Wasser spritzt hoeher als es fällt

12/07/2009 - 15:06 von ram | Report spam
Etwas in Richtung von »Zylindrisches Gefàß mit Wasser« geht
vielleicht auch das folgende:

Ich beuge mich vor und gieße aus einer Plastikschüssel mit
zirka 3 Litern Volumen zirka 2,6 Liter Wasser in einen auf den
Boden stehenden (und am Anfang des Gießens noch leeren und
trockenen) Plastikeimer mit zirka 15 - 20 Litern Volumen.

Die Höhe des Eimerbodens über dem Fußboden betràgt zirka 0 Zentimeter,
die Höhe der Plastikschüssel zirka 50 Zentimeter
und die Höhe meines vorgebeugten Kopfes zirka 100 Zentimeter.

Dabei spritzt mir ein Tropfen Wasser ins Gesicht.

Dieser muß wahrscheinlich kurz zuvor aus der Schüssel erst in
den Eimer gefallen sein, aber woher er da unten dann die
Energie hatte, wieder (im Vergleich zur Schüsselhöhe) doppelt
so hoch in mein Gesicht zu spritzen, ist mir im einzelnen nicht
ganz verstàndlich.

Ich kann nur vage vermuten, daß der hydrodynamische Zustand
des Wassers in einer turbulenten Strömung (beim Auftreffen auf
dem Eimerboden) einzelne Volumenelemente über die mittlere
Fallgeschwindigkeit hinaus beschleunigen kann. Vielleicht wie
bei einem lange Zeit stabilen Planetensystem, wo unter
bestimmten Dingen, plötzlich ein einzelner Planet
Fluchtgeschwindigkeit erhalten kann oder bei einem Gas, bei
dem einzelne Teilchen sehr viel schneller sein können als die
mittlere Geschwindigkeit - nur daß so ein Wassertropfen ja
schon makroskopisch ist.

Ich glaube aber, daß ein Gummiball nicht wieder höher
zurückspringen kann als bis zu der Höhe auf der ohne
Anfangsgeschwindigkeit fallengelassen wurde.
 

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#1 Kurt Bindl
12/07/2009 - 15:44 | Warnen spam
Stefan Ram wrote:


Ich glaube aber, daß ein Gummiball nicht wieder höher
zurückspringen kann als bis zu der Höhe auf der ohne
Anfangsgeschwindigkeit fallengelassen wurde.



Einer nicht, wenn jedoch andere ihn in die "Ecke" dràngen,
er nur nach oben ausweichen kann,
dann wird er sicherlich höher springen können als wenn er als Einziger
reingefallen ist.
Das setzt voraus das die Anderen -unten- bleiben und ihm ihre"Kraft"
zugesteckt haben.

Kurt

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