Weil die Computerräume in den Unis meist überfüllt sind müssen wir Studenten unser FreeDos selber kaufen

15/06/2013 - 20:59 von Peter Müller | Report spam
FreeDOS
FreeDOS


Basisdaten
Entwickler Jim Hall & FreeDOS-Team
Aktuelle Version 1.1
(2. Januar 2012)
Abstammung DOS (16 Bit)
Kernel monolithisch (C und Assembler)
Architekturen IBM PC (x86 ab 8086/8088)
Lizenz GPL
Sonstiges Sprache: Englisch / benutzerdefiniert
Website freedos.sourceforge.net
FreeDOS ist ein Betriebssystem aus der Gruppe der DOS-Betriebssysteme. Die Entwicklung von FreeDOS findet innerhalb des FreeDOS-Projektes statt, in dem sich mehrere Einzelprojekte zusammengefunden haben, um eine freie und kompatible Alternative zum Betriebssystem MS-DOS zu schaffen, dessen Weiterentwicklung von seinem Hersteller Microsoft eingestellt wurde. Viele der Einzelprojekte verfolgen oder verfolgten ursprünglich das Ziel, Bestandteile wie beispielsweise den DOS-Kern, Treiber- und Dienstprogramme von MS-DOS oder anderen DOS-Betriebssystemen durch Eigenentwicklungen mit vergleichbarer oder gar erweiterter Funktionalitàt zu ersetzen oder zu ergànzen. Das Gesamtprojekt hat dabei den Anspruch, zeitgemàße Erweiterungen und Anpassungen vorzunehmen und dabei trotzdem den Charakter von FreeDOS als ein MS-DOS-kompatibles Betriebssystem zu erhalten.
Am 3. September 2006 wurde die Version 1.0 fertiggestellt – Version 1.1 hàtte im April 2008 verfügbar sein sollen und wurde schließlich am 2. Januar 2012 fertiggestellt.

FreeDOS ist ein quelloffenes und freies Betriebssystem, das der GPL-Lizenz unterliegt und aktiv weiterentwickelt wird. Darüber hinaus bietet es aber auch technische Vorteile gegenüber anderen DOS-Betriebssystemen. So unterstützt es unter anderem:
Logical Block Addressing (LBA) – ermöglicht den Zugriff auf Datentràger bis zu einer Größe von 2 TB und hebt damit die Beschrànkung vieler DOS-Betriebssysteme (von entweder 504 MB, 2, 8 oder 128 GB) auf.
Partitionen mit FAT32-Dateisystem – ermöglicht wird hier nicht nur der Zugriff auf, sondern auch das Booten von diesen Dateisystemen.
DOSLFN-Treiber – gestattet die Verwendung langer Dateinamen, wie sie für das FAT-Dateisystem auch unter Windows-9x-Betriebssystemen unterstützt werden (siehe auch VFAT).
Ultra-DMA-Treiber – dadurch werden schnelle Zugriffe auf IDE-Datentràger möglich. Die unter DOS-Betriebssystemen üblichen BIOS-Aufrufe über den Software-Interrupt 13h sind auf moderneren Rechnern zumeist sehr langsam, stellen andererseits aber das Funktionieren auf allen IBM-AT-kompatiblen Rechnern sicher.
Geschichte [Bearbeiten]

FreeDOS wurde als Alternative zu MS-DOS geschaffen. Das Projekt wurde 1994 gestartet, als Microsoft bekannt gab, dass der Vertrieb und die Produktunterstützung für MS-DOS eingestellt werden würden. Die Entwicklung startete fast von null, nur auf zwei schon vorhandene Projekte konnten die Entwickler aufbauen: DOS-C, dessen Kernel schließlich von FreeDOS übernommen wurde, und einen sehr primitiven Speichermanager, der nach aufwendiger Überarbeitung zu EMM386.EXE wurde. Die Entwicklung von FreeDOS verlief unabhàngig von OpenDOS, das 1996 ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurde. Diese ist jedoch nicht mit der für FreeDOS verwendeten GNU General Public License vereinbar, weswegen die Übertragung von Quelltext ausgeschlossen ist.
Speicherverwaltung [Bearbeiten]

