Warum nicht Wasserstoff (Hydrolyse)?

06/11/2013 - 11:36 von Jon J Panury | Report spam
Allenthalben ist zu hören - und zwar seit immer -, dass das große
Problem der "erneuerbaren" (gemeint: nicht-fossilen) Energien
bezüglich technischer Verwertung, also Verfügbarkeit usw., die nicht
oder nur unzureichende Speicherbakeit sei. So dass also, salopp
gesagt, bei Flaute die mit Windstrom betriebenen Lichter ausgingen.

Es gibt doch aber, und zwar sein langem, eine fertig entwickelte und
funktionierende Hydrolysetechnik! Da könnte doch Wasserstoff gewonnen
werden ohne Ende!
Mag ja sein, dass der Wirkungsgrad alles in allem nicht so super doll
ist, mit dem WG der Kohle- oder AtomKW kann sie (die Hydrolysetechnik)
aber immer noch mit.

Ich versteh's nicht - was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich
keine Ahnung habe.
Also: Was spricht gegen Hydrolyse im großen Umfang, also
Wasserstoffspeicherung? Der Wasserstoff könnte dann sogar als Feuerung
für Grundlast-KW genutzt werden!

Für schnelle Reaktionen gibt es seit làngstem zuverlàssige Technik,
wie etwa Wasserspeicher oder auch "Batterien".
(Was spràche übrigens gegen Brennstoffzellen auf "großer Skala", also
Volumen von mehreren ha³?)

Sprechen einzig politische Erwàgungen gegen einen Ausbau von
Wasserstoffspeichern (also Hydrolysetechnik)? Oder irgendwas
"Wirtschaftliches"?

Oder wàre dergleichen tatsàchlich teurer, gefàhrlicher und
müllproblemintensiver als zB AKW-Technik?
 

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#1 wernertrp
06/11/2013 - 14:13 | Warnen spam
On Wednesday, November 6, 2013 11:36:30 AM UTC+1, Jon J Panury wrote:
Allenthalben ist zu hören - und zwar seit immer -, dass das große

Problem der "erneuerbaren" (gemeint: nicht-fossilen) Energien

bezüglich technischer Verwertung, also Verfügbarkeit usw., die nicht

oder nur unzureichende Speicherbakeit sei. So dass also, salopp

gesagt, bei Flaute die mit Windstrom betriebenen Lichter ausgingen.



Es gibt doch aber, und zwar sein langem, eine fertig entwickelte und

funktionierende Hydrolysetechnik! Da könnte doch Wasserstoff gewonnen

werden ohne Ende!

Mag ja sein, dass der Wirkungsgrad alles in allem nicht so super doll

ist, mit dem WG der Kohle- oder AtomKW kann sie (die Hydrolysetechnik)

aber immer noch mit.



Ich versteh's nicht - was aber wahrscheinlich daran liegt, dass ich

keine Ahnung habe.

Also: Was spricht gegen Hydrolyse im großen Umfang, also

Wasserstoffspeicherung? Der Wasserstoff könnte dann sogar als Feuerung

für Grundlast-KW genutzt werden!



Für schnelle Reaktionen gibt es seit làngstem zuverlàssige Technik,

wie etwa Wasserspeicher oder auch "Batterien".

(Was spràche übrigens gegen Brennstoffzellen auf "großer Skala", also

Volumen von mehreren ha³?)



Sprechen einzig politische Erwàgungen gegen einen Ausbau von

Wasserstoffspeichern (also Hydrolysetechnik)? Oder irgendwas

"Wirtschaftliches"?



Oder wàre dergleichen tatsàchlich teurer, gefàhrlicher und

müllproblemintensiver als zB AKW-Technik?





Ja, man müßte z.B. für ca. 3 Wochen einen Kohlevorrat/Wasserstoffvorrat von einem z.B. Kohlekraftwerk speichern und zwar für jedes thermische Kraftwerk mit der Leistung eines Kohlekraftwerkes.
3 Wochen kein Wind.
Was ist die tàgliche Einfuhr an Kohle in ein Kohlekraftwerk ?
Keine Ahnung 10 Güterzüge ?
Abgabeleistung eine Kohlekraftwerkes ???
Bitte umrechnen in Kcal.
Brennwert von Wasserstoff in kcal pro Liter Wasserstoffgas und pro Liter verflüssigtes Volumen Wasserstoffgas.
So könnte man die Tankgröße berechnen.

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