Welche Distri bleibt noch länger bei KDE3?

23/02/2009 - 00:43 von Frank Steinmetzger | Report spam
Hallo,
ich habe meiner Mitbewohnerin kürzlich Kubuntu 8.04 installiert, weil ich
wußte, daß ab 8.10 nur noch KDE4 zur verfügung steht. Jetzt hat sie am
Wochenende ein Update gemacht und hatte auf einmal KDE4 drauf. Da konnte
sie ihr Paßwort nicht umstellen (hab dann passwd ausgeführt), KMail hat es
nicht gebacken bekommen, ein MBox-Konto zu importieren und Netzwerk ist in
unserer WG sowieso ein Glücksspiel.

Bei Gentoo existieren 3 und 4 friedlich miteinander, aber wenn ich ihr damit
kàme, würde sie ganz die Lust verlieren. ^^

Zwar ist sie ein Linux-Newb, aber kein Windows-DAU, sie will ja selber weg
von M$. Ich wollte ihr nur nicht zumuten, sich jetzt zig Befehle merken zu
müssen, nur um mit dem Rechner überhaupt arbeiten zu können. Deswegen
dachte ich ursprünglich auch gleich an Kubuntu.

Ich kenne mich mit *buntu auch nicht weiter aus, hatte selbst bisher nur
Gentoo. Was mach ichn nu? OpenSuse? Das hat glaube inzwischen auch schon
Vesion 4. Mir fàllt noch Debian ein, das hàngt bekanntlich etwas hinter dem
Updatewahn her *duck*. Aber kann man das nem Linux-Neuling geben?
Gruß | Greetings | Qapla'
Die Nacht ist nur so dunkel, damit man sie besser sieht.
 

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#1 Martin Schnitkemper
23/02/2009 - 00:27 | Warnen spam
· Frank Steinmetzger schrieb:

Ich kenne mich mit *buntu auch nicht weiter aus, hatte selbst bisher nur
Gentoo. Was mach ichn nu? OpenSuse? Das hat glaube inzwischen auch schon
Vesion 4.



openSUSE-11.1 kannst du vergessen, das bietet zwar noch KDE3 an, aber
faktisch ist es in weiten Teilen ein KDE4-System in dem schon jede Menge
KDE4-Anwendungen mehr schlecht als recht werkeln. kdm ist so ein Beispiel,
das sich aus der KDE3-Umgebung schon garnicht mehr konfigurieren làßt.

Mir fàllt noch Debian ein, das hàngt bekanntlich etwas hinter
dem Updatewahn her *duck*. Aber kann man das nem Linux-Neuling geben?



Durchaus. Das ist zur Zeit noch die einzige brauchbare Alternative. Lenny
wurde mit KDE-3.5.10 ausgeliefert und ist damit auf dem aktuellen Stand.
Der Rest des Systems ist auch noch recht aktuell, natürlich nicht so wie
SUSE oder Ubuntu, aber das Hereindrücken aktueller Software hat sich in
Bezug auf die Stabilitàt bei beiden sowieso eher als Nachteil
herausgestellt. Und wenn man nicht brandaktuelle Hardware hat dann kommt
man mit dem ausgelieferten Softwarestand gut klar. Zur Not kann man sich
immer noch aus dem testing- oder unstable-Zweig bedienen.

Die Installation ist mittlerweile auch vollkommen unkompliziert, das würde
ich auch einem Neuling zutrauen. Die Administration ist vielleicht mangels
zentraler Konfigurationswerkzeuge nicht so einfach wie man das
beispielsweise von SUSE her kennt, aber das macht man ja in der Regel auch
nur einmal. Dafür wird man aber mit einem stabilen und weitgehend
fehlerfreien System belohnt.

Martin.
OS: openSUSE 10.2 (i586)
Kernel: 2.6.18.8-0.13-default
KDE: 3.5.9 "release 65.2"

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