Was haltet ihr vom Dvorak-Tastatur-Layout?

22/10/2010 - 11:47 von Egon Schmid | Report spam
Gerade Programmierer sind eine derjenigen, die am meisten tippen muessen...

Wenn man schon die QUERTZ-Tastatur anschaut, für die meisten
Code-Symbole brauchen wir die Shift-, oder ALT-Taste:

( { [ ] } ) / * \ : ; ' " % & " ! _ >

So machte ich mir auch schon Gedanken über ein alternatives Tastatur-Layout.

So hat ein Professor namens Dvorak bereits 1932 eine Tastenanordnung
entwickelt, bei der die Figner viel weniger bewegt werden müssen.

Auf der deutschen Wikipedia-Seite zur Dvorak-Tastaturbelegung steht:

"Laut Dvorak-Benutzern wandern die Finger eines QWERTY-Tippenden an
einem gewöhnlichen Arbeitstag ungefàhr 30 km, mit Dvorak wàren es nur
1,8 km."

Auf der englischen Wikipedia-Seite findet man mehr, teils schrille
Tastaturlayouts:
http://en.wikipedia.org/wiki/Dvorak...d_Keyboard

(Beim "Programmer Dvorak layout" sind Sonderzeichen ohne, dafür Ziffern
mit Shift-Taste zu erreichen)

Von der "Zeit" gibt es einen interessanten Artikel, der stammt aus 1997:
http://www.zeit.de/1997/04/qwerty.txt.19970117.xml
Titel: "Moderne Mythen: Die QWERTY-Tastatur und die Macht des Standards"

Maltron stellt Tastaturen her, die sind nicht mehr flach, sondern
ergonomisch.

Meine Meinung zu solchen Tastaturen, die teilen sich wohl die meisten:
Es klingt interessant, wàre eine Überlegung wert, umzusteigen, aber hat
man sich daran gewöhnt, und muss an einer normalen Tastatur was
schreiben, hat man Probleme, weil sich das Gehirn auf die andere
Tastatur "umprogrammiert" hat.

Gruß

Egon Schmid
 

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#1 Hergen Lehmann
22/10/2010 - 12:20 | Warnen spam
Am 22.10.2010 11:47, schrieb Egon Schmid:

Gerade Programmierer sind eine derjenigen, die am meisten tippen muessen...

Wenn man schon die QUERTZ-Tastatur anschaut, für die meisten
Code-Symbole brauchen wir die Shift-, oder ALT-Taste:



Wenn es ums programmieren geht, ist eine englische Tastatur
überlegenswert. Dort sind viele Sonderzeichen besser zu erreichen, ohne
daß man gleich einen totalen Kulturschock überleben muss.

"Laut Dvorak-Benutzern wandern die Finger eines QWERTY-Tippenden an
einem gewöhnlichen Arbeitstag ungefàhr 30 km, mit Dvorak wàren es nur
1,8 km."



Dieses Argument klingt irgendwie an an den Haaren herbeigezogen. In der
Praxis leiden Computernutzer eher an gesundheitlichen Problem durch zu
*wenig* Bewegung und eine zu starre Handhaltung.

Meine Meinung zu solchen Tastaturen, die teilen sich wohl die meisten:
Es klingt interessant, wàre eine Überlegung wert, umzusteigen, aber hat
man sich daran gewöhnt, und muss an einer normalen Tastatur was
schreiben, hat man Probleme, weil sich das Gehirn auf die andere



Dem schliesse ich mich einfach mal an. Nur wenige Leute arbeiten
ausschliesslich an eigenen PCs, deren Ausstattung sie frei bestimmen
können. Dazu kommt das heute beinahe obligatorische Notebook mit seiner
nicht oder nur eingeschrànkt auswechselbaren Tastatur.

Hergen

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