichts. So ist dem Islam (Qur'an) nicht hinterher etwas
zugeführt worden. Alle früheren heiligen Bücher oder Schriften, wie
z.B. die Bibel sind verfälscht.


Da unterscheiden sich die Religionen:


Echt und unecht. Im Normalfall dürfte kein Unterschied sein. Die
tatsächliche originale Bibel und die anderen Bücher sind z.T.
vernichtet worden. Aber der Qur'an ist unverändert geblieben,
weil er an Ort und Stelle festgehalten und von vielen Menschen
auswendig gelernt worden ist. Das ist der Unterschied zwischen Islam
und anderen Religionen. Trotzdem gibt es Sachen, die alle Religionen
gemeinsam haben. Wie gesagt, im Normalfall dürfte kein Unterschied
sein, weil sie von der selben Quelle kommen, bloß mit
bestimmten
Zeitabständen. Allah hat zuletzt den Qur'an offenbart, und er
hat
alle anderen Bücher darin zusammengefasst.


Wenn Allah jetzt ein neues Buch herabsenden würde, hätten wir es
geglaubt, und müssten ihm folgen. Aber Allah hat und wird nach dem
Qur'an kein anderes heiliges Buch senden. Wenn jetzt der Qur'an das
letzte heilige Buch ist (daran haben wir keinen Zweifel) müssen alle
anderen Religionen an ihn glauben und ihm folgen.


Zum Schluss möchte ich Ihnen mitteilen, was unser Prophet
Muhammed (S.A.V.) in seiner Zeit, den christlichen Königen
mitgeteilt hat. Unser Schöpfer sagt: Ihr Menschen, denen ein
heiliges Buch gesandt ist, kommet zu dem Wort, was ihr gemeinsam
habt.
Glaubt nicht an die Götter außer einen einzigen Gott. Die
Menschen, denen früher ein heiliges Buch herabgesandt wurde, haben
dieses verändert und verfälscht. Denen sagen wir, dass wir
die richtigen Muslime (die sich Gott Ergebenden) sind. D.h. wir
glauben so an unseren Schöpfer, der uns, aus Nichts geschaffen
hat, wie Er es von uns verlangt.


Ich lebe danach, was er uns vorgeschrieben hat. Mit diesem Leben bin
ich sehr zufrieden. Das Geld, der Reichtum alleine macht nicht
glücklich. Der Mensch besteht nicht nur aus Leib, sondern auch aus
dem
Geist.


Hiermit lade ich Euch zu dem Islam ein, der uns die Zufriedenheit
gibt
und Euch auch Zufriedenheit geben wird.


Islam, eine göttliche Gnade
Das arabische Wort "Islam" bedeutet soviel wie "Erlangung von Frieden
durch Unterwerfung und Hingabe an Allah" und Allah Selbst bezeichnet
mit diesem Ausdruck die Religion der Muslime, das Wort "Muslim"
abgeleitet von derselben Wortwurzel wie "Islam" bezeichnet
denjenigen,
"der durch seine Unterwerfung und Hingabe an Allah zu vollkommenem
Frieden gelang ist". Der Islam ist die ewiggültige Botschaft, die
Allah den Propheten, Friede sei mit ihnen allen, seit Anbeginn der
Menschheit übermittelt hat und nicht etwa eine neue Lehre des
Propheten Muhammed, Allahs Segen und Friede seien mit ihm (Deshalb
ist
es falsch, den Islam" "Muhammedanismus" zu nennen, wie es häufig
im Westen vorgekommen ist.)


Der Islam ist bekannt als eine sehr einfache, deutliche und
präzise Religion. In Bezug auf seine Glaubensgrundsätze
lässt er weder Raum für Mehrdeutigkeiten noch Gelegenheit für
Religionsselbstbastler. Dies gehört zur Gerechtigkeit und
Barmherzigkeit des allmächtigen Schöpfers aller Menschen,
damit sie alle, ob Arbeiter oder Professor diesen schönen
Glauben
gut begreifen und ihn ohne viel herumrätseln zu müssen, sofort
praktizieren können.


Die Glaubensgrundsätze des Islam, hergeleitet aus dem Qur'an und
der Lehre Muhammeds, des Gesandten Allahs, sind ein typisches
Beispiel
für die Einfachheit und Exaktheit dieses Glaubens.


Die fünf Säulen des Islam
Der Prophet Muhammad, Allahs Segen und Friede seien mit ihm, sagte:


"Der Islam ist auf "fünf Säulen"-aufgebaut:


1. die Bezeugung, dass es keinen Gott gibt außer Allah, und das
Muhammad der Gesandte Allahs ist (Schahada),


2. die Verrichtung des Gebets(Salah),


3. die Zahlung der Pflichtabgabe (Zakat),


4. das Fasten im Monat Ramadan (Siyam)


5. die Pilgerfahrt nach Mekka für denjenigen, der diese verkraften
kann (Hadsch)."


