Wasser als Elektrolyt

15/12/2007 - 00:17 von Roland Damm | Report spam
Moin,

folgende Versuchsanordnung: Man nehme zwei Elektroden (z.B.
Kupferblech) und tauche sie in Wasser. Nun wird eine Spannung
angelegt. Ich messe den Strom, der auf eine der
Elektrodenplatten fließt.

Langfristig werde ich einen geringen Strom bekommen, der durch
das Wasser fließt, da dieses ja nie frei von Ionen ist. Aber was
passiert kurzfristig? Wasser ist polar, die einzelnen Moleküle
könnten sich einfach umdrehen und so eine recht große
Ladungsverschiebung bewirken. Ich würde also erwarten, dass ich
im Augenblick des Einschaltens der Spannung einen starken Strom
messe, der dann schnell auf den geringen Strom abfàllt, der der
Leitfàhigkeit des Wassers entspricht.

Gibt es dieses Effekt? Wenn ja, wie muss ich da jetzt herangehen,
wenn ich damit herumrechnen will?

Oder ist das schlicht das selbe, wie das was bei einem
Kondensator mit irgendeinem Elektrolyten drin passiert? Ich
glaube ja schon, sprich die Sache ist viel einfacher, als ich
gerade denke.

Randfrage: Ab welcher Spannung/Strecke schlàgt Wasser durch?

CU Rollo
 

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#1 DrStupid
15/12/2007 - 12:40 | Warnen spam
Roland Damm schrieb:

folgende Versuchsanordnung: Man nehme zwei Elektroden (z.B.
Kupferblech) und tauche sie in Wasser. Nun wird eine Spannung
angelegt. Ich messe den Strom, der auf eine der
Elektrodenplatten fließt.

[...]

Oder ist das schlicht das selbe, wie das was bei einem
Kondensator mit irgendeinem Elektrolyten drin passiert?



Abgesehen von der Elektrolyse - ja. Wenn man die Elektroden noch gegen
den Elektrolyten isoliert, dann hàtte man sogar einen echten
Elektrolytkondensator - wenn auch keinen sehr effektiven.

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