Welche anfängerfreundliche Distro mit KDE4?

25/02/2010 - 00:51 von Frank Steinmetzger | Report spam
Hallo zusammen,

eine Bekannte hat sich einen neuen Klapprechner bestellt, der nàchste Woche
da sein wird. Auf ihrem alten (ich glaub ein Celeron mit 512 MB RAM) ist
Debian Lenny mit KDE3 drauf, was ziemlich tràge ist wegen des vielen
Swappens (Firefox, Skype, Vodafone-UMTS-Software, OpenOffice). Klaro könnte
ich auf dem neuen dasselbe System aufspielen, dann wàre die Umgewöhnung
gleich Null und KDE3 würde nur so flitzen.

Ich bin selber KDE3-Anhànger und habe mich lange gegen die Vier gestràubt,
weil es viele Dinge hatte, die mich sehr störten, oder weil ihm sehr
wichtige Dinge von der Drei noch fehlten. Jetzt, mit 4.4, àndert sich das
aber so langsam und ich benutze KDE4 auch selber etwas mehr (ich selbst bin
mit Gentoo unterwegs).

Ich würde deshalb auch erwàgen, ihr KDE4 zu zeigen und bei Gefallen zu
installieren. Ich suche deshalb eine für sie passende Distro. „Passend” sei
so definiert:
sie benutzt das Debian seit einem knappen halben Jahr, ich mußte es nur
einmal installieren und bisher gab es keine Probleme der Art, daß es mal
nicht mehr ging. Denn wenn was passiert, müßte sie mangels Linuxwissen auf
mich zurück kommen.
Das war auch ihr erster Linux-Kontakt. Ich habe das System damals auf ihren
Wunsch installiert, weil sie keine Lust mehr auf MS hatte. Sie ist glücklich
damit, vor allem die Schriftendarstellung hat es ihr (genau wie mir)
angetan.

Die Anforderungen sind die üblichen: Office, Internet über UMTS-Stick,
Videos ansehen.

Gentoo und Konsorten kommen latür nicht in Frage *g* mangels Zeit und
Wissen, so ein System zu bedienen. Auf Kubuntu habe ich keine Lust, das soll
so verkorkst sein. Ditto für SuSE. Das System soll laufen ohne daß sie bei
Updates stàndig auf Probleme stößt. Ich würde durchaus wieder Debian nehmen
wollen, einfach weil es so schön stabil ist, doch habe ich da die
Befürchtung, daß da eine àltere Version verwendet wird (4.2 oder so).

Habt Ihr eine Empfehlung parat?

PS.: Einen Assistenten für die Migration von 3 nach 4 ist kein Muß, das kann
ich auch per Hand machen. Lediglich das alte Amarok wird wahrscheinlich noch
ne Weile bleiben müssen, weil sie sehr viele Podcast-Daten hat, die noch
nicht importiert werden können.
Gruß | Greetings | Qapla'
Tankwart zum Kunden:
"Machen sie mal ihren Amischlitten aus, sonst kriege ich den ja nie voll!"
 

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#1 Cliff McLane
25/02/2010 - 05:47 | Warnen spam
Frank Steinmetzger wrote:

Gentoo und Konsorten kommen latür nicht in Frage g mangels Zeit und
Wissen, so ein System zu bedienen. Auf Kubuntu habe ich keine Lust, das
soll so verkorkst sein. Ditto für SuSE. Das System soll laufen ohne daß
sie bei Updates stàndig auf Probleme stößt. Ich würde durchaus wieder
Debian nehmen wollen, einfach weil es so schön stabil ist, doch habe ich
da die Befürchtung, daß da eine àltere Version verwendet wird (4.2 oder
so).



Hallo Frank,

ob Du danach wirklich schlauer bist? Hier werkelt Kubuntu, und ich muss
sagen, dass mir der Umstieg von openSUSE gut getan hat. KDE4 ist IMHO noch
nicht KDE3 wert, und die veflixte Paketverwaltung schafft es nicht einen
Distroupgrade zu machen, aber es làuft stabil, frisst wenig Ressourcen und
Firlefanz kann man im Vorfeld abstellen.

Viele Grüße
OS: Ubuntu 9.10 · Kernel: 2.6.31-19-generic · KDE: 4.4.00 (KDE 4.4.0)

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