Die Schahada
Wörtlich bedeutet "Schahada" das "Zeugnis"; Sie ist die
persönliche Pflicht und Bestätigung eines Menschen, sich
allein Allah, dem Herrn der Welten, zu unterwerfen und keine anderen
Götter und keine Normen außer denen Allahs zu
aktzeptieren.


Wer die Schahada ausgesprochen hat, hat im Grunde einen Vertrag mit
Allah abgeschlossen, in dem sich der Mensch verpflichtet, Ihm allein
zu dienen, Ihm allein gehorsam zu sein und die von Ihm auferlegten
Pflichten zu erfüllen. Dafür verspricht Allah ihm einen gewaltigen
Lohn: Das ewige Leben im Paradies.


Die Schahada lautet: "Ich bezeuge, dass es keinen Gott gibt
außer Allah, und das Muhammad der Gesandte Allahs ist."


Auf arabisch, der Sprache des Qur'an, heißt dies
(ausgesprochen):


"Asch-hadu alla ilahe illallah, wa aschhadu enne Muhammaden abduhu wa
rasuluh"


Das Salah
Nach Ablegung des Glaubensbekenntnisses gilt das rituelle Gebet unter
den restlichen vier Pflichten im Islam als erstrangig. Der gütige
Prophet Muhammad, Allahs Segen und Friede seien mit ihm, sagte dazu:


"Das Gebet ist der tragende Eckpfeiler des Glaubens; wer es
verrichtet, hält den Glauben aufrecht, und wer es
unterlässt, der zerstört den Gtauben."


Die fünf täglichen Gebete, vor Sonnenaufgang, zur Mittagszeit,
am
Nachmittag, nach Sonnenuntergang und zu Beginn der Nacht, helfen dem
Muslim, sich im Alltagsleben ständig der Gegenwart Allahs
bewusst
zu sein, und die Bedeutung dieser Gebete kann gar nicht stark genug
herausgestellt werden, denn sie sind eine ständige Erinnerung
des
Betenden an die Allgegenwart Allahs und sie helfen ihm, nicht vom
rechten Weg abzuweichen.


Zakat
Die Zakat ist eine Pflichtabgabe aus dem Besitz des Einzelnen; sie
kommt nach dem Qur'an acht Gruppen von Menschen zugute: den Armen,
den
Bedürftigen, den Verschuldeten, den Gefangenen, den Reisenden, den
Erhebern der Zakat, den neu zum Islam Konvertierten und den
Kämpfern auf dem Wege Allahs. Zahlung der Zakat gilt als
Anbetung
Allahs, des Einzigen Gottes, und hat unter anderem den Zweck, dem Hab
und Gut des Menschen seinen Makel zu nehmen.


Das Siyam
Das Siyam, das Fasten im Monat Ramadan, ist für den Muslim eine
vorgeschriebene Pflicht, sofern er sich schon in der Pubertät
befindet und nicht von der Einhaltung des Fastens durch verschiedene
Umstände wie eine Reise, hohes Alter, Krankheit, geistige
Unzurechnungsfähigkeit oder insbesondere bei Frauen durch
Menstruation, Schwangerschaft oder Niederkunft abgehalten wird.


Das Fasten im Ramadan beginnt vor Anbruch der Morgendämmerung
und
dauert bis zum Sonnenuntergang. Während dieser Zeit enthält
sich der Muslim des Essens, Trinkens und des Geschlechtsverkehrs.


Das Fasten lehrt den Muslim Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung,
läutert gleichzeitig Seele und Körper und stärkt das
Gottesbewusstsein. Nach Beendigung des Monats Ramadan feiert die
islamische Welt ihr "Fest des Fastenbrechens" (Eid ul fitr).


Die Hadsch
Die Hadsch, die Pilgerfahrt nach Mekka, ist jedem Muslim zumindest
einmal im Leben zur Pflicht gemacht, sofern er die finanziellen
Mittel
aufbringen kann und die Gesundheit und Kraft dazu hat. Die
Pilgerfahrt
ist ein großes Erlebnis im Leben eines Muslims; sie hilft ihm,
Allah näher zu kommen und Glaubensgeschwister aus allen Teilen
der Erde kennen zu lernen. Die alljährliche Hadsch zur
Stätte des Glaubensvaters Abraham ist eines der
größten Ereignisse in der islamischen Welt, die zum
Abschluss der Pilgerzeit ihr zweites Fest, das "Opferfest" (Eid ul
adha) feiert.


