Was Zeit ist

30/09/2010 - 12:40 von Karlheinz | Report spam
Was Zeit ist

Zuerst muss man wissen, was die Grenzen eines Zeitintervalls sind:
Ein Zeitintervall definiert eindeutig den Übergang zwischen zwei
Zustànden (also Punkten) in einem Zustandsraum eines Systems.
In der Realitàt bilden solche Übergànge (immer) eine nahtlose Folge.

Um nun die Geschwindigkeit dieser Übergànge oder (von Teilen der)
Folge dieser Übergànge zu quantifizieren, bedarf es eines Maßes,
das theoretisch als Konstante vorgegeben wird und empirisch aus
der Welt durch Messprozesse entnommen wird, und das in allen Fàllen
als Oszillation definiert ist/vorliegt. Zur Zeit verwenden wir
als solches Maß die Sekunde, http://de.wikipedia.org/wiki/Sekunde
"Eine Sekunde ist das 9.192.631.770-fache der Periodendauer der
dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des
Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung."

Quantifizierung von zeitlichen Abfolgen (also von Dynamik) setzt
nun solch ein theoretisch als konstant definiertes oder praktisch
gemessenes Mass mit den der Abfolge von Zeit entsprechenden Übergàngen
im Zustandsraum eines Systems in Beziehung und entnimmt enstprechende
Aussagen, wie z.B. ein Weg-Zeit-Gesetz, als Gegenstand empirischer,
messtechnischer, Verifikation/Falsifikation.
 

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#1 Karlheinz
30/09/2010 - 12:58 | Warnen spam
Nachtrag:

In (metrisch geeigneten) Zustandsràumen entspricht Zeit also
geometrisch dem Übergang von einem Zustandspunkt zu einem jeweils
anderen, d.h. einer eindimensionalen Kurve (oder 'Strecke') und
in allen (!) Fàllen entspricht das dazugehörige Zeitintervall
einer Projektion auf alle - bis ggfs. genau eine - Koordinatenachse.
Im Fall der Minkowski-Raumzeit ist nun die Zeit sogar eine gesonderte
Dimension, entlang der ein Zustandspunkt auch bei Stillstand in
Bezug auf die Raumachsen fortschreitet und in diesem Fall ermöglicht
die Lorentztransfomation ein physikkonformes Fortschreiten auch nach
Geschwindigkeitsànderung (die eine Kippung in der Raumzeit ist)
eines inertialen Systems (und Punktes), d.h. die physikkonforme
sofortige ('automatische') Neu-Ausrichtung des Systems in Richtung
expliziter Zeitachse bei jeder Geschwindigkeitsànderung - und das
ist die (kinematische) Forderung die, dem Relativitàtsprinzip
entspricht (nàmlich der physikalischen Gleichberechtigung aller
inertialen Bezugssysteme, auch nach jedem beliebigen Boost).


Was Zeit ist

Zuerst muss man wissen, was die Grenzen eines Zeitintervalls sind:
Ein Zeitintervall definiert eindeutig den Übergang zwischen zwei
Zustànden (also Punkten) in einem Zustandsraum eines Systems.
In der Realitàt bilden solche Übergànge (immer) eine nahtlose Folge.

Um nun die Geschwindigkeit dieser Übergànge oder (von Teilen der)
Folge dieser Übergànge zu quantifizieren, bedarf es eines Maßes,
das theoretisch als Konstante vorgegeben wird und empirisch aus
der Welt durch Messprozesse entnommen wird, und das in allen Fàllen
als Oszillation definiert ist/vorliegt. Zur Zeit verwenden wir
als solches Maß die Sekunde, http://de.wikipedia.org/wiki/Sekunde
"Eine Sekunde ist das 9.192.631.770-fache der Periodendauer der
dem Übergang zwischen den beiden Hyperfeinstrukturniveaus des
Grundzustandes von Atomen des Nuklids 133Cs entsprechenden Strahlung."

Quantifizierung von zeitlichen Abfolgen (also von Dynamik) setzt
nun solch ein theoretisch als konstant definiertes oder praktisch
gemessenes Mass mit den der Abfolge von Zeit entsprechenden Übergàngen
im Zustandsraum eines Systems in Beziehung und entnimmt enstprechende
Aussagen, wie z.B. ein Weg-Zeit-Gesetz, als Gegenstand empirischer,
messtechnischer, Verifikation/Falsifikation.

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