FreeDOS umfasst eigene Treiber für XMS (HIMEM.EXE) und EMS (EMM386.EXE). EMM386 unterstützt mittlerweile auch die Speicher-Schnittstelle VCPI und funktioniert somit mit DOS-Extendern und DPMI-Programmen zur Erweiterung des unter MS-DOS-Kompatiblen auf 1 MiB beschrànkten, konventionellen Speicherraums. Statt HIMEM und EMM386 kann man auch die Alternativen HIMEMX (Ersatz für und Verbesserungen gegenüber dem originalen HIMEM), JEMM386 (leistungsfàhiger Ersatz für EMM386) oder JEMMEX (kombiniert die Funktionalitàt von HIMEM und EMM386 in einem Programm) benutzen, die auf den beiden offiziellen FreeDOS-Treibern aufbauen.[2] In der FreeDOS-Distribution sind auch Ultra-DMA-Treiber und das Programm „LBAcache“ enthalten, das àhnlich wie „SmartDrv“ von Microsoft Festplattendaten im XMS-Speicher puffert (siehe auch Festplattencache). Durch Einsatz solcher Treiber und Programme kann teilweise ein schnellerer Festplattenzugriff erzielt werden als unter modernen 32-Bit-Betriebssystemen wie Microsoft Windows oder Linux.
Der FreeCOM-Befehlszeileninterpreter sowie Teile des Kernels, Puffer, Treiber und TSRs lassen sich àhnlich wie in spàten MS-DOS-Versionen in den UMB- beziehungsweise HMA-Speicher laden, wodurch bis zu 620 KB des konventionellen DOS-Speichers (der 640 KB umfasst) verfügbar gemacht werden können. Das ist zum Beispiel für alte Spiele und Anwendungen wichtig, da diese oft viel des knappen, konventionellen Speichers benötigen.
Einschrànkungen [Bearbeiten]

Eine Unterstützung für NTFS ist nicht geplant, allerdings gibt es Shareware-Treiber, die diese Aufgabe erfüllen.
Microsoft Windows ist überhaupt nicht (ab Windows 95), nur eingeschrànkt (Windows 3.x) oder nur in sehr alten Versionen (Windows 1.x oder 2.x) nutzbar. Ähnliche Probleme wie mit neueren Windows treten auch mit anderen Programmen auf, die viele undokumentierte Schnittstellen in MS-DOS benutzen. Außerdem befinden sich einige Programme in FreeDOS noch in der Beta-Phase, sind also nicht immer ausreichend auf Fehler geprüft und versagen möglicherweise den Dienst.
Verbreitung [Bearbeiten]

Das System wird vornehmlich genutzt, damit Komplettsysteme nominell nicht ohne Betriebssystem ausgeliefert werden, so etwa von Dell für seine n-Serie. Außerdem wird FreeDOS gerne für bootbare Disketten verwendet, z. B. um Testprogramme mit vollem Hardwarezugriff zu starten.
Software-Kompatibilitàt [Bearbeiten]

