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Warum sind Elementarteilchen Fermionen?

28/11/2008 - 01:17 von Volker Meyer | Report spam
Hallo,

ich versuche gerade Spin-1/2 zu verstehen. Offensichtlich ist es eine
Lösung der Symmetrie der Lorentz-Gruppe. Aber Bosonen sind ja auch
eine. Warum sind dann alle Elementarteilchen fermionisch? Oder
andersherum gefragt, warum gibt es keine fermionischen
Wechselwirkungsteilchen? Anscheinend ist massebehaftet und stabil
identisch mit fermionisch. Zumindest nach heutigem Kenntnisstand.
Weiss jemand eine Erklàrung?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Grüsse, Volker
 

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#1 TomS
28/11/2008 - 06:58 | Warnen spam
On 28 Nov., 01:17, Volker Meyer wrote:
Hallo,

ich versuche gerade Spin-1/2 zu verstehen. Offensichtlich ist es eine
Lösung der Symmetrie der Lorentz-Gruppe. Aber Bosonen sind ja auch
eine. Warum sind dann alle Elementarteilchen fermionisch? Oder
andersherum gefragt, warum gibt es keine fermionischen
Wechselwirkungsteilchen? Anscheinend ist massebehaftet und stabil
identisch mit fermionisch. Zumindest nach heutigem Kenntnisstand.
Weiss jemand eine Erklàrung?

Ich bin für jeden Hinweis dankbar.

Grüsse, Volker



Hallo,

Um ein Kraftfeld zu formen, benötige ich bildlcih gesprochen die
Überlagerung / das Zusammenspeil von sehr vielen Kraftteilchen. Das
erreiche ich jedoch nur mit Bosonen, da sich Fermionen aufrund des
Paulischen Ausschließlungsprinzips weigern, derartige Felder zu
formen. Umgekehrt kann man aus Fermionen Systeme aufbauen, wo nicht
alle Teilchen im Grundzustand sitzen, da sie das wiederum nicht
dürfen. D.h. Materie, die auf in "Energieniveaus angeordneten
Teilchen" beruht, wird man eben nur durch die Fermionern erhaölten;
Bosonen liefern höchsten sowas wie ein Bose-Einstein-Kondensat.

Dann muss man noch hinzufügen, dass nach den gàngigen Theorien
(Eichtheorien) die Bosonen masselos sein müssen und somit die
Voraussetzung haben, unendlich weit reichende Kràfte zu vermitteln.
Die Fermionen haben Masse und können dies nicht. Warum nun aber unsere
Welt durch derartige Eichtheorien beschrieben wird, ist eine Frage der
Metaphysik!

Das alles sind jedoch Aussagen über den Makrokosmos, die ich durch den
Mikrokosmos motivieren möchte. Im Mikrokosmos selbst sind die Rollen
der beiden Teilchensorten ziemlich gleichwertig,in Theorien mit
Supersymmetrie zunàchst sogar exakt gleichwertig.

Hilft das irgendwie weiter?

Gruß
Tom

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