Fr more information about Islamo


http://www.imanway1.com/files/ExploreIslam.htm


http://www.freewebtown.com/albaraa/1.html


http://www.islamhouse.com/p/71286
 

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#1 Alexander Wolff
21/01/2008 - 08:11 | Warnen spam
Im Islam muss jeder reiche Mensch ein Vierzigstel (2,5%) seines
Vermögens an die armen abgeben. Das nennt man Almosen- oder
Armensteuer. Das ist das Recht der armen Menschen bei Allah.
Zusätzlich gibt jeder begüterte Muslim jedes Jahr eine bestimmte
Menge von seinen Lebensmitteln an Bedürftige ab. Das nennt man
"Sadaka-i Fitir".



Hm, zwar lehnt der Islam Zinsen als haram ab, 2,5% Vermögensteuer jedoch
erreichen schon allein fast die gesamte private Steuerbelastung in
Deutschland.

Die Rechnung geht so: 1% Vermögensteuer entspricht in etwa 20%
Einkommensteuer, denn die Einkommensteuer bezieht sich auf jàhrlich
konservative 5% Ertrag auf das Vermögen.

Allerdings scheint der Umverteilungsgedanke im Islam alleiniges Motiv zu
sein. Man könnte - bei 100% Befolgung und (niemals möglicher) genauer
Umsetzung - von einer erheblichen negativen Einkommensteuer sprechen, die
sogar in ihrer Höhe höher als Hartz 4 wàre, da <viel mehr> Transfereinkommen
<mehr> Menschen betràfe (die Armutsanteile in islamischen Làndern sind höher
als in entwickelten Làndern).

Immerhin - auch in islamischen Làndern werden Straßen gebaut. Entweder
erkennt der Staat also, dass ein wenig der direkten Almosen auch in
indirekte Infrastrukturinvestitionen gehört. Dann aber ist nicht mehr 100%
für die Armen, sondern nur noch 80%, wenn man annimmt, dass 40% auf alle
(Infrastruktur) umverteilt wird, somit aber z.B. 20% Punkte nur die Armen
erreichen, neben den verbleibenden 60% direkt.

Oder - die Wahrheit wird wohl folgende sein: Die Umverteilung der Einkommen
betràgt nur 0,5% der Einkommen, der Staat baut recht wenig Straßen
(Autobahnen werden oft privat betrieben), und die Bürger zahlen ihre
Sozialausgaben wie für Gesundheit und fürs Alter selbst. Und die Armen
gucken doch ziemlich in die Röhre.

Eigentlich haben die arabischen Lànder unglaublich hohe komparative
(monetàre) Vorteile:

1- keine Heizkosten (Miete plus 40% bei uns - oder 15% der Nettoeinkommen)
2- kein Krankenversicherungs-Moloch, sondern Gesundheit gegen Cash (KV = 15%
vom Brutto bei uns)
3- Eigenversorgungsbereitschaft der Alten und Kranken durch die Kinder (RV =
20% vom Brutto bei uns)

Punkt 2 ist anscheinend gleichzeitig der am meisten beklagte Mißstand. Ärzte
sind oft weit entfernt vom hippokratischen Eid - neben einer schlechten
Ausbildung haben sie aufgrund nicht ausreichender Zahl oft lokale
Monopolstellungen, die sie gelegentlich satt und uninteressiert sein làßt -
gestorben wird schließlich immer, nur wenn es sich richtig lohnt, kann man
natürlich auch mal was dagegen tun. Ansonsten zahlt der Patient auch teuer
für letztlich untaugliche Tipps - ein Grund, weswegen man in islamischen
Gesellschaften mehr als bei uns nach dem Wohlbefinden fragt.

Resümee: Bei uns herrscht eine enorme Beteiligung des Staates oder der
Gemeinschaft. Sie macht uns tràge. In islamischen Làndern befindet man sich
dagegen unterhalb einer sinnvollen Organisation der Gemeinschaft,
anscheinend aber betragsmàßig weniger weit von einem Komplex-Optimum
entfernt als wir. Denn der Muslim vermißt Sicherheit, wirtschaftliche
Freiheit und ein absicherndes Gesundheitswesen; wir vermissen
Eigenverantwortlichkeit, soziale Wàrme (da man auch allein bestehen kann -
ja, es wird sogar erwartet, dass man es tut) und bezogen auf unser
Brutto-Einkommen prozentual mehr volle Selbstbestimmtheit. - Trotzdem tut
der Muslim wahrscheinlich gut daran, den Staat nicht noch mehr zu
beteiligen, denn dessen Ineffizienz liegt vermutlich weit höher als bei uns.
Und die undemokratischen Regime kennen hier genau ihre Grenzen; in Làndern
mit Öleinnahmen kann zwar noch etwas mehr Sahne abgeschöpft werden, aber in
àrmeren Làndern könnte die Bevölkerung leicht putschlustig werden.
Moin+Gruss Alexander

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