Neben neuen für FreeDOS entwickelten Programmen laufen fast alle Programme, die für MS-DOS geschrieben wurden, problemlos auch unter FreeDOS. Ausnahmen sind einzelne Programme, die eine MS-DOS-Versionsüberprüfung durchführen oder die von nicht standardisierten Verhaltensweisen oder undokumentierten Merkmalen von MS-DOS abhàngen. Grundsàtzlich unterstützt werden:
16-Bit-Real-Mode-Programme: .com- und .exe-Dateien (DOS- oder MZ-executable genannt)
16-Bit-DPMI – selten, vorwiegend (und nur optional) von Borland-Compilern generiert
32-Bit-DPMI – viele DOS Extender wie DOS/4GW, PMODE/W, CauseWay, DOS/32A, DJGPP/GO32, etc.
Mit Hilfe des HX DOS Extender besteht zudem die Möglichkeit, einige für Windows (32-Bit) geschriebene PE-EXE-Dateien unter FreeDOS auszuführen.
Kompatibilitàt zu grafischen Benutzeroberflàchen [Bearbeiten]
Für MS-DOS geschriebene grafische Benutzeroberflàchen (kurz „GUI“) sollten grundsàtzlich auch auf FreeDOS lauffàhig sein. Auch hier gilt, falls das betreffende GUI von standardisierten Verhaltensweisen abweicht oder undokumentierte Merkmale von MS-DOS verwendet, treten Probleme auf. Das betrifft beispielsweise Windows-3.x-Versionen (siehe unten).
Sehr gute Kompatibilitàt weist OpenGEM auf, eine grafische Benutzeroberflàche für MS-DOS-kompatible Betriebssysteme, die unter einer freien Lizenz steht. OpenGEM ist eine Weiterentwicklung der Mitte der 1980er Jahre populàren Benutzeroberflàche GEM von Digital Research, die unter anderem durch den Atari ST weite Verbreitung fand und bereits damals in einer Version für den IBM-PC verfügbar war.
Weitere mit FreeDOS kompatible grafische Benutzeroberflàchen sind unter anderem ct-FRAME, PC/GEOS, oZone und SEAL.
Kompatibilitàt zu Microsoft Windows [Bearbeiten]
Windows 1.0 bis 3.x [Bearbeiten]
Die Windows-Versionen 1.0 bis 2.x stellen noch kein eigenes Speichermanagement und keine eigenen Treiber für den Datentràgerzugriff bereit und lassen sich somit problemlos unter FreeDOS benutzen. Windows 3.x und Windows for Workgroups 3.x laufen bisher nur im Standard Mode. Zur Verwendung des Enhanced Mode ist ein neuerer FreeDOS-Kernel notwendig, der sich noch in der Test-Phase befindet.
Windows 95 bis Me [Bearbeiten]
Abgesehen von der theoretischen Möglichkeit, Windows 4.0 (die grafische Bedienoberflàche von Windows 95) direkt unter FreeDOS zu starten, beinhalten alle DOS-basierten Windows-Versionen als vollwertige Betriebssysteme einen angepassten DOS-Unterbau in Form von MS-DOS 7.0/7.1 (Windows 95/98) bzw. MS-DOS 8.0 (Windows Me).
Da diese Windows-Versionen auf viele undokumentierte Funktionen des mitgelieferten MS-DOS zugreifen, sind sie nicht von FreeDOS aus startbar.
Windows NT (und die Nachfolger 2000, XP, Vista, 7) sowie ReactOS [Bearbeiten]
Diese Systeme basieren nicht mehr auf DOS und sind infolgedessen nicht von FreeDOS aus startbar. FreeDOS kann aber, wie auch MS-DOS, parallel zu Windows installiert werden. Bei einer vorhandenen DOS-Installation richtet Windows als zweites Betriebssystem seinen eigenen Bootmanager so ein, dass das vorhandene DOS gestartet werden kann.
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#1 AGUIRRE
15/06/2013 - 21:15 | Warnen spam
On Saturday, June 15, 2013 8:59:08 PM UTC+2, Peter Müller wrote:
Richtig so!
Das geschieht euch Studenten recht
und je teurer um so besser!
Ich habe damit kein Mitleid.

Aguirre
FreeDOS

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Basisdaten

Entwickler Jim Hall & FreeDOS-Team

Aktuelle Version 1.1

(2. Januar 2012)

Abstammung DOS (16 Bit)

Kernel monolithisch (C und Assembler)

Architekturen IBM PC (x86 ab 8086/8088)

Lizenz GPL

Sonstiges Sprache: Englisch / benutzerdefiniert

Website freedos.sourceforge.net

FreeDOS ist ein Betriebssystem aus der Gruppe der DOS-Betriebssysteme. Die Entwicklung von FreeDOS findet innerhalb des FreeDOS-Projektes statt, in dem sich mehrere Einzelprojekte zusammengefunden haben, um eine freie und kompatible Alternative zum Betriebssystem MS-DOS zu schaffen, dessen Weiterentwicklung von seinem Hersteller Microsoft eingestellt wurde. Viele der Einzelprojekte verfolgen oder verfolgten ursprünglich das Ziel, Bestandteile wie beispielsweise den DOS-Kern, Treiber- und Dienstprogramme von MS-DOS oder anderen DOS-Betriebssystemen durch Eigenentwicklungen mit vergleichbarer oder gar erweiterter Funktionalitàt zu ersetzen oder zu ergànzen. Das Gesamtprojekt hat dabei den Anspruch, zeitgemàße Erweiterungen und Anpassungen vorzunehmen und dabei trotzdem den Charakter von FreeDOS als ein MS-DOS-kompatibles Betriebssystem zu erhalten.

Am 3. September 2006 wurde die Version 1.0 fertiggestellt – Version 1.1 hàtte im April 2008 verfügbar sein sollen und wurde schließlich am 2. Januar 2012 fertiggestellt.



FreeDOS ist ein quelloffenes und freies Betriebssystem, das der GPL-Lizenz unterliegt und aktiv weiterentwickelt wird. Darüber hinaus bietet es aber auch technische Vorteile gegenüber anderen DOS-Betriebssystemen. So unterstützt es unter anderem:

Logical Block Addressing (LBA) – ermöglicht den Zugriff auf Datentràger bis zu einer Größe von 2 TB und hebt damit die Beschrànkung vieler DOS-Betriebssysteme (von entweder 504 MB, 2, 8 oder 128 GB) auf.

