Was wird durch einen Wiederherstellungspunkt alles gesichert?

31/12/2007 - 19:43 von Frank Hegner | Report spam
Hallo *.*,

auf meinem alten System mit XP habe ich auch aus Platzgründen die
Wiederherstellungspunkte einfach abgeschaltet und vor wichtigen
Installationen lieber ein Image der gesamten Partition gezogen.
Das hatte den Vorteil, dass ich auch bei erst spàter auftretenden
Fehlern immer noch problemlos auf ein recht aktuelles System
zurückgreifen konnte.

Jetzt mit Vista und einer 500G-Platte will ich die Funktion aber nutzen,
wenn sie denn sinnvoll funktioniert.

Als Vista-Noob stelle ich mir jetzt die Frage, was denn überhaupt durch
die Zurückspielung eines Wiederherstellungspunktes eben zurückgenommen wird.

Wenn ich z.B. ein Programm installiere, welches sich in verschiedenen
Ordnern verewigt, z.B. "Program Files", "Windows" und "Windows\System32"
und in den User-Einstellungen, dazu noch Dienste startet usw. - kann ich
das komplett rückgàngig machen, d.h. die Platte ist danach wieder in dem
Originalzustand vor der Installation?

Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, denn Vista weiß doch
vor der Erstellung eines Wiederherstellungspunktes gar nicht, welche
Dateien/Ordner danach veràndert werden. Um das sicherzustellen müsste ja
das gesamte System abgebildet werden.

Oder werden nur systemrelevante Dateien/Ordner zurückgesetzt und z.B.
gespeicherte Einstellungen muss ich wieder selber aufràumen?
Zu XP-Zeiten war ja auch eine Deinstallation meist noch mit Handarbeit
verbunden (meist musste man noch im \Programme-Ordner aufràumen),
oftmals blieben ja sogar in den System-Ordnern noch "Leichen" übrig.

Könnt ihr mich bitte über die genaue Funktionsweise der
Wiederherstellung aufklàren?

Danke
Gruß
Frank
Die Signatur hat heute frei.
 

Lesen sie die antworten

#1 Werner Danninger
02/01/2008 - 05:50 | Warnen spam
"Frank Hegner" schrieb im Newsbeitrag
news:47793853$0$1020$
Hallo *.*,

auf meinem alten System mit XP habe ich auch aus Platzgründen die
Wiederherstellungspunkte einfach abgeschaltet und vor wichtigen
Installationen lieber ein Image der gesamten Partition gezogen.
Das hatte den Vorteil, dass ich auch bei erst spàter auftretenden Fehlern
immer noch problemlos auf ein recht aktuelles System zurückgreifen konnte.

Jetzt mit Vista und einer 500G-Platte will ich die Funktion aber nutzen,
wenn sie denn sinnvoll funktioniert.

Als Vista-Noob stelle ich mir jetzt die Frage, was denn überhaupt durch
die Zurückspielung eines Wiederherstellungspunktes eben zurückgenommen
wird.

Wenn ich z.B. ein Programm installiere, welches sich in verschiedenen
Ordnern verewigt, z.B. "Program Files", "Windows" und "Windows\System32"
und in den User-Einstellungen, dazu noch Dienste startet usw. - kann ich
das komplett rückgàngig machen, d.h. die Platte ist danach wieder in dem
Originalzustand vor der Installation?

Das kann ich mir ehrlich gesagt kaum vorstellen, denn Vista weiß doch vor
der Erstellung eines Wiederherstellungspunktes gar nicht, welche
Dateien/Ordner danach veràndert werden. Um das sicherzustellen müsste ja
das gesamte System abgebildet werden.

Oder werden nur systemrelevante Dateien/Ordner zurückgesetzt und z.B.
gespeicherte Einstellungen muss ich wieder selber aufràumen?
Zu XP-Zeiten war ja auch eine Deinstallation meist noch mit Handarbeit
verbunden (meist musste man noch im \Programme-Ordner aufràumen), oftmals
blieben ja sogar in den System-Ordnern noch "Leichen" übrig.

Könnt ihr mich bitte über die genaue Funktionsweise der Wiederherstellung
aufklàren?

Danke
Gruß
Frank
Die Signatur hat heute frei.



1. Ist der VSS-Dienst für die Sicherungen bei Vista verantwortlich.
2. Steht das Sicherungskonzept von Vista auf vier Sàulen
3. Vista-Homes unterstützen nicht alle vier Sàulen
4. Kann man sich hier kompetent einlesen:
http://www.microsoft.com/technet/te...spx?loc=de

Gruß
Werner

Ähnliche fragen