Partitionen mit FAT32-Dateisystem – ermöglicht wird hier nicht nur der Zugriff auf, sondern auch das Booten von diesen Dateisystemen.

DOSLFN-Treiber – gestattet die Verwendung langer Dateinamen, wie sie für das FAT-Dateisystem auch unter Windows-9x-Betriebssystemen unterstützt werden (siehe auch VFAT).

Ultra-DMA-Treiber – dadurch werden schnelle Zugriffe auf IDE-Datentràger möglich. Die unter DOS-Betriebssystemen üblichen BIOS-Aufrufe über den Software-Interrupt 13h sind auf moderneren Rechnern zumeist sehr langsam, stellen andererseits aber das Funktionieren auf allen IBM-AT-kompatiblen Rechnern sicher.

Geschichte [Bearbeiten]



FreeDOS wurde als Alternative zu MS-DOS geschaffen. Das Projekt wurde 1994 gestartet, als Microsoft bekannt gab, dass der Vertrieb und die Produktunterstützung für MS-DOS eingestellt werden würden. Die Entwicklung startete fast von null, nur auf zwei schon vorhandene Projekte konnten die Entwickler aufbauen: DOS-C, dessen Kernel schließlich von FreeDOS übernommen wurde, und einen sehr primitiven Speichermanager, der nach aufwendiger Überarbeitung zu EMM386.EXE wurde. Die Entwicklung von FreeDOS verlief unabhàngig von OpenDOS, das 1996 ebenfalls unter einer Open-Source-Lizenz veröffentlicht wurde. Diese ist jedoch nicht mit der für FreeDOS verwendeten GNU General Public License vereinbar, weswegen die Übertragung von Quelltext ausgeschlossen ist.

Speicherverwaltung [Bearbeiten]



FreeDOS umfasst eigene Treiber für XMS (HIMEM.EXE) und EMS (EMM386.EXE). EMM386 unterstützt mittlerweile auch die Speicher-Schnittstelle VCPI und funktioniert somit mit DOS-Extendern und DPMI-Programmen zur Erweiterung des unter MS-DOS-Kompatiblen auf 1 MiB beschrànkten, konventionellen Speicherraums. Statt HIMEM und EMM386 kann man auch die Alternativen HIMEMX (Ersatz für und Verbesserungen gegenüber dem originalen HIMEM), JEMM386 (leistungsfàhiger Ersatz für EMM386) oder JEMMEX (kombiniert die Funktionalitàt von HIMEM und EMM386 in einem Programm) benutzen, die auf den beiden offiziellen FreeDOS-Treibern aufbauen.[2] In der FreeDOS-Distribution sind auch Ultra-DMA-Treiber und das Programm „LBAcache“ enthalten, das àhnlich wie „SmartDrv“ von Microsoft Festplattendaten im XMS-Speicher puffert (siehe auch Festplattencache). Durch Einsatz solcher Treiber und Programme kann teilweise ein schnellerer Festplattenzugriff erzielt werden als unter modernen 32-Bit-Betriebssystemen wie Microsoft Windows oder Linux.

Der FreeCOM-Befehlszeileninterpreter sowie Teile des Kernels, Puffer, Treiber und TSRs lassen sich àhnlich wie in spàten MS-DOS-Versionen in den UMB- beziehungsweise HMA-Speicher laden, wodurch bis zu 620 KB des konventionellen DOS-Speichers (der 640 KB umfasst) verfügbar gemacht werden können. Das ist zum Beispiel für alte Spiele und Anwendungen wichtig, da diese oft viel des knappen, konventionellen Speichers benötigen.

Einschrànkungen [Bearbeiten]



Eine Unterstützung für NTFS ist nicht geplant, allerdings gibt es Shareware-Treiber, die diese Aufgabe erfüllen.

Microsoft Windows ist überhaupt nicht (ab Windows 95), nur eingeschrànkt (Windows 3.x) oder nur in sehr alten Versionen (Windows 1.x oder 2.x) nutzbar. Ähnliche Probleme wie mit neueren Windows treten auch mit anderen Programmen auf, die viele undokumentierte Schnittstellen in MS-DOS benutzen. Außerdem befinden sich einige Programme in FreeDOS noch in der Beta-Phase, sind also nicht immer ausreichend auf Fehler geprüft und versagen möglicherweise den Dienst.

Verbreitung [Bearbeiten]



Das System wird vornehmlich genutzt, damit Komplettsysteme nominell nicht ohne Betriebssystem ausgeliefert werden, so etwa von Dell für seine n-Serie. Außerdem wird FreeDOS gerne für bootbare Disketten verwendet, z. B. um Testprogramme mit vollem Hardwarezugriff zu starten.

Software-Kompatibilitàt [Bearbeiten]



Neben neuen für FreeDOS entwickelten Programmen laufen fast alle Programme, die für MS-DOS geschrieben wurden, problemlos auch unter FreeDOS. Ausnahmen sind einzelne Programme, die eine MS-DOS-Versionsüberprüfung durchführen oder die von nicht standardisierten Verhaltensweisen oder undokumentierten Merkmalen von MS-DOS abhàngen. Grundsàtzlich unterstützt werden:

16-Bit-Real-Mode-Programme: .com- und .exe-Dateien (DOS- oder MZ-executable genannt)

16-Bit-DPMI – selten, vorwiegend (und nur optional) von Borland-Compilern generiert

32-Bit-DPMI – viele DOS Extender wie DOS/4GW, PMODE/W, CauseWay, DOS/32A, DJGPP/GO32, etc.

Mit Hilfe des HX DOS Extender besteht zudem die Möglichkeit, einige für Windows (32-Bit) geschriebene PE-EXE-Dateien unter FreeDOS auszuführen.

Kompatibilitàt zu grafischen Benutzeroberflàchen [Bearbeiten]

Für MS-DOS geschriebene grafische Benutzeroberflàchen (kurz „GUI“) sollten grundsàtzlich auch auf FreeDOS lauffàhig sein. Auch hier gilt, falls das betreffende GUI von standardisierten Verhaltensweisen abweicht oder undokumentierte Merkmale von MS-DOS verwendet, treten Probleme auf. Das betrifft beispielsweise Windows-3.x-Versionen (siehe unten).

Sehr gute Kompatibilitàt weist OpenGEM auf, eine grafische Benutzeroberflàche für MS-DOS-kompatible Betriebssysteme, die unter einer freien Lizenz steht. OpenGEM ist eine Weiterentwicklung der Mitte der 1980er Jahre populàren Benutzeroberflàche GEM von Digital Research, die unter anderem durch den Atari ST weite Verbreitung fand und bereits damals in einer Version für den IBM-PC verfügbar war.

Weitere mit FreeDOS kompatible grafische Benutzeroberflàchen sind unter anderem ct-FRAME, PC/GEOS, oZone und SEAL.

Kompatibilitàt zu Microsoft Windows [Bearbeiten]

Windows 1.0 bis 3.x [Bearbeiten]

Die Windows-Versionen 1.0 bis 2.x stellen noch kein eigenes Speichermanagement und keine eigenen Treiber für den Datentràgerzugriff bereit und lassen sich somit problemlos unter FreeDOS benutzen. Windows 3.x und Windows for Workgroups 3.x laufen bisher nur im Standard Mode. Zur Verwendung des Enhanced Mode ist ein neuerer FreeDOS-Kernel notwendig, der sich noch in der Test-Phase befindet.

Windows 95 bis Me [Bearbeiten]

Abgesehen von der theoretischen Möglichkeit, Windows 4.0 (die grafische Bedienoberflàche von Windows 95) direkt unter FreeDOS zu starten, beinhalten alle DOS-basierten Windows-Versionen als vollwertige Betriebssysteme einen angepassten DOS-Unterbau in Form von MS-DOS 7.0/7.1 (Windows 95/98) bzw. MS-DOS 8.0 (Windows Me).

Da diese Windows-Versionen auf viele undokumentierte Funktionen des mitgelieferten MS-DOS zugreifen, sind sie nicht von FreeDOS aus startbar.

Windows NT (und die Nachfolger 2000, XP, Vista, 7) sowie ReactOS [Bearbeiten]

Diese Systeme basieren nicht mehr auf DOS und sind infolgedessen nicht von FreeDOS aus startbar. FreeDOS kann aber, wie auch MS-DOS, parallel zu Windows installiert werden. Bei einer vorhandenen DOS-Installation richtet Windows als zweites Betriebssystem seinen eigenen Bootmanager so ein, dass das vorhandene DOS gestartet werden kann.

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